Infrastruktur

Idee und Zielsetzung

PPP ist lediglich eine Beschaffungsalternative, die Vorteile gegenüber der konventionellen Beschaffung aufweisen kann.

  • Definition
    PPP ist die auf vertraglicher Grundlage begründete partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen der öffentlichen Hand und dem privaten Sektor bei der Finanzierung, der Planung, dem Bau, dem Betrieb, der Unterhaltung und ggf. der Verwertung eines Infrastrukturprojektes bzw. einer Immobilie über dessen gesamte Lebensdauer.
  • Lebenszyklusansatz
    Im Rahmen der öffentlichen Ausschreibung werden alle Leistungen über den Projektlebenszyklus (Planung, Bau, Finanzierung, Betrieb, Unterhaltung, ggf. Verwertung) gemeinsam an einen Auftragnehmer vergeben. Dadurch lassen sich Effizienzvorteile gegenüber der konventionellen Beschaffung erzeilen.
  • Risikoverteilung
    Die optimale Risikoverteilung zwischen dem öffentlichen und dem privaten Partner ist ein wesentliches Element von PPP. Dazu wird der Risikoverteilungsgrundsatz genutzt, der besagt, dass jeder Partner das Risiko übernehmen sollte, das er am besten beeinflussen kann.
  • Funktionale Leistungsbeschreibung
    Der öffentliche Auftraggeber beschreibt seine Anforderungen an das Projekt mit Hilfe einer funktionalen Leistungsbeschreibung und überlässt dem privaten Bieter die konkrete Ausgestaltung.
  • Wirtschaftlichkeitsuntersuchung
    Die öffentlichen Auftraggeber sind bei Investitionen verpflichtet, durch Vergleich der Anschaffungs- bzw. Herstellkosten und des Folgeaufwands die wirtschaftlichste Lösung zu ermitteln. Die Wirtschaftlichkeitsuntersuchung zeigt, ob PPP diese wirtschaftlichste Lösung sein kann.

Stand: 08/2008

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Kontakt

Dr. Volker Schaedel

Leiter der PPP-Kontaktstelle

Tel.: 0331 660-1219
Fax: 0331 660-1233

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