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Erstausbildung und Berufsvorbereitung im Justizvollzug

Mit dem Förderprogramm unterstützt das Ministeriums der Justiz und für Europa und Verbraucherschutz (MdJEV) über die ILB inhaftierte Jugendliche und Erwachsene durch Erstausbildungen und vorberufliche Qualifizierungsmaßnahmen die Arbeits- und Ausbildungschancen nach ihrer Haftentlassung zu verbessern.

Fördernehmer Juristische Personen des öffentlichen oder privaten Rechts sowie rechtsfähige Personengesellschaften, die Träger von Bildungsmaßnahmen sind
Förderthemen Erstausbildung und Berufsvorbereitungsmaßnahmen für jugendliche und erwachsene Inhaftierte
Förderart Zuschuss
Fördergeber Land Brandenburg, Ministerium der Justiz und für Europa und Verbraucherschutz (MdJEV)
Mittelherkunft Land Brandenburg

Wir unterstützen Projekte, die die Arbeits- und Ausbildungschancen für inhaftierte Jugendliche und Erwachsene verbessern. Dies soll durch eine leistungsdifferenzierte und den zielgruppenspezifischen Besonderheiten angepasste berufliche Qualifizierung gegebenenfalls in Verbindung mit lebenspraktischen Lernübungen und der Vermittlung von sozialen Alltagskompetenzen erreicht werden.

  • technische Arbeiten am ILB-Kundenportal

    Wichtiger Hinweis:

    In der Zeit vom 18.01.2019, ca. 18 Uhr bis 20.01.2019, ca. 20 Uhr führen wir wichtige technische Arbeiten am ILB-Kundenportal durch. Damit stellen wir die Stabilität der Anwendung sicher und schaffen die Grundlagen, um das Kundenportal für Sie weiter zu verbessern. In der genannten Zeit ist das Kundenportal aus dem Internet nicht erreichbar.

    Wir bitten um Ihr Verständnis.

Wer wird gefördert?

Juristische Personen des öffentlichen oder privaten Rechts sowie rechtsfähige Personengesellschaften, die Träger von Bildungsmaßnahmen sind

Was wird gefördert?

1. Erstausbildung zur Herstellung von Chancengleichheit junger männlicher Inhaftierter beim Zugang zum Arbeitsmarkt nach der Entlassung

2. Maßnahmen der beruflichen Qualifizierung zur Verbesserung der Vermittlungschancen Inhaftierter nach der Haftentlassung

3. Maßnahmen zur beruflichen Förderung oder beruflichen Vorbereitung zur Herstellung, Erhaltung oder Erweiterung der Vermittlungschancen erwachsener Inhaftierter nach der Haftentlassung oder zur Vorbereitung von jungen Inhaftierten auf eine berufliche Erstausbildung

Wie wird gefördert?

Es werden Projekte in Form einer Fehlbedarfsfinanzierung gefördert.

Die förderfähigen Gesamtausgaben umfassen projektbezogene Personal- und Sachausgaben.

Die Förderung für Maßnahmen der Erstausbildung unter 1. beträgt bis zu 6,50 Euro je Teilnehmerstunde. Die Maßnahmen der beruflichen Qualifizierung unter 2. und der Berufsvorbereitung unter 3. werden mit bis zu 6 Euro je Teilnehmerstunde gefördert.

Wie ist das Antragsverfahren?

Vom 17. Dezember 2018 bis zum 18. Januar 2019 nehmen wir Ihre Anträge über das Kundenportal entgegen.
Die Maßnahmen können am 1. April 2019 beginnen und werden bis 31. März 2021 gefördert.

Der Antragsteller hat ein Konzept gemäß Anlage zur Richtlinie zu erstellen und mit dem Antrag einzureichen. Die Antragsauswahl erfolgt durch die ILB unter Einbeziehung eines fachlichen Votums des Ministeriums der Justiz und für Europa und Verbraucherschutz.

Geltungsdauer

Die Richtlinie tritt am 01.11.2018 in Kraft und am 31.03.2021 außer Kraft.

Wer erteilt weitere Auskünfte?

Die Mitarbeiter der ILB helfen Ihnen bei der Beantwortung Ihrer Fragen. Ihre Ansprechpartner bei der ILB erreichen Sie über das Infotelefon Arbeit 0331 - 660-2200.

Antragstellende, die bisher noch nicht in den betroffenen Haftanstalten tätig waren, informieren sich bitte vorab über die besonderen Ausbildungsumstände in der jeweiligen Justizvollzugsanstalt. Dazu sollten die Antragstellenden in Absprache mit der Leitung der jeweiligen Justizvollzugsanstalt einen Vor-Ort-Termin vereinbaren, um eine Beurteilung der Maßnahme und der für die Durchführung maßgeblichen Begleitumstände vornehmen zu können. Für die Teilnahme am Vor-Ort-Termin ist von jedem Teilnehmenden ein gültiges Personaldokument (Personalausweis oder Pass) vorzuhalten.

Online-Antragstellung

Kontakt

  • Infotelefon Arbeit Infotelefon Arbeit Mo.- Do. 8.00-17.00, Fr. 8.00-16.00 Uhr
    Tel.: 0331 660-2200
    Fax: 0331 660-2400
    E-Mail Kontakt

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    Ministerium der Justiz und für Europa und Verbraucherschutz (MdJEV) des Landes Brandenburg

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