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Integrationsbegleitung für Langzeitarbeitslose und Familienbedarfsgemeinschaften

Integrationsbegleitung für Langzeitarbeitslose und Familienbedarfsgemeinschaften

Mit dem Förderprogramm verfolgt das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Energie über die ILB das Ziel, die Langzeitarbeitslosigkeit zu reduzieren und damit einen Beitrag zur Bekämpfung von Armut in Brandenburg zu leisten. Hierzu soll die Beschäftigungsfähigkeit, die soziale Situation der Teilnehmenden und die Situation von in Familienbedarfsgemeinschaften lebenden Kindern verbessert werden.

Fördernehmer juristische Personen des privaten und des öffentlichen Rechts sowie rechtsfähige Personengesellschaften
Förderthemen Gefördert wird die Integrationsbegleitung als ressourcen- und lösungsorientierter Prozess sowie Unterstützungsmodule die zur Erhöhung der Beschäftigungsfähigkeit der Teilnehmenden beitragen und/oder deren soziale Situation verbessern.
Förderart Zuschuss
Fördergeber Land Brandenburg, Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Energie
Mittelherkunft Europäischer Sozialfonds (ESF)

Wir unterstützen Projekte in den Landkreisen und kreisfreien Städten des Landes Brandenburg mit dem Ziel, die Projektteilnehmenden schrittweise an Arbeit heranzuführen und in Erwerbstätigkeit oder Bildung zu integrieren sowie die soziale Teilhabe und das Zusammenleben in den teilnehmenden Familien zu stärken.

  • Fragen in Bezug auf die Förderung in Zeiten der aktuellen Corona-Pandemie

    Frage:

    Wie soll mit bereits geplanten Unterstützungsmodulen umgegangen werden, die wegen der Corona-Krise nicht stattfinden können?

    Antwort:

    Bereits geplante Unterstützungsmodule, welche durch Honorarkräfte durchgeführt werden sollten, sind vorzugsweise kostenneutral zu verschieben. Sollte das nicht möglich sein und sollten Stornokosten für nicht erbringbare Honorarleistungen anfallen, können diese im Projekt abgerechnet werden.

    Frage:

    Können an die Teilnehmenden im Projekt weiterhin Fahrtkosten gezahlt werden?

    Antwort:

    Da die Teilnehmenden bis zum Projektaustritt den Teilnehmendenstatus haben, sollen die Fahrtkosten weiterhin ausgezahlt werden.

Wer wird gefördert?

Gefördert werden juristische Personen des privaten und des öffentlichen Rechts sowie rechtsfähige Personengesellschaften.

Was wird gefördert?

Gefördert wird die Kombination einer intensiven Einzelbetreuung durch Integrationsbegleiter/innen (sozialpädagogische Begleitung) mit bedarfsorientierten Unterstützungsmodulen.

Integrationsbegleiter/innen

  • Gefördert wird die Integrationsbegleitung als ressourcen- und lösungsorientierter Prozess. Sie setzt vor der Teilnahme an Unterstützungsmodulen an und wird begleitend hierzu fortgeführt. Zudem kann sie nach einem erfolgreichen Übergang in Erwerbstätigkeit oder in Bildung als Nachbetreuung weitergeführt werden. Ein/e Integrationsbegleiter/in sollte in der Regel nicht mehr als 20 Teilnehmende gleichzeitig betreuen.

Es werden Unterstützungsmodule gefördert, die

  • zur Erhöhung der Beschäftigungsfähigkeit der Teilnehmenden beitragen und auf eine Integration in Erwerbstätigkeit vorbereiten und/oder die soziale Situation der Teilnehmenden verbessern,
  • das Zusammenleben in den Familienbedarfsgemeinschaften stärken und festigen.

Wie wird gefördert?

Es werden Projekte in Form einer Fehlbedarfsfinanzierung gefördert.

Die förderfähigen Gesamtausgaben umfassen:

  • projektbezogene Personal- und Sachausgaben,
  • indirekte Ausgaben,
  • teilnehmerbezogene Ausgaben (ALG II-Pauschale),
  • Fahrten, die den Teilnehmenden durch die Teilnahme an der Maßnahme vor der Integration in Erwerbstätigkeit oder Bildung entstehen.

Indirekte Ausgaben werden nach Artikel 68 Absatz 1 Buchstabe b) der Verordnung (EU) 1303/2013 anhand eines Pauschalsatzes in Höhe von 15 Prozent der direkten Personalausgaben gefördert.

Für Teilnehmende, die Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts nach § 20 SGB II beziehen, wird ein monatlicher Betrag in Höhe von 351 Euro als Kofinanzierung pauschal nach Artikel 67 Absatz 1 Buchstabe b) der Verordnung (EU) Nr. 1303/2013 angerechnet.

Ausgaben für Fahrten, die den Teilnehmenden durch die Teilnahme an der Maßnahme vor der Integration in Erwerbstätigkeit oder Bildung entstehen, werden in Form einer Pauschale nach Artikel 67 Absatz 1 Buchstabe b) der Verordnung (EU) Nr. 1303/2013 gefördert.

Der Zuschuss zu den Ausgaben für die Fahrten beträgt abhängig vom Wohnort,

  • in den kreisfreien Städten 18 Euro pro Monat und
  • in den Landkreisen 39 Euro pro Monat.

Der Zuschuss aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) kann bis zu 60 Prozent der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben betragen.

Die Zuwendung bezogen auf die gesamten zuschussfähigen Ausgaben darf pro Teilnehmender im Durchschnitt 5.000 Euro nicht überschreiten.

Die notwendige Kofinanzierung der ESF-Mittel erfolgt aus Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts nach § 20 SGB II.

Wie ist das Antragsverfahren?

Die Projekte der zweiten Förderrunde laufen vom 01.02.2018 bis 31.01.2021.

Das Kundenportal für die Antragstellung von Maßnahmen ab 01.02.2021 ist im Zeitraum vom 02.11.2020 bis 20.11.2020 geöffnet.

Die Antragsauswahl erfolgt durch die ILB unter Einbeziehung eines fachlichen Votums der Wirtschaftsförderung Land Brandenburg GmbH (WFBB).

Geltungsdauer

Die Richtlinie trat am 30. Januar 2015 in Kraft und tritt am 31. Mai 2020 außer Kraft.

Die neue Richtlinie vom 25.09.2020 gilt für Maßnahmen vom 01.02.2021 bis 31.07.2022.

Wer erteilt weitere Auskünfte?

Die Mitarbeiter der ILB helfen Ihnen bei der Beantwortung Ihrer Fragen. Ihre Ansprechpartner bei der ILB erreichen Sie über das Infotelefon Arbeit 0331 - 660-2200.

  • Die Projekte ab 01.02.2021 werden für die Dauer von 18 Monaten gefördert.
  • Pro Integrationsbegleiter/in sind im Maßnahmezeitraum von 18 Monaten mindestens 30 Teilnehmende zu betreuen.
  • Teilnehmende können bis zu 18 Monate lang (einschließlich der Nachbetreuung) in einem Projekt betreut werden.
  • Die durchschnittliche Teilnahmedauer der Teilnehmenden im Projekt soll 12 Monate betragen.
  • Eine Förderung nach dieser Richtlinie ist insoweit ausgeschlossen, als derselbe Zuwendungszweck aus anderen öffentlichen Mitteln bezuschusst wird.
  • Lohnkostenzuschüsse an Teilnehmenden sind nicht zuwendungsfähig.

Programminformationen

Ergänzende Informationen

Formulare

Informationen zur Auftragsvergabe

Informationen zur Ausgabenbelegprüfung

Informationen zu Beschaffungsvorgängen

Online-Antragstellung

Kontakt

  • Infotelefon Arbeit Infotelefon Arbeit Mo.- Do. 9.00-17.00, Fr.9.00-16.00 Uhr
    Tel.: 0331 660-2200
    Fax: 0331 660-2400
    E-Mail Kontakt

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