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Deutschkurse für Flüchtlinge

Deutschkurse für Flüchtlinge

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Mit dem Förderprogramm verfolgt die ILB im Auftrag des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie (MASGF) das Ziel, Flüchtlingen als Voraussetzung ihrer gesellschaftlichen und arbeitsmarktpolitischen Integration in qualifizierten Kursen das Erlernen der deutschen Sprache zu ermöglichen.

Fördernehmer Maßnahmeträger, die für das ESF-Programm „Berufsbezogene Sprachförderung“ des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) bis zum Jahr 2017 im Land Brandenburg ausgewählt sind:
-Akademie Seehof GmbH für das Fördergebiet Nord
-FAW gGmbH für das Fördergebiet Ost
-SBH Südost GmbH für das Fördergebiet Süd
-Euro-Schulen Berlin-Brandenburg GmbH für das Fördergebiet West
Förderthemen - Organisation, Koordination und finanzielle Umsetzung von Deutschkursen für Flüchtlinge,
- Durchführung von Deutschkursen für Flüchtlinge
Förderart Zuschuss
Fördergeber Land Brandenburg, Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie (MASGF)
Mittelherkunft Europäischer Sozialfonds (ESF)
Ansprechpartner Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB)

Ziel der Förderung ist, dass Flüchtlinge (Asylsuchende sowie Geduldete) als Voraussetzung ihrer gesellschaftlichen und arbeitsmarktpolitischen Integration die Möglichkeit zum qualifizierten Erlernen der deutschen Sprache erhalten.

  • Deutschkurse für Flüchtlinge

    Die neue Richtlinie ist zum 28.08.2015 in Kraft getreten.

Wer wird gefördert?

An den Deutschkursen können Flüchtlinge teilnehmen (Asylsuchende sowie Geduldete), die nicht mehr der Schulpflicht unterliegen und noch keinen Anspruch auf Teilnahme am Integrationskurs gemäß § 43 ff Aufenthaltsgesetz haben. Dabei handelt es sich um Personen mit Aufenthaltsgestattung nach § 55 Asylverfahrensgesetz, Personen mit einer Duldung nach § 60 a Aufenthaltsgesetz, Personen mit einer Aufenthaltserlaubnis nach § 23 Absatz 1, sowie § 25 Absatz 5 Aufenthaltsgesetz, wenn die Aussetzung der Abschiebung noch keine 18 Monate zurückliegt.

Was wird gefördert?

Gefördert werden Personal- und Sachausgaben der o. g. Maßnahmeträger für die Organisation, Koordination und finanzielle Umsetzung von Deutschkursen für Flüchtlinge. Sie erhalten die Berechtigung, Deutschkurse für Flüchtlinge gemeinsam mit zertifizierten Integrationskursträgern in ihrem jeweiligen Fördergebiet umzusetzen.

Die Deutschkurse bestehen aus bis zu 600 Stunden, die in 6 Modulen von jeweils 100 Stunden besucht werden können. Der Sprachkurs wird in der Regel als ganztägiger Unterricht angeboten. Die Deutschkurse vermitteln den Teilnehmenden Sprachkompetenzen in den Fertigkeiten Hören, Lesen, Schreiben und Sprechen auf den Stufen A2 bis B1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen.

Wie wird gefördert?

Die Maßnahmeträger als Zuwendungsempfänger kooperieren auf der Basis von privatrechtlichen Verträgen zur Weitergabe von Mitteln ausschließlich mit den zum Zeitpunkt der Kursdurchführung vom BAMF berechtigten Integrationskursträgern im jeweiligen Fördergebiet. Die Kurse werden gegenüber dem Maßnahmeträger abgerechnet, dabei finden für die Abrechnung der Unterrichtsstunden, der Einstufungs- und Abschlusstests Pauschalen Anwendung.

Die Förderung aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds beträgt maximal 80 Prozent der förderfähigen Gesamtausgaben. Die Kofinanzierung in Höhe von mindestens 20 Prozent kann durch Leistungen, die Teilnehmende nach dem Asylbewerberleistungsgesetz erhalten, erfolgen.

Wie ist das Antragsverfahren?

Der Förderzeitraum endet am 31.12.2017.

Geltungsdauer

Die Richtlinie tritt am 31.12.2017 außer Kraft.

Wer erteilt weitere Auskünfte?

Die Mitarbeiter der ILB helfen Ihnen bei der Beantwortung Ihrer Fragen.

Ihre Ansprechpartner bei der ILB erreichen Sie über das Infotelefon Arbeit 0331 - 660-2200.

Programminformationen

Ergänzende Informationen

Formulare

Informationen zur Auftragsvergabe

Kontakt

  • Infotelefon Arbeit Infotelefon Arbeit Mo.- Do. 8.00-17.00, Fr. 8.00-16.00 Uhr
    Tel.: 0331 660-2200
    Fax: 0331 660-2400
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