Hauptinhaltsbereich
Haftvermeidung durch soziale Integration

Haftvermeidung durch soziale Integration

Für dieses Förderprogramm können Sie derzeit keine neuen Anträge stellen.

Mit dem Förderprogramm Haftvermeidung durch soziale Integration (HSI) unterstützt die ILB im Auftrag des Ministerium der Justiz und für Europa und Verbraucherschutz den Zugang Straffälliger und von Inhaftierung bedrohter Menschen zum Arbeitsmarkt und deren Eingliederung in das Erwerbsleben.

Fördernehmer Juristische Personen des öffentlichen und privaten Rechts, freie Träger der Straffälligenhilfe im Land Brandenburg
Förderthemen Gefördert werden integrations- und berufsfördernde Maßnahmen zur sozialen Integration von Strafgefangenen, Haftentlassenen, Straffälligen und zu Geldstrafen Verurteilten, die zur Abwendung der Ersatzfreiheitsstrafe gemeinnützige Arbeit verrichten; berufsorientierende Trainingskurse für junge und heranwachsende Mehrfachtäter
Förderart Zuschuss
Fördergeber Land Brandenburg, Ministerium der Justiz und für Europa und Verbraucherschutz
Mittelherkunft Europäischer Sozialfonds (ESF), Land Brandenburg

Ziel der Förderung ist die Unterstützung der Resozialisierung von Straffälligen durch (Re-)Integration in Arbeit und Ausbildung. Die Arbeitsmarktchancen sollen durch ein Übergangsmanagement, die Förderung von Beschäftigung statt Strafe sowie die Entwicklung von Lebens- und Arbeitsperspektiven mit straffällig gewordenen Jugendlichen und Heranwachsenden durch integrations- und berufsfördernde Maßnahmen verbessert werden.

  • Start der zweiten Antragsrunde

    Förderanträge können im Rahmen der Richtlinie "Haftvermeidung durch soziale Integration" wieder vom 01.10.2015 bis 19.10.2015 für Maßnahmen der Ziffer 2.3 der Richtlinie (Projektfeld Sozialpädagogische und berufsorientierende ambulante Angebote für Jugendliche und Heranwachsende) mit dem Zeitraum 01.01.2016 bis 31.12.2016 über das ILB-Kundenportal gestellt werden.

Wer wird gefördert?

Gefördert werden

  • Träger der sozialen Arbeit mit Arbeitsschwerpunkt Straffälligenhilfe bzw. Resozialisierung
  • anerkannte Träger der freien Jugendhilfe mit Arbeitsschwerpunkt Straffälligenhilfe bzw. Resozialisierung
  • Bildungs- und Beschäftigungsträger sowie
  • Institutionen der freien Wirtschaft mit Arbeitsschwerpunkt Projekt- und Netzwerkmanagement bzw. Informationsmanagement und Erfahrungen in der Straffälligenhilfe.

Was wird gefördert?

Gefördert wird die Beratung und Vermittlung in Arbeit und Beschäftigung von Straffälligen innerhalb und außerhalb des Strafvollzuges (Projektfeld "Anlauf- und Beratungsstellen").

Im Projektfeld "Arbeit statt Strafe" unterstützen wir die Abwendung von Ersatzfreiheitsstrafen durch Beratung, Vermittlung, Kontrolle und Begleitung der Verurteilten, die ihre Geldstrafe nicht zahlen können.

Im Projektfeld "Sozialpädagogische und berufsorientierende, ambulante Angebote für Jugendliche und Heranwachsende" sind die soziale Gruppenarbeit und flankierende Einzelfallhilfen für 14 bis 21 jährige Straffällige förderfähig.

Die benannten Maßnahmen sollen landesweit einheitlich koordiniert und unterstützt werden (Projektfeld Netzwerkkoordination).

Wie wird gefördert?

Im Projektfeld Anlauf und Beratungsstellen

  • direkte Personalausgaben
  • für alle übrigen Ausgaben eine Pauschale in Höhe von 10 Prozent der Personalausgaben.

Im Projektfeld Arbeit statt Strafe

  • direkte Personalausgaben
  • für alle übrigen Ausgaben eine Pauschale in Höhe von 20 Prozent der Personalausgaben.

Im Projektfeld Sozialpädagogische und berufsorientierende ambulante Angebote für Jugendliche und Heranwachsende

  • direkte Personalausgaben
  • für alle übrigen Ausgaben eine Pauschale in Höhe von 16,5 Prozent der Personalausgaben.

Im Projektfeld Netzwerkkoordination

  • Personalausgaben und
  • Sachausgaben.

Der Zuschuss in den Projektfeldern "Anlauf und Beratungsstellen", "Arbeit statt Strafe" sowie "Netzwerkkoordination" beträgt 100 Prozent.

Für das Projektfeld " Sozialpädagogische und berufsorientierende ambulante Angebote für Jugendliche und Heranwachsende" beträgt der Zuschuss 85 Prozent.

Wie ist das Antragsverfahren?

1. Antragsrunde

Anträge können ab dem 15. Oktober 2014 online über das ILB-Kundenportal gestellt werden. Die Antragstellung endet am 11. November 2014.

2. Antragsrunde

Förderanträge können im Rahmen der Richtlinie "Haftvermeidung durch soziale Integration" wieder vom 01.10.2015 bis 19.10.2015 für Maßnahmen der Ziffer 2.3 der Richtlinie (Projektfeld Sozialpädagogische und berufsorientierende ambulante Angebote für Jugendliche und Heranwachsende) mit dem Zeitraum 01.01.2016 bis 31.12.2016 über das ILB-Kundenportal gestellt werden.

Die mit dem Antrag im ILB-Kundenportal einzureichende Anlage "Personaleinsatz/Besserstellungsverbot" (ILB-Formular) finden Sie unter "Konditionen, Formulare und Dokumente".

Die Antragsauswahl erfolgt durch die ILB unter Einbeziehung eines fachlichen Votums des Ministeriums der Justiz (MdJ)

Geltungsdauer

Die Richtlinie tritt am 07. Oktober 2014 in Kraft und am 31. Dezember 2017 außer Kraft. Der Förderzeitraum beginnt am 01. Januar 2015 und endet am 31. Dezember 2017.

Wer erteilt weitere Auskünfte?

Die Mitarbeiter der Investitionsbank Brandenburg (ILB) helfen Ihnen bei der Beantwortung Ihrer Fragen. Ihre Ansprechpartner bei der ILB erreichen Sie über das Infotelefon Arbeit 0331 - 660-2200.

Im Projektfeld Sozialpädagogische und berufsorientierende ambulante Angebote für Jugendliche und Heranwachsende ist eine Antragstellung maximal für ein Jahr möglich.

Programminformationen

Ergänzende Informationen

Formulare

Informationen zur Auftragsvergabe

Online-Antragstellung

Kontakt

  • Infotelefon Arbeit Infotelefon Arbeit Mo.- Do. 8.00-17.00, Fr. 8.00-16.00 Uhr
    Tel.: 0331 660-2200
    Fax: 0331 660-2400
    E-Mail Kontakt

ILB-FörderFinder

  • MdJEV

    Ministerium der Justiz und für Europa und Verbraucherschutz (MdJEV) des Landes Brandenburg

    Ministerium der Justiz und für Europa und Verbraucherschutz (MdJEV) des Landes Brandenburg