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Förderung der Infrastruktur für Forschung, Entwicklung und Innovation (InfraFEI)

Förderung der Infrastruktur für Forschung, Entwicklung und Innovation (InfraFEI)

Für dieses Förderprogramm können Sie derzeit keine neuen Anträge stellen.

Mit dem Förderprogramm unterstützt Sie das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg (MWFK) über die ILB bei Maßnahmen zum Ausbau der Infrastruktur für Forschung, Entwicklung und Innovation an Wissenschaftseinrichtungen im Land Brandenburg.

Fördernehmer Wissenschaftseinrichtungen des Landes Brandenburg
Förderthemen Baumaßnahmen einschließlich Erstausstattung und Geräteinvestitionen für Forschung, Entwicklung und Innovation
Förderart Zuschuss
Fördergeber Land Brandenburg, Richtlinie des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur (MWFK) zur Förderung der Infrastruktur für Forschung, Entwicklung und Innovation aus dem EFRE (InfraFEI) vom 20. Februar 2015
Mittelherkunft Europäischer Fonds für regionale Entwicklung (EFRE)

Das Ziel des Programms ist die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Wissenschaftseinrichtungen im Land Brandenburg durch den Ausbau des Forschungs- und Entwicklungspotenzials der Wissenschaftseinrichtungen und die Schaffung leistungsfähiger Wissenschaftsinfrastrukturen.

  • Neue Antragsrunde zur Geräteförderung startet zum 1. Januar 2020

    Vom 01.01. - 28.02.2020 wird das Kundenportal der ILB für eine weitere Antragsrunde zur Geräteförderung (2.1.3 der Förderrichtlinie) geöffnet.

    In die Bewertung werden alle Anträge aufgenommen, die bis zum 28.02.2020 über das Kundenportal oder per Post bei der ILB eingegangen sind. Die rechtsverbindlich unterschriebene Erklärung zum Antrag muss bis spätestens 13.03.2020 im Original bei der ILB eingegangen sein.

    In der Maßnahmebeschreibung sind neben der Zielstellung des Vorhabens folgende Punkte vorrangig zu berücksichtigen:

    • Beitrag des Vorhabens zur Umsetzung der Regionalen Innovationsstrategie des Landes Brandenburg innoBB 2025, orientiert am Bedarf in den Clustern / Umsetzung der Masterpläne (Zuordnung zu Handlungsfeldern, Themen und Maßnahmen)
    • Impulse, die vom Vorhaben für das Forschungsgebiet ausgehen
    • Technische Neuheit und Positionierung des Vorhabens gegenüber vergleichbaren anderen Standorten bzw. konkurrierenden Entwicklungen in und außerhalb Deutschlands
    • Beitrag zur Stärkung der technologischen und anwendungsorientierten Forschung
    • Beitrag zur Profilbildung der Hochschule/der außeruniversitären Forschungseinrichtung/Agrarforschungseinrichtung
    • Einbindung der Forschung in regionale und überregionale Forschungsnetzwerke und/oder Kooperationsbeziehungen bzw. fachliche Netzwerke zu den Clusterthemen
    • Potenzial für die Mitgestaltung des europäischen Forschungsraumes und die Teilnahme an Kooperationen auf europäischer und internationaler Ebene, vor allem die Beteiligung an wettbewerblichen Forschungsprogrammen wie Horizont 2020

    Aus Kapazitätsgründen beschränken Sie Ihre Ausführungen bitte auf maximal 15 Seiten.

    Im zum Antrag gehörenden Datenblatt zur Erhebung von Indikatoren ist u. a. die Zahl der Wissenschaftler/-innen anzugeben, die durch Investitionen in die apparative Forschungsinfrastruktur in verbesserten Forschungsinfrastruktureinrichtungen arbeiten. Bitte beachten Sie dabei, dass hier die existierenden Arbeitsstellen für Wissenschaftler/-innen, die besetzt und direkt von der Förderung betroffen sind, erfasst werden müssen. Offene Stellen sowie Mitarbeitende, die mit unterstützenden Aufgaben betraut sind, die nicht direkt FuEul-Tätigkeiten zugeordnet werden können, finden keine Berücksichtigung. Sofern im Ergebnis der Förderung zusätzliche Wissenschaftler/-innen eingestellt werden und sich die absolute Anzahl der FuEul-Arbeitsplätze erhöht, werden die neuen FuE-Arbeitsplätze erst mit dem Verwendungsnachweis berücksichtigt.

    Wegen des Endes der EU-Förderperiode ist die Gerätebeschaffung so zu planen und abzuschließen, dass der letzte Mittelabruf als Bestandteil des Verwendungsnachweises bis zum 30. Juni 2022 bei der ILB eingereicht werden kann.

  • Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI)

    Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat kürzlich in einem Urteil vom 4. Juli 2019 (Rs. C-377/17) entschieden, dass die in der HOAI festgelegten Mindest- und Höchsthonorarsätze einen Verstoß gegen die europarechtlich garantierte Dienstleistungsfreiheit darstellen und damit europarechtswidrig sind. Dies bedeutet für diejenigen Zuwendungsempfänger, die im Rahmen ihrer Bauvergaben die HOAI anwenden, und damit insbesondere für die öffentlichen Auftraggeber, dass diese ab dem 04.07.2019 die Einhaltung der in der HOAI festgelegten Mindest- und Höchsthonorarsätze nicht zu einem unbedingten bzw. absoluten Zuschlagskriterium machen dürfen. So darf insbesondere bei der Vergabe von Bauleistungen durch öffentliche Auftraggeber, bei denen regelmäßig die HOAI zur Anwendung gelangt, der Zuschlag nicht mehr aufgrund der Tatsache verweigert werden, dass die angebotenen Preise unterhalb der Mindesthonorarsätze oder oberhalb der Höchsthonorarsätze der HOAI liegen. Der EuGH hat aber auch die von der EU-Kommission vorgeschlagene Vorgehensweise, potentiellen Leistungserbringern (Bietern) "Preisorientierungen für die verschiedenen von der HOAI genannten Kategorien von Leistungen zur Verfügung zu stellen" anerkannt und damit diesen Umgang mit der HOAI als europarechtskonform befunden.

  • Hinweise zur Förderfähigkeit von Lieferungen und Leistungen bei Verflechtungen

    Für Anträge, die ab 1. Juni 2017 bei der ILB eingehen, sind Lieferungen und Leistungen Dritter, die mit dem Zuwendungsempfänger verflochten sind, mangels Nachfrage und in Abstimmung mit dem MWFK des Landes Brandenburg von der Förderung ausgeschlossen.

Wer wird gefördert?

Das MWFK-Förderprogramm Forschungsinfrastruktur unterstützt Sie, wenn Sie zu einer der folgenden Gruppen gehören:

  • staatliche Hochschulen des Landes Brandenburg für Vorhaben nach Nummer 2.1.1 und 2.1.3 der Richtlinie,
  • die von Bund und Ländern institutionell geförderten Forschungseinrichtungen mit einer Niederlassung im Land Brandenburg für Vorhaben nach Nummer 2.1.2 und 2.1.3 der Richtlinie sowie
  • Mehrländerforschungseinrichtungen und Lehr- und Versuchsanstalten im Bereich Agrarforschung mit Sitz im Land Brandenburg für Vorhaben nach Nummer 2.1.4 der Richtlinie.

Was wird gefördert?

Das MWFK-Förderprogramm Forschungsinfrastruktur unterstützt Sie bei folgenden Maßnahmen:

  • Baumaßnahmen für Forschung, Entwicklung und Innovation einschließlich Erstausstattung
  • Geräteinvestitionen für Forschung, Entwicklung und Innovation

Wie wird gefördert?

Für Ihre Maßnahme werden anteilig bis zu 80 % der zuwendungsfähigen Ausgaben als nicht rückzahlbarer Zuschuss zur Verfügung gestellt.

Wie ist das Antragsverfahren?

Alle Anträge können ab 9. März 2015 online über das ILB-Kundenportal (siehe Online-Antragsverfahren unter www.ilb.de) gestellt werden.

Für Baumaßnahmen für Forschung, Entwicklung und Innovation einschließlich Erstausstattung an staatliche Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen ist das Antrags- und Bewilligungsverfahren zweistufig gestaltet.

In der 1. Stufe trifft die ILB auf Grundlage des Antrages, der Projektskizze, der Förderempfehlung des Fachministeriums und des beratenden Gremiums eine Vorauswahl. Die Antragstellung für die 1. Stufe endet am 30. Juni 2015. Darüber hinaus bestehen für außeruniversitären Forschungseinrichtungen bis zum 31. Dezember 2015, 30. Juni 2016 sowie 31. Dezember 2016 weitere Möglichkeiten Anträge einzureichen.

Bei einer positiven Förderempfehlung ist in der 2. Stufe der Antrag zu präzisieren.

Für Geräteinvestitionen für Forschung, Entwicklung und Innovation ist das Antrags- und Bewilligungsverfahren einstufig gestaltet. Die Antragstellung endet im Jahr 2015 am 30. April. In den folgenden Jahren werden die Fristen für die Einreichung von Anträgen von der ILB bekannt gegeben.

Für Baumaßnahmen für Forschung, Entwicklung und Innovation einschließlich Erstausstattung an Mehrländerforschungseinrichtungen und Lehr- und Versuchsanstalten im Bereich Agrarforschung ist das Antrags- und Bewilligungsverfahren einstufig gestaltet. Die Antragstellung endet im Jahr 2015 am 30. Juni. In den folgenden Jahren ist eine Antragstellung zwischen dem 1. Januar und 30. Juni möglich.

Außerhalb der Zeiträume eingereichte Anträge werden ohne Bewertung an den Antragsteller zurückgesandt.

Geltungsdauer

Die Richtlinie tritt am 1. März 2015 in Kraft und gilt bis zum 31. Dezember 2020.

Wer erteilt weitere Auskünfte?

Mitarbeiter der Investitionsbank des Landes Brandenburg, des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur (MWFK) des Landes Brandenburg und des Ministeriums für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft (MLUL) des Landes Brandenburg helfen Ihnen bei der Beantwortung Ihrer Fragen.

Die geförderte Infrastruktur ist grundsätzlich für nichtwirtschaftliche Tätigkeiten im Sinne von Art. 107 Abs. 1 AEUV in Verbindung mit Nummer 2.1.1 Rn. 19 FuEuI-Unionsrahmen zu nutzen. Eine wirtschaftliche Nutzung ist nach Nummer 2.1.1 Rn. 20 FuEuI-Unionsrahmen nur unter bestimmten Voraussetzungen zulässig.

Die potenziellen Nettoeinnahmen einer Maßnahme werden gemäß Artikel 61 der VO (EU) 1303/2013 bei der Bemessung der Förderhöhe berücksichtigt.

Die ILB kann keine Maßnahmen mit Fördermitteln begleiten, mit denen vor Erhalt des Zuwendungsbescheides von der ILB begonnen wurde. Ausnahmen bedürfen der schriftlichen Zustimmung durch die ILB.

Programminformationen

Ergänzende Informationen

Formulare

Informationen zur Auftragsvergabe

Informationen zur Ausgabenbelegprüfung

Informationen zu Beschaffungsvorgängen

Rechtshinweise

Online-Antragstellung

Kontakt

  • Marion Hoffmann Marion Hoffmann Tel.: 0331 660-1288
    Fax: 0331 660-1509
    E-Mail Kontakt
  • Infotelefon Wirtschaft & Infrastruktur Infotelefon Wirtschaft & Infrastruktur Tel.: 0331 660-2211
    Fax: 0331 6606-1694
    E-Mail Kontakt

Weitere Ansprechpartner

  • Ralf Kretschmann Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg
    Tel.: 0331 866-4650
    E-Mail Kontakt
  • Dr. Hardi Rabisch Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg
    Tel.: 0331 866-8871
    E-Mail Kontakt