Hauptinhaltsbereich
Brandenburg-Kredit für Kommunen - Flüchtlingseinrichtungen

Brandenburg-Kredit für Kommunen - Flüchtlingseinrichtungen

Die ILB bietet zinsgünstige Darlehen zur Finanzierung kommunaler Investitionen in den Erwerb, den Bau und die Modernisierung von Flüchtlingseinrichtungen zur Unterbringung und Betreuung an.

Fördernehmer Kommunen in Land Brandenburg
Förderthemen Bau und Modernisierung sowie Ausstattung von Flüchtlingseinrichtungen
Förderart Darlehen
Fördergeber ILB
Mittelherkunft ILB, KfW Bankengruppe
Ansprechpartner Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB)

Mit dem Programm Brandenburg-Kredit für Kommunen - Flüchtlingseinrichtungen steht den Kommunen in Brandenburg ein langfristiges Darlehen zur Finanzierung von Investitionen in den Erwerb, den Bau und die Modernisierung von Flüchtlingseinrichtungen zur Unterbringung und Betreuung zur Verfügung.

  • Der Zinssatz für den BKK Flüchtlingseinrichtungen beträgt derzeit 0,00 % p.a.

Wer wird gefördert?

Gefördert werden die gemäß Landesaufnahmegesetz (LAufnG) verpflichteten Kommunen im Land Brandenburg.

Was wird gefördert?

Es werden grundsätzlich alle Investitionen

  • in den Erwerb von Flüchtlingseinrichtungen zur Unterbringung und Betreuung,
  • in den Bau (inkl. Leichtbauweise) von Flüchtlings-einrichtungen zur Unterbringung und Betreuung,
  • in die Modernisierung von Flüchtlingseinrichtungen sowie
  • in die Ausstattung von Flüchtlingseinrichtungen zur Unterbringung und Betreuung

finanziert.

Des Weiteren können Grundstücke, die notwendiger Bestandteil eines aktuell anstehenden Investitionsvorhabens sind, mitfinanziert werden, wenn der Erwerb nicht mehr als zwei Jahre vor der Antragstellung erfolgte.

Die Darlehen werden vorhabensbezogen vergeben. Ausgeschlossen sind Liquiditätskredite sowie Umschuldungen oder Nachfinanzierungen von bereits abgeschlossenen und durchfinanzierten Vorhaben.

Wie wird gefördert?

Die Darlehen werden haushaltsjahr- und vorhabensbezogen zugesagt. Der Finanzierungsanteil beträgt bei Kreditbeträgen bis 2 Mio. € bis zu 100% der förderfähigen Investitionskosten pro Vorhaben.

Der Kredithöchstbetrag in diesem Förderprogramm beträgt 2 Mio. € pro Jahr pro Antragsteller. Der beantragte Kredit muss mindestens 100 TEUR betragen.

Eine Aufstockung des Kreditbetrags ist unter Beachtung der dargestellten Anteilsfinanzierungsgrenzen grundsätzlich möglich, sofern das Vorhaben noch nicht abgeschlossen ist.

Die Kombination mit öffentlichen Fördermitteln oder Erstattungsleistungen ist möglich. Die Mittel aus diesen dürfen zusammen die aufgezeigten Finanzierungsanteile nicht überschreiten.

Konditionen

Darlehenskonditionen

Laufzeit:
Die möglichen Kreditlaufzeiten betragen 10 Jahre bei höchstens 2 tilgungsfreien Anlaufjahren und 20 Jahre bei höchstens 3 tilgungsfreien Anlaufjahren.

Zinssatz:
Die Zinsbindung beträgt 10 Jahre. Nach Ablauf der Zinsbindungsfrist werden neue Konditionen vereinbart. Der Programmzinssatz orientiert sich an den Kapitalmarktzinsen und wird täglich angepasst.

Die ILB verbilligt zusätzlich die ohnehin schon günstigen Konditionen des Programms „IKK-Investitionskredit Kommunen“ der KfW, der als Refinanzierungsbasis dient.

Die jeweils geltenden Zinssätze sind im Internet unter www.ilb.de abrufbar.

Tilgung:
Nach Ablauf der tilgungsfreien Anlaufjahre in gleich hohen vierteljährlichen Raten. Während der Tilgungsfreijahre sind lediglich die Zinsen auf die ausgezahlten Kreditbeträge zu leisten. Außerplanmäßige Tilgungen können nur gegen Zahlung einer Vorfälligkeitsentschädigung vorgenommen werden.

Auszahlung: 100%

Bereitstellungsprovision:
Es wird keine Bereitstellungsprovision berechnet.

Besicherung

Die Kreditvergabe ist an die bei Kommunaldarlehen üblichen formalen Voraussetzungen gebunden.

EU-Beihilfebestimmungen

Nicht finanziert werden Maßnahmen, die geeignet sind, den freien Wettbewerb zu beeinflussen (im Sinne von Artikel 107 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union).

Die Kommunen können die Aufgabe auch durch rechtlich unselbstständige Eigenbetriebe wahrnehmen lassen.

Wie ist das Antragsverfahren?

Die Darlehen werden mit dem Antragsformular direkt bei der ILB beantragt. Bei Vorhaben, deren Bauzeit sich über mehrere Jahre erstreckt, erfolgt die Antragstellung in Abschnitten, bezogen auf das jeweilige Haushaltsjahr. Im Rahmen des laufenden Haushaltsjahresabschnitts können bereits begonnene Bauabschnitte noch finanziert werden.

Für die Beantragung reichen die auf dem Antragsformular einzutragenden Angaben sowie eine zusammenfassende Projektbeschreibung regelmäßig aus. Nach Antragstellung wird die ILB dem Antragsteller gegebenenfalls mitteilen, welche weiteren Unterlagen für die Bearbeitung des Antrags erforderlich sind.

Die Darlehen werden grundsätzlich in einer Summe ausgezahlt. Der Abruf kann nach Vorliegen der Abrufvoraussetzungen (z. B. kommunalaufsichtsrechtliche Genehmigungen) bei Investitionsbeginn erfolgen. Die Abruffrist beträgt zwölf Monate. Eine Verlängerung kann im Einzelfall vereinbart werden.

Ein Rechtsanspruch auf ein Darlehen aus diesem Programm besteht nicht.

Wer erteilt weitere Auskünfte?

Die Mitarbeiter der Investitionsbank Brandenburg (ILB) helfen Ihnen bei der Beantwortung Ihrer Fragen. Ihre Ansprechpartner in der ILB sind Frau Olk (Tel.: 0331 660-1379) und Frau Wustrau (0331 660-1230).

Programminformationen

Formulare

Publikationen

Kontakt

  • Christine Olk Christine Olk Tel.: 0331 660-1379
    Fax: 0331 6606-1717
    E-Mail Kontakt
  • Ines Wustrau Ines Wustrau Tel.: 0331 660-1230
    Fax: 0331 6606-1717
    E-Mail Kontakt
  • Infotelefon Wirtschaft & Infrastruktur Infotelefon Wirtschaft & Infrastruktur Tel.: 0331 660-2211
    Fax: 0331 6606-1717
    E-Mail Kontakt

ILB-FörderFinder