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Brandenburg-Kredit Pflege

Die ILB bietet in Abstimmung mit dem Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie ein Förderprogramm zur Gewährung zinsgünstiger Darlehen für stationäre Einrichtungen sowie gemeinschaftliche Wohnformen mit ambulanten Pflege- und Betreuungsangeboten an.

Fördernehmer Immobilieneigentümer, Pflegeeinrichtungen,
Einrichtungen der Eingliederungshilfe
Förderthemen Investitionen im Bereich Pflege und Eingliederungshilfe
Förderart Darlehen
Fördergeber ILB
Mittelherkunft ILB, KfW Bankengruppe
Ansprechpartner Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB)

Eine auf Teilhabe und Selbstbestimmung ausgerichtete Pflege und Betreuung erfordert auch die Bereitstellung einer modernen Infrastruktur für pflegebedürftige Menschen und Menschen mit Behinderung.

Zur Unterstützung von Investitionen in die Infrastruktur gewährt die ILB langfristige Finanzierungen zu günstigen Konditionen. In Vordergrund stehen gemeinschaftliche Wohnformen mit ambulanten Pflege- und Betreuungsangeboten und die Erfüllung rechtlicher Auflagen und technischer Vorgaben sowie die notwendige Ertüchtigung bestehender stationärer Einrichtungen.

Wer wird gefördert?

Die ILB fördert mit dem Darlehen Brandenburg-Kredit Pflege:

  • Unternehmen mit mehrheitlich kommunalem Gesellschafterhintergrund
  • alle gemeinnützigen Organisationsformen einschließlich Kirchen (Der Nachweis der Gemeinnützigkeit erfolgt durch eine entsprechende Bestätigung über die Freistellung von der Körperschaftssteuer durch das Finanzamt.)

Unternehmen ohne einen kommunalen oder gemeinnützigen Hintergrund können ähnliche Konditionen durch andere Programme der ILB angeboten werden z. B. Brandenburg Kredit für den Mittelstand.

Was wird gefördert?

Mit dem Brandenburg Kredit Pflege sind folgende Investitionen förderfähig:

  • Auf- und Ausbau von Tages-, Nacht-und Kurzzeitpflegeangeboten
  • Neubau- und Umbau vorhandener baulicher Anlagen für gemeinschaftliche Wohnformen mit ambulanten Pflege- und Betreuungsangeboten
  • Umbau- und gegebenenfalls Anbaumaßnahmen in vorhandenen stationären Einrichtungen für die Umsetzung fachlicher Weiterentwicklungen (Hausgemeinschaftsmodell, Umbau Doppel- in Einzelzimmer, neue Therapie- und Betreuungsangebote)
  • Investitionen in stationären Einrichtungen innerhalb der vorhandenen Kapazität für
    • Umsetzung brandschutztechnischer Auflagen
    • betriebsnotwendige bauliche und sinnvolle energetische Sanierungen

Folgende Bausteine/Maßnahmen sind förderfähig:

Bausteine/Maßnahmen Kosten
Erfüllung rechtlicher Auflagen und technischer Vorgaben pro Objekt maximal 500 TEUR
Ersatzinvestitionen für Technik und Ausstattung pro Platz maximal 5 TEUR
Allgemeine Instandsetzung pro Objekt maximal 500 TEUR
Energetische Maßnahmen pro Objekt maximal 250 TEUR
Umbaukosten pro Platz maximal 50 TEUR
Auf- und Ausbau von Tages-, Nacht- und Kurzzeitpflegeangeboten pro Objekt maximal 2.000 TEUR

Bei stationären Einrichtungen darf durch die Maßnahme der Investitionskostensatz nicht über 10,00 EUR pro Tag und Platz steigen.

Wie wird gefördert?

Die ILB bietet den Brandenburg-Kredit Pflege mit Zinsverbilligung an.

Mindestbetrag:
min. 50 TEUR pro Vorhaben im ambulanten Bereich
min. 200 TEUR pro Vorhaben im stationären Bereich

Höchstbetrag:
max. 2 Mio. EUR pro Vorhaben

Auszahlung 100 %
Kreditlaufzeit Bis zu 30 Jahren
Zinsbindung Bis zu 20 Jahren
Zinssatz Kapitalmarktzins für Darlehen
Zinsverbilligung maximal 10 Jahre, Höhe wird individuell festgelegt
Anfängliche Tilgung laufzeitabhängig
maximal 5 Jahre tilgungsfrei
Zins- und Tilgungszahlung vierteljährlich im Nachhinein
Bearbeitungsentgelt keine

Ein darüber hinaus entstehender Kreditbedarf kann im Einzelfall geprüft werden.

Wie erfolgt die Besicherung?

Das Darlehen ist im Rahmen der Möglichkeiten des Antragstellers banküblich zu besichern. Form und Umfang der Besicherung werden im Rahmen der Kreditverhandlungen zwischen dem Antragsteller und der ILB vereinbart.

Mit dem Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie ist vereinbart, dass die über das Investitionsprogramm Pflege (IVP) geförderten Objekte in der Regel ein Vorrang vor bestehenden Absicherungen (für Bundes- und Landesfördermitteln bis zur Höhe der genehmigten Förderbausteine) gewährt wird.

Wer erteilt weitere Auskünfte?

Bei Fragen wenden Sie sich an die Kundenberater der ILB, die Sie über das Infotelefon Wirtschaft und Infrastruktur 0331 660-2211 erreichen.

Ein Rechtsanspruch auf ein Darlehen aus diesem Programm besteht nicht.

Programminformationen

Formulare

Kontakt

  • André Barna André Barna Unternehmen/ Kommunen
    Referatsleiter
    Tel.: 0331 660-2211
    Fax: 0331 6606-1717
    E-Mail Kontakt
  • Catrin am Mihr Catrin am Mihr Tel.: 0331 660-1229
    Fax: 0331 6606-1717
    E-Mail Kontakt
  • Infotelefon Wirtschaft & Infrastruktur Infotelefon Wirtschaft & Infrastruktur Tel.: 0331 660-2211
    Fax: 0331 6606-1717
    E-Mail Kontakt

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