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IKU-Kommunale Energieversorgung

Fördernehmer Unternehmen mit mehrheitlich kommunalem Gesellschafterhintergrund, Unternehmen im Rahmen von ÖPP-Modellen
Förderthemen Neubau oder Aufrüstung zu hocheffizienten Gas-und-Dampf-Kraftwerken, gasbetriebene Anlagen der Kraft-Wärme-Kopplung, Ausbau der Verteilnetze, Installation intelligenter Informations-, Kommunikations- und Netzsteuerungstechnologien, Neu- und Ausbau von dezentralen Stromspeichern
Förderart Darlehen
Fördergeber KfW-Bankengruppe, KfW-Programm IKU Kommunale Energieversorgung
Mittelherkunft KfW Bankengruppe
Ansprechpartner ILB

Energieeffizienz und Versorgungssicherheit auf regionaler und kommunaler Ebene beim Übergang zu erneuerbaren Energien mittels konventioneller Energieträger (ausgenommen Kohle), leistungsfähiger Verteilnetze und Energiespeicher.

Wer wird gefördert?

Antragsberechtigt für Förderkredite aus dem KfW-Programm IKU - Kommunale Energieversorgung sind:

  • Unternehmen mit mehrheitlich kommunalem Gesellschafterhintergrund zum Beispiel Stadtwerke
  • 100%-ige Tochtergesellschaften von Energieversorgungsunternehmen oder Holdinggesellschaften sind ebenfalls antragsberechtigt, wenn die Vermögenswerte wie zum Beispiel die Netze bei den Mutterunternehmen bilanziert sind. Dies setzt voraus, dass die Trennung zwischen Verteilernetzbetreiber und Energieversorgungsunternehmen nach dem Energiewirtschaftsgesetz erfolgt ist.
  • Unternehmen (unabhängig von Rechtsform und Beteiligungsverhältnissen) im Rahmen von öffentlich-privaten Partnerschaften (sogenannten ÖPP-Modelle), deren Gruppenumsatz 500 Millionen Euro jährlich nicht überschreitet.

Was wird gefördert?

Stromerzeugung

  • Energieeffiziente Gas- und Dampf-Kraftwerke auf Erdgasbasis
  • Erhöhung der Flexibilität der Stromerzeugung von KWK-Anlagen auf Erdgasbasis gegenüber einer wärmegeführten Anlage gleicher Technologie. Die zugebaute elektrische Leistung muss mindestens 10 % über der Leistung der Vergleichsanlage liegen.

Ausbau der Verteilnetze

  • Ausbau der Verteilnetze einschließlich Übergabe- oder Ortsnetzstation zur Einbindung dezentraler Stromerzeuger
  • Aufbau intelligenter Stromnetze (Smart Grids) in Verbindung mit der Erneuerung der Energienetzinfrastruktur; Spitzen in der Stromerzeugung, wie sie zum Beispiel bei der Nutzung erneuerbarer Energien entstehen, können Sie so durch ein intelligentes Lastmanagment optimieren.
  • Kommunikationsinfrastruktur und Energiemanagmentsysteme zur Anbindung von Energieendverbrauchern an intelligente Messsysteme (Smart Meter). Messsysteme werden gefördert sofern sie nicht durch das Energiewirtschaftsgesetz vorgeschrieben sind.
Dezentrale Stromspeicher

zum Beispiel Druckluftspeicher, Wasserstoffspeicher, Nutzung der Gasinfrastruktur für Speicherzwecke

Wie wird gefördert?

Durch das Darlehen werden bis zu 100 % Ihrer förderfähigen Investitionen langfristig und zinsgünstig finanziert.

Sicherheit und Planbarkeit bietet Ihnen eine Laufzeit von bis zu 30 Jahren und eine Zinsbindung von 10 Jahren.

Je nach Laufzeit Ihres Darlehens sind bis zu 5 tilgungsfreie Anlaufjahre möglich.

Der kundenindividuelle Zinssatz wird unter Berücksichtigung Ihrer wirtschaftlichen Verhältnisse und der Werthaltigkeit der von Ihnen gestellten Sicherheiten festgelegt.

Aktuell (Stand 02.07.2012) stellen wir Ihnen das Darlehen ab 1,30 % p.a. nominal zur Verfügung.

Wer erteilt weitere Auskünfte?

Bei Fragen wenden Sie sich an die Kundenberater der ILB, die Sie über das Infotelefon Wirtschaft und Infrastruktur 0331 660-2211 erreichen.

Kontakt

  • André Barna André Barna Unternehmen/ Kommunen
    Referatsleiter
    Tel.: 0331 660-1361
    Fax: 0331 6606-1361
    E-Mail Kontakt
  • Infotelefon Wirtschaft & Infrastruktur Infotelefon Wirtschaft & Infrastruktur Tel.: 0331 660-2211
    Fax: 0331 6606-1694
    E-Mail Kontakt

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