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Idee und Zielsetzung

Zur Umsetzung von Investitionsvorhaben der öffentlichen Hand werden zunehmend auch ÖPP-Modelle verwendet.

Definition

ÖPP ist eine langfristige vertraglich geregelte Zusammenarbeit zwischen der öffentlichen Hand und Privatwirtschaft zur Erfüllung öffentlicher Aufgaben über den gesamten Lebenszyklus eines Projekts.

Lebenszyklusansatz

Bei der Beurteilung von ÖPP-Projekten werden alle Leistungen über den Projektlebenszyklus (Planung, Bau, Finanzierung, Betrieb, Unterhaltung, ggf. Verwertung) bewertet und analysiert. Dadurch lassen sich Effizienzvorteile gegenüber der konventionellen Beschaffung erzielen.

Ziel einer Zusammenarbeit

Ein Ziel bei ÖPP besteht neben der Teilung der Projektarbeit zwischen den Kooperationspartnern in der Konzentration auf die eigenen Kernkompetenzen. Der privatwirtschaftliche Auftragnehmer übernimmt die Verantwortung für die effiziente Umsetzung der vorab festgelegten Leistungen. Der öffentliche Auftraggeber kümmert sich darum, dass die gemeinwohlorientierten Ziele termingetreu und budgetgenau erreicht werden. Durch die Zusammenarbeit mit der Privatwirtschaft erhofft er sich einen wirtschaftlichen Vorteil.

Risikoverteilung

Die optimale Risikoverteilung zwischen dem öffentlichen und dem privaten Partner ist ein wesentliches Element von ÖPP. Gemäß dem Risikoverteilungsgrundsatz sollte jeder Partner das Risiko übernehmen, das er am besten beeinflussen kann.

Wirtschaftlichkeitsuntersuchung

Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen stellen bei öffentlichen Investitionsentscheidungen eine zentrale Rolle dar. Die öffentlichen Auftraggeber sind bei ihren Investitionen verpflichtet, durch den Vergleich aller entstehenden Kosten die wirtschaftlichste Lösung zu ermitteln. Mit der Wirtschaftlichkeitsuntersuchung lässt sich feststellen, ob ÖPP die wirtschaftlichste Lösung ist.

Kontakt

  • André Barna André Barna Unternehmen/ Kommunen
    Referatsleiter
    Tel.: 0331 660-2211
    Fax: 0331 6606-1717
    E-Mail Kontakt