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GRW - Ausbau der wirtschaftsnahen kommunalen Infrastruktur

Für Ausbau der wirtschaftsnahen, kommunalen Infrastruktur im Land Brandenburg gewähren wir einen anteiligen Zuschuss.

Fördernehmer Gebietskörperschaften, kommunale Zweckverbände, die der Kommunalaufsicht unterstellt sind,
juristische Personen, die die Voraussetzungen der §§ 51 bis 68 der Abgabenordnug erfüllen bzw. die nicht auf Gewinnerzielung ausgerichtet sind
Förderthemen Investitionen in die wirtschaftsnahe kommunale Infrastruktur
Förderart Zuschuss
Fördergeber Land Brandenburg, Richtlinie des Ministeriums für Wirtschaft und Energie zur Förderung der wirtschaftsnahen kommunalen Infrastruktur im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“-GRW - (GRW-I) vom 8. Januar 2018 (Veröffentlichung vom 24. Januar 2018)
Mittelherkunft Bund, Land Brandenburg

Das Ziel des Programms ist die Schaffung einer funktionsfähigen, wirtschaftsnahen Infrastruktur, vorrangig in den regionalen Wachstumskernen. Die Förderung der Fremdenverkehrsinfrastruktur vorrangig in den Kur- und Erholungsorten ist ebenfalls möglich.

Wer wird gefördert?

wirtschaftsnahen und touristischen Infrastruktur:

Gebietskörperschaften oder kommunale Zweckverbände, die der Kommunalaufsicht unterstellt sind

Einrichtung, Modernisierung und den Ausbau von Einrichtungen der beruflichen Bildung:

Gebietskörperschaften oder kommunale Zweckverbände, die der Kommunalaufsicht unterstellt sind und juristische Personen, die die Voraussetzungen der §§ 51 bis 68 der Abgabenordnung erfüllen bzw. die nicht auf Gewinnerzielung ausgerichtet sind

Was wird gefördert?

Mit dem Förderprogramm GRW - Ausbau der wirtschaftsnahen Kommunalen Infrastruktur unterstützt die ILB folgende Infrastrukturprojekte:

  • Erschließung und die Erweiterung von Industrie- und Gewerbegelände
  • Errichtung oder der Ausbau zur Anbindung von Gewerbebetrieben an das überregionale Straßen- und Schienenverkehrsnetz
  • Errichtung oder der Ausbau von Wasserversorgungsleitungen und -verteilungsanlagen zur Anbindung von Gewerbebetrieben
  • Errichtung oder der Ausbau von Abwasser-, Strom-, Gas-, Fernleitungen und andere Energieleitungen und Verteilungsanlagen zur Anbindung von Gewerbegebieten
  • Maßnahmen zur Qualitätssteigerung öffentlicher Infrastrukturen in staatlich anerkannten Kur- und Erholungsorten
  • Unterstützung und Weiterentwicklung der touristischen Produkte mit besonderem Potenzial im Land Brandenburg: Radwander-, Wasser-, Natur-, gesundheitsorientierter und barrierefreier Tourismus
  • Öffentliche Einrichtungen und Geländeerschließung für den Tourismus, soweit ein schlüssiges Konzept des Antagstellers vorliegt
  • Errichtung oder der Ausbau von Gewerbezentren
  • Einrichtung, Modernisierung und der Ausbau von Einrichtungen der beruflichen Bildung
  • Errichtung und Ausbau von Kommunikationsverbindungen
  • Errichtung und Ausbau von Forschungsinfrastrukturen
  • Regionalbudget für regionale Wachstumskerne
  • Regionalmanagement für regionale Wachstumskerne
  • Erarbeitung von regionalen Entwicklungskonzepten für regionale Wachstumskerne und Kur- und Erholungsorte
  • Planungs- und Beratungsleistungen zur Vorbereitung förderfähiger Infrastrukturmaßnahmen
  • Kooperationsnetzwerke
  • Innovationscluster
  • Vorhaben gemäß Experimentierklausel

Wer oder was wird nicht gefördert?

Folgende Maßnahmen können durch das Förderprogramm nicht unterstützt werden (Beispiele):

  • Maßnahmen des Bundes und der Länder
  • Bau oder Ausbau von Straßen mit netzbildendem Charakter oder Netzen des öffentlichen Personennahverkehrs, Verkehrsverbindungen die nach der Richtlinie des Ministeriums für Infrastruktur und Landwirtschaft zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse der Gemeinden des Landes Brandenburg (Teil kommunaler Straßenbau) förderfähig sind
  • Ökologische Ausgleichsmaßnahmen, bei denen Ausgleichzahlungen in Fonds oder Ähnliches geleistet werden, um zu einem unbestimmten Zeitpunkt an einem unbestimmten Ort Ausgleichsmaßnahmen zu finanzieren.

Eine abschließende Liste der Maßnahmen, die nicht gefördert werden können, entnehmen Sie bitte dem Punkt 2.2 der Richtlinie.

Wie wird gefördert?

Die ILB fördert die Projekte anteilig in Form eines nicht rückzahlbaren Zuschusses. Unter einem förderfähigen Investitionsvolumen von 50.000 EUR kann die ILB in der Regel keine Förderung gewähren.

Finanzierungsgegenstand Fördersatz und maximale Zuwendungshöhe
alle zuwendungsfähigen Maßnahmen max. 60% (Basisförderung)
  • die geförderte Infrastrukturmaßnahme wird im Rahmen einer interkommunalen Kooperation durchgeführt oder
  • die geförderte Infrastrukturmaßnahme fügt sich in eine regionale Entwicklungsstrategie ein oder
  • Industriebrachflächen werden revitalisiert
+ max. 30 % (Potenzialförderung)
Regionalmanagementvorhaben max. 75 %, höchstens 200.000 EUR p.a.
Regionalbudgetvorhaben max. 80 %, höchstens150.000 EUR p.a.
Regionale Entwicklungskonzepte
Planungs- und Beratungsleistungen
max. 75 %, höchstens 50.000 EUR

Wie ist das Antragsverfahren?

Die Antragstellung erfolgt bei der ILB. Die Antragsformulare sind auf unserer Internetseite erhältlich. Dem Antrag sind spezielle Unterlagen beizufügen.

Alternativ kann die Beantragung der Förderung über das ILB-Kundenportal erfolgen.

Die ILB kann kein Vorhaben mit Fördermitteln begleiten, mit dem vor Antragstellung begonnen worden ist.

Geltungsdauer

Diese Richtlinie tritt am Tag der Veröffentlichung in Kraft. Sie tritt mit Ablauf des 31. Dezember 2020 außer Kraft.

Wer erteilt weitere Auskünfte?

Bei Fragen wenden Sie sich an die Förderberater der ILB, die Sie über das Infotelefon Wirtschaft und Infrastruktur 0331 660-2211 erreichen. Lassen Sie sich von unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern beraten.

Der Beginn der Maßnahme erfolgt innerhalb von sechs Monaten nach dem Eingang des Bewilligungsbescheides. Der Investitionszeitraum beträgt maximal 36 Monate.

Vor Beginn der Maßnahme ist mittels eines Interessenbekundungsverfahrens sicherzustellen, dass kein Dritter die Maßnahme ohne Fördermittel realisieren kann.

Bei der Vergabe von Aufträgen sind die Ausschreibungsverfahren gemäß VOB, VOL und VgV zu beachten.

Träger, Betreiber und Nutzer dürfen weder rechtlich, wirtschaftlich noch personell verflochten sein.

Die Landesrichtlinie beinhaltet die in Brandenburg gültigen landesspezifischen Regelungen des Koordinierungsrahmens der Bund/Länder - Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“.

Programminformationen

Ergänzende Informationen

Formulare

Informationen zur Auftragsvergabe

Informationen zur Ausgabenbelegprüfung

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Rechtshinweise

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Kontakt

  • Jens Ramm Jens Ramm Referatsleiter
    Tel.: 0331 660-1540
    Fax: 0331 660-61540
    E-Mail Kontakt
  • Cordula Krebs Cordula Krebs Tel.: 0331 660-1573
    Fax: 0331 660-61573
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  • Infotelefon Wirtschaft & Infrastruktur Infotelefon Wirtschaft & Infrastruktur Tel.: 0331 660-2211
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