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Reduzierung von Treibhausgasen auf Deponien

Reduzierung von Treibhausgasen auf Deponien

Mit diesem Förderprogramm unterstützt die ILB die Maßnahmen zur Reduzierung von Treibhausgasen auf Deponien und zur Vorbereitung von Deponieoberflächen für die Nutzung als Standort für Anlagen zur Gewinnung erneuerbarer Energien.

Fördernehmer Kommunale Gebietskörperschaften,
Zweckverbände sowie
Unternehmen der öffentlichen Hand bzw. an denen die öffentliche Hand die Mehrheit hat
Förderthemen Maßnahmen zur Reduzierung von Treibhausgasen auf Deponien und zur Vorbereitung von Deponieoberflächen für die Nutzung als Standort für Anlagen zur Gewinnung erneuerbarer Energien
Förderart Zuschuss
Fördergeber Land Brandenburg, Richtlinie des Ministeriums für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft zur Förderung von Maßnahmen zur Reduzierung von CO2 und anderen Treibhausgasen auf Deponien
Mittelherkunft Europäischer Fonds für regionale Entwicklung (EFRE)

Ziel des Programms ist die Förderung von Maßnahmen zur Reduzierung von Treibhausgasen auf Deponien und zur Vorbereitung von Deponieoberflächen für die Nutzung als Standort für Anlagen zur Gewinnung erneuerbarer Energien.

  • Start des neuen Förderprogramms "Reduzierung von Treibhausgasen auf Deponien"

    Die Richtlinie des Ministeriums für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft zur "Förderung der Reduzierung von CO2 und anderen Treibhausgasen auf Deponien" ist zum 6. Juli 2017 in Kraft getreten.

    Die Beantragung erfolgt über das ILB-Kundenportal. Bei Fragen wenden Sie sich an die Kundenberater der ILB, die Sie über das Infotelefon Wirtschaft und Infrastruktur 0331 660-2211 erreichen.

Wer wird gefördert?

Antragsberechtigt sind

  • Kommunen
  • Zweckverbände
  • Unternehmen der öffentlichen Hand bzw. an denen die öffentliche Hand die Mehrheit hat und die Inhaber einer Deponie sind

Was wird gefördert?

Folgende Maßnahmen auf Siedlungsabfalldeponien auf denen organik-haltige kommunale Abfälle abgelagert wurden und deren vorhabenrelevante Deponieabschnitte endgültig verfüllt sind, können gefördert werden:

  • Neuerrichtung, Nachrüstung oder Ertüchtigung von Anlagen zur Erfassung und Entsorgung von Deponiegas
  • Neuerrichtung, Nachrüstung oder Ertüchtigung von Anlagen zur Erfassung und Entsorgung von Deponiegas einschließlich der Errichtung der dafür noch erforderlichen Oberflächenabdichtungssysteme bzw. einzelner Bestandteile dieser
  • Errichtung von Oberflächenabdichtungssystemen bzw. einzelner Bestandteile dieser, soweit dies zur Optimierung der Erfassung und Entsorgung von Deponiegas auf der Deponie führt
  • Errichtung von Anlagen zur Methanoxidation einschließlich der Errichtung dafür noch erforderlicher Oberflächenabdichtungssysteme

Folgende Maßnahmen auf Deponien deren vorhabenrelevante Deponieabschnitte endgültig verfüllt sind, können gefördert werden:

  • Maßnahmen zur Ausgestaltung einer Deponieoberfläche als technische Funktionsschicht zur Nachnutzung von Deponieflächen für die Errichtung von Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien

Wer oder was wird nicht gefördert?

Unternehmen in Schwierigkeiten im Sinne der Leitlinien der Europäischen Kommission für staatliche Beihilfen zur Rettung und Umstrukturierung (ABl. C 249 vom 31.7.2014 S. 1) sind nicht förderfähig

Wie wird gefördert?

Die Förderung in Form eines Zuschusses beträgt bis zu 80 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben.

Soweit bei den Vorhaben nach Ziffer 2.1 - 2.4 der Richtlinie eine wirtschaftliche Tätigkeit nicht ausgeschlossen werden kann, erfolgt die Förderung nach Artikel 36 oder 41 der AGVO.

Bei den Vorhaben nach Ziffer 2.5 der Richtlinie erfolgt die Förderung im Rahmen der De-minimis-VO.

Die genauen Fördersätze sind von dem Fördergegenstand abhängig und der Richtlinie zu entnehmen.

Wie ist das Antragsverfahren?

Die Anträge können ab 06.07.2017 online über das ILB-Kundenportal gestellt werden.

Geltungsdauer

Die Richtlinie trat am 06.07.2017 in Kraft und gilt bis zum 31. Dezember 2020.

Wer erteilt weitere Auskünfte?

Mitarbeiter der Investitionsbank des Landes Brandenburg und des Ministeriums für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft (MLUL) helfen Ihnen bei der Beantwortung Ihrer Fragen.

  • Mit dem Projekt darf nicht begonnen werden, bevor die Bewilligung der Zuwendung erfolgt ist. Ausnahmen hierzu (förderunschädlicher vorzeitiger Maßnahmebeginn) sind bei der ILB schriftlich zu beantragen.
  • Bei der Vergabe von Aufträgen sind die Regelungen der Allgemeinen Nebenbestimmungen für Zuwendungen für aus den EU-Fonds (EFRE, ELER, EMFF und ESF) finanzierte Vorhaben in der Förderperiode 2014 bis 2020 (ANBest-EU) zu beachten und anzuwenden.

Programminformationen

Ergänzende Informationen

Formulare

Informationen zur Auftragsvergabe

Informationen zur Ausgabenbelegprüfung

Link zum ILB-Kundenportal

Online-Zugang zum ILB-Kundenportal

Nutzen Sie hierfür auch unseren

Benutzerleitfaden

Kontakt

  • Susanne Jürgens Susanne Jürgens Tel.: 0331 660-1209
    Fax: 0331 660-61209
    E-Mail Kontakt
  • Jürgen Bautz Jürgen Bautz Tel.: 0331 660-1280
    Fax: 0331 660-61280
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  • Infotelefon Wirtschaft & Infrastruktur Infotelefon Wirtschaft & Infrastruktur Tel.: 0331 660-2211
    Fax: 0331 6606-1694
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Weitere Ansprechpartner

  • Thyra Perlet Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft
    Referat Abfallwirtschaft
    Tel.: 0331 866-7568
    Fax: 0331 27548-7568
    E-Mail Kontakt
  • Ulrich Stock Landesamt für Umwelt
    Abteilung Technischer Umweltschutz 1
    Tel.: 033201 442-310
    Fax: 033201 442-399
    E-Mail Kontakt