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RENplus 2014 - 2020

RENplus 2014 - 2020

Mit dem Förderprogramm RENplus 2014 - 2020 unterstützt die ILB Maßnahmen zur Senkung der energiebedingten CO2-Emissionen im Rahmen der Umsetzung der Energiestrategie des Landes Brandenburg.

Fördernehmer Unternehmen und Kommunen
Förderthemen Investive Maßnahmen:
(z.B. Anlagen zur Energierückgewinnung, Speichersysteme, Fernwärmesysteme, Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen)
Nicht investive Maßnahmen:
(z.B. Energieberatungen, Energieaudits, Energiekonzepte)
Förderart Zuschuss
Fördergeber Land Brandenburg, Ministerium für Wirtschaft und Energie (MWE)
Mittelherkunft Europäischer Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), Land Brandenburg

Das Ziel des Programms ist die Senkung des Energieverbrauchs sowie die Senkung von CO2-Emissionen. Hierzu werden Zuwendungen für Vorhaben gewährt, die eine Steigerung der Energieeffizienz sowie die Nutzung von Erneuerbaren Energien zum Ziel haben oder erwarten lassen. Insbesondere folgende Maßnahmen gefördert:

  • Vorhaben in den Bereichen Energieeffizienz und Speichersysteme
  • Vorhaben zur Integration Erneuerbarer Energien
  • Investitionen in Energieinfrastrukturen
  • Erarbeitung von Studien sowie Energie- und Klimaschutzstrategien
  • Förderung von Ladeinsfrastruktur

    Vom 3. September bis spätestens 29. Oktober 2018 können bei der ILB Anträge auf Förderung von Ladeinsfrastruktur gestellt werden. Die Bedingungen entnehmen Sie bitte dem beim Wirtschaftministerium und der ILB veröffentlichten Anlage Förderauffruf Ladeinfrastruktur.

    Förderkonditionen Ladeinfrastruktur
    RENplus (De-minimis) RENplus (Förderaufruf = genehmigte Beihilfe)
    Antragstellung jederzeit innerhalb des Antragsfensters des jeweiligen Förderaufrufs:
    aktuell 03.09.2018 bis 29.10.2018
    (1. Aufruf)
    online über Energie/RENplus 2014-2020 für wirtschaftlich Tätige online über Energie/RENplus 2014-2020 für wirtschaftlich Tätige
    zulässiger Maßnahmebeginn nach Antragstellung nach Bescheiderteilung
    Fördersatz (max.) 80% 60%
    Förderhöchstbetrag für:    
    Normalladepunkt bis 22 kW 3.000 Euro 3.000 Euro
    Schnellladepunkt kleiner 100 kW 12.000 Euro 12.000 Euro
    Schnellladepunkt größer 100 kW 30.000 Euro 30.000 Euro
    Netzanschluss (Niederspannung) 5.000 Euro 5.000 Euro
    Netzanschluss (Mittelspannung) 50.000 Euro 50.000 Euro
  • Start der neuen Richtlinien RENplus 2014 - 2020

    Zur leichteren Orientierung für die Antragsteller gibt es ab 2018 jeweils eine Richtlinie für Organisationen, die im Zusammenhang mit der Maßnahme wirtschaftlich tätig sind (hier gilt das europäische Beihilferecht, insofern sind die Regelungen umfangreicher) sowie für Organisationen, die im Zusammenhang mit der Maßnahme nicht wirtschaftlich tätig sind (hier gilt das europäische Beihilferecht nicht).

    Die neuen Richtlinien des MWE zur Förderung von Maßnahmen zur Senkung der energiebedingten CO2-Emissionen wurden am 27. Dezember 2017 veröffentlicht und sind zum 01. Januar 2018 in Kraft getreten.

    Der Maßnahmenkatalog ist um weitere Fördertatbestände (z.B. Erneuerbare Energien und Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge) ergänzt worden. Organisationen, die im Zusammenhang mit der Fördermaßnahme wirtschaftlich tätig sind, haben die Möglichkeit die beihilferechtliche Einordnung selbst zu wählen. Es besteht die Auswahlmöglichkeit zwischen der Allgemeinen Gruppenfreistellungsverordnung (AGVO) und der De-minimis-Verordnung. Hierzu beraten wir Sie gern!

    Für Organisationen, die im Zusammenhang mit der Maßnahme nicht wirtschaftlich tätig sind, beträgt der Fördersatz einheitlich für alle Fördertatbestände 80 Prozent.

    Für Vorhaben deren voraussichtliches Investitionsvolumen 75.000 EUR übersteigt, besteht die Pflicht einer fachlichen Vorabberatung. Selbstverständlich können Sie die Vorabberatung gern auch bei jedem anderen Vorhaben in Anspruch nehmen. Nehmen Sie hierzu mit uns Kontakt auf:

    Investitionsbank des Landes Brandenburg Telefon: 0331 660 - 1786 Email: energie-netzwerke@ilb.de

    Zu einem Großteil der einzelnen Fördertatbestände werden Merkblätter sukzessive veröffentlicht, die wichtige Details der Förderung regeln. Sie finden diese unter den Programminformationen unter dem Punkt "Konditionen, Formulare und Dokumente".

    Anträge können ab sofort über das Kundenportal gestellt werden (siehe Onlineantragstellung).

Wer wird gefördert?

Die ILB unterstützt Sie, wenn Sie zu einer der folgenden Gruppen gehören:

  • juristische Personen des öffentlichen Rechts im Rahmen ihrer wirtschaftlichen und nicht wirtschaftlichen Tätigkeit (mit Ausnahme des Bundes und Bundeseinrichtungen sowie der unmittelbaren Landesverwaltung),
  • juristische Personen des privaten Rechts im Rahmen ihrer wirtschaftlichen Tätigkeit, u.a. Vereine, Verbände und Stiftungen,
  • Einzelunternehmen und Personengesellschaften.
  • Juritische Personen des öffentlichen Rechts im Rahmen ihrer wirtschaftlichen und nicht wirtschaftlichen Tätigkeit, wie z.B. Kommunen, Landkreise und Kirchen.

Was wird gefördert?

Die ILB unterstützt Sie bei folgenden Maßnahmen:

Investive Maßnahmen für wirtschaftlichen und nicht wirtschaftliche Tätigkeiten, wie z.B.:

  • Energieeffizienzverbesserungen in technischen Prozessen und in öffentlichen Gebäuden, die sich im Besitz oder Eigentum der öffentlichen Hand oder einer gemeinnützigen Organisation befinden,
  • Energierückgewinnungssysteme,
  • Speichersysteme,
  • Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen,
  • Integration und Nutzung Erneuerbarer Energien,
  • Errichtung und Netzanschluss von Ladeinfrastrukturen für Elektrofahrzeuge.

In unseren programmbezogenen Merkblättern (zu finden unter "Konditionen, Formulare und Dokumente") finden Sie Angaben zu den zuwendungsfähigen Ausgaben.

Nicht investive Maßnahmen

für wirtschaftliche und nicht wirtschaftliche Tätigkeiten, wie z.B.:

  • Erarbeitung/Erstellung von Konzepten und Studien

für nicht wirtschaftliche Tätigkeiten, wie z.B.:

  • Informations-, Kommunikations- und Beratungsmaßnahmen

für wirtschaftliche Tätigkeiten, wie z.B.:

  • Energieaudits nach DIN EN 16247 - 1
  • Energieberatung

Eine abschließende Aufzählung finden Sie in Ziffer 2 der Richtlinien.

Wer oder was wird nicht gefördert?

Nicht gefördert werden insbesondere folgende Maßnahmen:

  • die gesetzlich vorgeschrieben sind / oder behördlich angeordnet wurden,
  • die eine Amortisationszeit unter drei Jahren haben,
  • die vor Antragstellung begonnen worden sind,
  • deren Zuwendungsbetrag unter 2.500,00 EUR liegt.

Nicht gefördert werden insbesondere folgende Ausgaben:

  • Umsatzsteuer, sofern eine Vorsteuerabzugsberechtigung vorliegt,
  • Finanzierungskosten sowie regelmäßige Rechts- und laufende
    Steuerberatungskosten.

Weitere Details finden Sie in Ziffer 5.5 der Richtlinien.

Wie wird gefördert?

Die Förderung erfolgt als Projektförderung.

Zuwendungen werden in Form von Zuschüssen gewährt.

Bei der Höhe der Zuwendung wird danach unterschieden, ob in Bezug auf die Maßnahme eine wirtschaftliche oder nicht wirtschaftliche Tätigkeit vorliegt:

Juristische Personen des öffentlichen und privaten Rechts, Einzelunternehmen und
Personengesellschaften mit wirtschaftlicher Tätigkeit in Bezug auf die Maßnahme

  • 35 - 80 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben,
    maximal 15 Mio. EUR abhängig vom Fördergegenstand
  • 80 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben bei Förderung nach Maßgabe der De-minimis-Verordnung (maximal 200.000 EUR)

Juristische Personen des öffentlichen und privaten Rechts, die im Rahmen der Maßnahmenumsetzung nicht wirtschaftlich tätig sind

  • bis zu 80 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben, maximal 15 Mio. EUR

Geltungsdauer

Diese Richtlinien treten mit Wirkung vom 01. Januar 2018 in Kraft und gelten bis zum 31. Dezember 2020.

Wir möchten Sie an dieser Stelle noch auf einige wichtige Aspekte hinweisen:

  • In der Regel sind technische Kriterien vor allem hinsichtlich der Energieeffizienz zu erfüllen.
  • Bei einigen Fördertatbeständen ist die Wirtschaftlichkeit nachzuweisen.
  • Alle erforderlichen Genehmigungen sowie der Nachweis der gesicherten Gesamtfinanzierung sollten mit Antragsstellung vorgelegt werden bzw. sollen beantragt sein.
  • Für die Abrechnung der Ausgaben gilt das Erstattungsprinzip, dass heißt es werden nur Ausgaben gefördert, die vom Zuwendungsempfänger bereits bezahlt wurden.
  • In Bezug auf die Anwendung der Vergaberechtsvorschriften gelten die einschlägigen Festlegungen gemäß ANBest-EU bzw. ANBest-G in Verbindung mit den Merkblättern zu den Vergabebestimmungen.
  • Bei geförderten Investitionsvorhaben ist eine Zweckbindungsfrist von 5 Jahren (nach der letzten Auszahlung durch die ILB) einzuhalten.

Zu allen genannten Punkten finden Sie Informationen in den programmbezogenen Merkblättern. Außerdem sind die Themen zum Großteil auch Inhalt der Vorabberatung.

Bei investiven Vorhaben deren voraussichtliche Gesamtausgaben 75.000 EUR übersteigen, ist vor Antragstellung eine Vorabberatung erforderlich. Auch bei kleineren Vorhaben empfehlen wir eine Vorabberatung.

Hierfür reichen Sie bitte bei der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) vorab per E-Mail eine Projektskizze ein. Diese soll eine Kurzbeschreibung der geplanten Maßnahme(n), ggf. technische Kennzahlen sowie Angaben zum Antragsteller enthalten. Wir verweisen außerdem auf unsere "Checkliste", diese finden Sie in den Programminformationen unter dem Punkt "Konditionen, Formulare und Dokumente".

Im Rahmen der Vorabberatung wird keine Vorauswahl für zu fördernde Projekte und keine Entscheidung über eine Förderung getroffen. Ziel ist die optimale Vorbereitung Ihres Antrags und Verbesserung der Aussicht auf eine positive Förderentscheidung.

Bei der Beantwortung von Fragen helfen Ihnen gerne unsere Mitarbeiter.

Sprechen Sie uns bitte so früh wie möglich an. Wir beantworten nicht nur Detailfragen. Wir unterstützen Sie gern bei formalen Aspekten der Antragstellung.

Programminformationen

Ergänzende Informationen

Formulare

Informationen zur Auftragsvergabe

Informationen zur Ausgabenbelegprüfung

Publikationen

Ihr Weg zur Antragstellung

Online-Antrag

Kontakt

  • Evgenia Gerdt Evgenia Gerdt Referat Energie/Netzwerke
    Tel.: 0331 660 - 1489
    E-Mail Kontakt
  • Marcel Arndt Marcel Arndt Referat Energie/Netzwerke
    Tel.: 0331 660 - 1660
    E-Mail Kontakt
  • Maria Teßnow Maria Teßnow Referat Energie/Netzwerke
    Tel.: 0331 660 - 1610
    E-Mail Kontakt
  • Alexandra Nawrocki Alexandra Nawrocki Referat Energie/Netzwerke
    Tel.: 0331 660-1650
    E-Mail Kontakt