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Einsatz erneuerbarer Energien und Erhöhung der Energieeffizienz (RENplus)

Einsatz erneuerbarer Energien und Erhöhung der Energieeffizienz (RENplus)

Für dieses Förderprogramm können Sie derzeit keine neuen Anträge stellen.

Die ILB fördert mit dem Programm RENPlus den Einsatz erneuerbarer Energien und Maßnahmen zur Erhöhung der Energieeffizienz und der Versorgungssicherheit im Rahmen der Energiestrategie des Landes Brandenburg.

Fördernehmer Einzelunternehmer, juristische Personen des privaten und des öffentlichen Rechts, in Einzelfällen Privatpersonen
Förderthemen Einsatz erneuerbarer Energien, Maßnahmen zur Erhöhung der Energieeffizienz
Förderart Zuschuss
Fördergeber Land Brandenburg, Förderprogramm RENplus
Mittelherkunft Europäischer Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), Land Brandenburg

Das Ziel des Programms ist die Senkung des Energieverbrauches und der CO2-Emissionen und die Erhöhung des Anteils erneuerbarer Energien. Ein weiteres Ziel der Förderung ist die Sicherung einer klimaschonenden Braunkohleverstromung sowie die Schaffung zukunftssicherer Energieversorgungsstrukturen und zukunftsfähiger Energietechnologien.

Die Förderung konzentriert sich auf die Markteinführung neu entwickelter technischer Lösungen, die eine deutliche Steigerung der Energieeffizienz erwarten lassen, sowie auf die Breitenanwendung bereits eingeführter Techniken und Verfahren. Die Förderung erstreckt sich auch auf Maßnahmen der begleitenden Öffentlichkeitsarbeit.

  • Vorlage Originalbelege bei EFRE-kofinanzierten Maßnahmen ab dem 1. Januar 2013

    Ab dem 1. Januar 2013 sind zum Mittelabruf die Rechnungsliste und die damit zusammenhängenden Belege im Original einzureichen.

    In Förderprogrammen, an denen sich der Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) beteiligt, ist die ILB ab dem 14.12.2012 aufgrund von geänderten EU-Regularien verpflichtet, neben dem Mittelabruf und der Rechnungsliste zusätzlich die damit zusammenhängenden Belege (Rechnungen, Zahlungsbelege) im Original anzufordern und zu prüfen.

    Um Ihnen die Erfüllung dieser Anforderungen zu erleichtern, hat die ILB hierzu das Merkblatt „Vorlage von Originalbelegen“ erstellt, das wir im Internet unter www.ilb.de ab sofort in den jeweiligen Förderprogrammen unter Konditionen, Formulare, Dokumente zum Download anbieten.

    Das Merkblatt erläutert die Anforderungen an einen Beleg und den erforderlichen Zahlungsnachweis. Ebenso finden Sie in diesem Merkblatt Hinweise, wie der Bezug zwischen Rechnungsliste und Belegen hergestellt werden muss und in welcher Form Belege einzureichen sind, um dem Prüfungsanspruch gerecht zu werden.

    Bitte berücksichtigen Sie diese Vorgaben. Damit ermöglichen Sie eine zügigere Bearbeitung Ihres Mittelabrufes und eine zeitnahe Rückgabe Ihrer Belege.

    Wir bitten Sie, Ihre Mittelabrufe jeweils möglichst zeitnah nach Bezahlung der Rechnungen unter Berücksichtigung der Mindestabrufsummen zu stellen. Dies wird eine effiziente und damit zügigere Bearbeitung in unserem Hause ermöglichen.

  • Neuer Leitfaden zur Erstellung "Kommunaler Energiekonzepte"

    Der Leitfaden zur Erstellung "Kommunaler Energiekonzepte" wurde durch das Ministerium für Wirtschaft und Europaangelegenheiten aktualisiert.

    Bisher sollte bei einer Konzept-Förderung die Einwohnerzahl der Gemeinde bzw. aller beteiligten Gemeinden/Ämter (Kooperationsmodell) in der Regel 10.000 Einwohner nicht unterschreiten.

    Diese Grenze wurde auf 1.000 Einwohner abgesenkt.

  • Verlängerung der Richtlinie

    Die RENplus-Richtlinie wurde mit Veröffentlichung im Amtsblatt bis zum 30. Juni 2014 verlängert. Bis zu diesem Zeitpunkt muss über alle vorliegenden Anträge abschließend entschieden worden sein. Anträge können deshalb nur bis zum 31. März 2014 angenommen werden.

Wer wird gefördert?

Die ILB unterstützt mit dem Förderprogramm RENPlus:

  • juristische Personen des öffentlichen Rechts mit Ausnahme des Bundes
  • juristische Personen des privaten Rechts
  • Einzelunternehmer und Personengesellschaften, in Einzelfällen auch andere natürliche Personen.

Was wird gefördert?

Mit dem Förderprogramm fördert die ILB:

  • Projekte zur Erhöhung der Energieeffizienz, wie Energierückgewinnung
  • Investitionen in Wärmepumpensysteme
  • Investitionen in Anlagen der Kraft - Wärme – Kopplung, wie die Errichtung von Kraft - Wärme - Kopplungsanlagen (KWK-Anlagen) auf Basis fossiler Energieträger
  • technische Investitionen zur Verbesserung der Energieeffizienz in Prozessabläufen der gewerblichen Wirtschaft
  • Investitionen in Wärme- und Kältespeicher sowie Nahwärmenetze· Projekte für den verstärkten Einsatz erneuerbarer Energien, wie zum Beispiel Investitionen
    • in Biomasseanlagen mit Ausnahme von Biogasanlagen
    • in Wasserkraftanlagen
    • in Tiefengeothermie-Anlagen
  • Projekte für die Generierung innovativer und effizienter Lösungen zur Energieerzeugung, -anwendung und –versorgung
  • Projekte zur Erarbeitung von Konzepten und Studien wie zum Beispiel regionale und sektorale Energiekonzepte
  • im Einzelfall auch die Förderungen von Veranstaltungen zur Umsetzung der Energiestrategie des Landes Brandenburg
  • Investitionen zur Einführung eines betrieblichen Energiemanagementsystems.

Wer oder was wird nicht gefördert?

Mit dem Förderprogramm können folgende Aufwendungen nicht gefördert werden:

  • Wärmerückgewinnungseinrichtungen in Wärmeerzeugungsanlagen zur Raumbeheizung, wie zum Beispiel Brennwertkessel, Abgaswärmetauscher etc.
  • Wärmeverteilungsanlagen
  • Investitionen, die nicht aktivierungsfähig sind
  • die Mehrwertsteuer, sofern Sie zum Vorsteuerabzug berechtigt ist
  • Finanzierungskosten, rechts-, steuer- und betriebswirtschaftliche Beratungen
  • Preisaufschläge bei Verkäufen zwischen verbundenen Unternehmen
  • Planungsleistungen für Vorhaben im Ein- und Zweifamilienhausbereich
  • Projekte, die auf der Grundlage von Mietkauf- und Leasingverträgen durchgeführt werden
  • Grunderwerbskosten, Baunebenkosten
  • Reparatur- sowie Ersatzteilbeschaffung, wobei Ausnahmen nur in begründeten Einzelfällen möglich sind
  • Projekte, die gesetzlich vorgeschrieben und/oder behördlich angeordnet wurden
  • Projekte mit einer Amortisationszeit von unter drei Jahren
  • Eigenleistungen, wie zum Beispiel Planungsleistungen, Selbstbau und Selbstmontage von Anlagen
  • Maßnahmen, deren dauerhafter wirtschaftlicher Betrieb nicht gesichert ist
  • Projekte, deren Zuwendungsbetrag unter 5.000 EUR liegt.

Wie wird gefördert?

Bei der Höhe der Zuwendung wird zwischen Unternehmen und Nichtunternehmen wie folgt unterschieden:

  • Unternehmen erhalten eine Zuwendung in Form eines nicht rückzahlbaren Zuschusses von 20 bis 50 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben abhängig von Fördergegenstand, Fördergebiet und Unternehmensgröße
  • Nichtunternehmen erhalten eine Förderung von bis zu 75 Prozent der förderfähigen Ausgaben.

Wie ist das Antragsverfahren?

Die Anträge zum Förderprogramm RENPlus reichen Sie bei der ILB ein. Alle notwendigen Formulare finden Sie im Dokumentencenter.

Geltungsdauer

Die Richtlinie gilt vom 1. Januar 2010 bis zum 31. Dezember 2013.

Wer erteilt weitere Auskünfte?

Mitarbeiter der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB), der ZukunftsAgentur Brandenburg GmbH oder des Ministeriums für Wirtschaft und Europaangelegenheiten (MWE) des Landes Brandenburg helfen Ihnen bei der Beantwortung Ihrer Fragen.

Bei Fragen wenden Sie sich an die Kundenberater der ILB, die Sie über das Infotelefon Wirtschaft und Infrastruktur 0331 660-2211 erreichen.

Die ILB kann keine Vorhaben mit Fördermitteln begleiten, mit denen vor Antragstellung begonnen worden ist.

Die ILB kann Ihnen nur eine Zuwendung gewähren, wenn Sie für denselben Verwendungszweck keine weitere Förderung aus den Mitteln des Strukturfonds der Europäischen Union erhalten.

Programminformationen

Ergänzende Informationen

Formulare

Informationen zur Auftragsvergabe

Informationen zur Ausgabenbelegprüfung

Energierückgewinnung in der Turnhalle einer Kommune

Eine Gemeinde im Norden von Brandenburg möchte eine Turnhalle, die für den Schul- und Vereinssport bereits seit den 70er Jahren genutzt wird, energetisch sanieren.

Die Beheizung der Halle erfolgt gegenwärtig über sehr uneffiziente Außenluftkonvektor-Truhen.

Daher ist die Anschaffung einer kombinierten luftbasierten Lüftungs- und Heizungsanlage mit einer mindestens 85 prozentigen Wärmerückgewinnung vorgesehen.

Ausgaben Bruttobetrag in EUR
Umbau- und Anpassungsmaßnahmen im
Zusammenhang mit den Hauptanlagen
27.000
Energierückgewinnungsanlage ohne Brennwertkessel u.ä. 30.000
Lüftungsanlage 60.000
Mess-, Steuer- und Regeltechnik 5.500
Planungs- und Projektierungskosten 20.000
Gesamt 142.500

Die Finanzierung des Vorhabens erfolgt über den Zuschuss und die Eigenmittel der Kommune, die im kommunalen Haushalt eingestellt sind. Eine Kopie des entsprechenden Haushalts-Titels wurde der ILB vorgelegt.

Unter Berücksichtigung des fachlichen Gutachtens der ZAB GmbH votiert die ILB für eine Förderung über 75 Prozent.

Finanzierungsquelle Betrag in EUR
Eigenmittel 35.700
RENplus Zuschuss 106.800
Gesamt 142.500

Kontakt

  • Infotelefon Wirtschaft & Infrastruktur Infotelefon Wirtschaft & Infrastruktur Tel.: 0331 660-2211
    Fax: 0331 6606-1717
    E-Mail Kontakt