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RENplus 2014 - 2020

RENplus 2014 - 2020

Mit dem Förderprogramm RENplus 2014 - 2020 unterstützt die ILB Maßnahmen zur Erhöhung der Energieeffizienz und der Versorgungssicherheit im Rahmen der Energiestrategie des Landes Brandenburg.

Fördernehmer Unternehmen und Kommunen
Förderthemen Investive Maßnahmen
(z.B. Anlagen zur Energierückgewinnung, Wärmepumpensysteme, Fernwärmesysteme, intelligente Stromnetze)
Nicht investive Maßnahmen
(z.B. Energiekonzepte, Energieberatungen, Energieaudits, Klimaschutzkonzepte)
Förderart Zuschuss
Fördergeber Land Brandenburg, Ministerium für Wirtschaft und Energie (MWE)
Mittelherkunft Europäischer Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), Land Brandenburg

Das Ziel des Programms ist die Senkung des Energieverbrauchs sowie die Senkung von CO2-Emissionen. Hierbei werden insbesondere folgende Maßnahmen gefördert:

  • Ausbau von Speicherkapazitäten und Steuerungssystemen für die dezentral erzeugte Energie
  • Förderung intelligenter Stromverteilungsnetze
  • Vorhaben in den Bereichen Energieeffizienz, Speicher und Systemintegration auch mit dem Charakter von Pilot und Demonstrationsvorhaben
  • Energie- und Klimaschutzstrategien.
  • Vergaberechtliche Pflicht zur Veröffentlichung

    Öffentliche Auftraggeber sind ab dem 31. März 2017 aufgrund des Erfordernisses zur Beachtung der Binnenmarktrelevanz zur Veröffentlichung von Auftragsvergaben ab bestimmten Wertgrenzen verpflichtet. Diese Pflicht zur Veröffentlichung ist gegeben:

    - bei Vergaben von Bauleistungen, deren geschätzter Auftragswert 52.250 EUR übersteigt,

    - bei Vergaben von Liefer- und Dienstleistungen sowie von freiberuflichen Leistungen, deren geschätzter Auftragswert 20.900 EUR übersteigt.

    Nähere Informationen sind dem Merkblatt "Vergabebestimmungen - Kofinanzierung mit EU-Mitteln" (w1503130821) zu entnehmen.

  • Informationsveranstaltung am 15. April 2016

    Am 15. April fanden auf Einladung des Ministerium für Wirtschaft und Energie, der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) und der Wirtschaftsförderung Land Brandenburg GmbH (WFBB) zwei - mit insgesamt gut 200 Teilnehmern - sehr gut besuchte Informationsveranstaltungen statt.

    Nachfolgend finden Sie die aktualisierten Vortragsunterlagen.

    Präsentation des Ministerium für Wirtschaft und Energie

    Präsentation der ILB und der WFBB für Kommunen

    Präsentation der ILB und der WFBB für Unternehmen

  • Start der neuen Richtlinie RENplus 2014 - 2020

    Die ILB setzt die Förderung von Maßnahmen zur Erhöhung von Energieeffizienz fort. Die neue Richtlinie des MWE zur Förderung des Einsatzes erneuerbarer Energien, von Maßnahmen zur Erhöhung der Energieeffizienz und der Versorgungssicherheit ist zum 31.03.2016 in Kraft getreten.

    Adressiert werden wiederum private und öffentliche Akteure (außer Privatpersonen). Der Maßnahmenkatalog ist um weitere Fördertatbestände (z.B. intelligente Stromverteilersysteme, Klimaschutzkonzepte) ergänzt worden. Die einzelnen Maßnahmen werden künftig mit höheren Fördersätzen bezuschusst. Bei einigen Maßnahmen ist eine fachliche Vorabberatung durch die Wirtschaftsförderung Land Brandenburg GmbH vor Antragstellung obligatorisch.

    Zur Richtlinie werden Durchführungshinweise (DFH) veröffentlicht, die wichtige Details der Förderung regeln.

    Anträge können ab sofort über das Kundenportal der ILB gestellt werden (siehe Onlineantragstellung).

    Information zur Projektauswahl

    Bei der Umsetzung des EFRE 2014 - 2020 ist die Anwendung von Auswahlkriterien für die Priorisierung von förderfähigen Vorhaben obligatorisch. Mit Anwendung dieser Kriterien sollen die Vorhaben mit dem
    größten Mehrwert für die Förderung ausgewählt werden. Das Auswahlverfahren erstreckt sich nur auf zuwendungsfähige Maßnahmen..

Wer wird gefördert?

Die ILB unterstützt Sie, wenn Sie zu folgenden Personengruppen gehören:

  • juristische Personen des öffentlichen Rechts (mit Ausnahme des Bundes),
  • juristische Personen des privaten Rechts,
  • Einzelunternehmen und Personengesellschaften.

Was wird gefördert?

Die ILB unterstützt Sie bei folgenden Maßnahmen:

Investive Maßnahmen, wie z.B.:

  • Anlagen zur Energierückgewinnung und Nutzung der rückgewonnen Energie,
  • Systeme zur kontrollierten Be- und Entlüftung mit
    Energierückgewinnung,
  • hocheffiziente Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen (KWK-Anlagen),
  • Fernwärmesysteme in öffentlichen Infrastrukturen,
  • die Speicherung erneuerbarer Energien,
  • Maßnahmen in Umsetzung von kommunalen und regionalen Klimaschutzkonzepten.

Grundsätzlich sind hierbei Energiekriterien und -standards einzuhalten.

In den Durchführungshinweisen zur Richtlinie finden Sie nähere Angaben zu den zuwendungsfähigen Ausgaben.

Nicht investive Maßnahmen, wie z.B.:

  • die Erarbeitung von Konzepten, Studien sowie Instrumenten zu
    CO2-Einsparungen,
  • Energieaudits,
  • die Fortschreibung und Umsetzung der Regionalen Energiekonzepte durch die regionalen Planungsgesellschaften.

Eine abschließende Aufzählung finden Sie in Ziffer 2 der Richtlinie.

Wer oder was wird nicht gefördert?

Nicht gefördert werden insbesondere folgende Maßnahmen:

  • die gesetzlich vorgeschrieben sind / oder behördlich angeordnet wurden,
  • die eine Amortisationszeit unter drei Jahren haben,
  • die vor Antragstellung begonnen worden sind,
  • deren Zuwendungsbetrag unter 3.000,00 EUR bzw. 5.000,00 EUR liegt.

Nicht gefördert werden insbesondere folgende Ausgaben:

  • Umsatzsteuer, sofern eine Vorsteuerabzugsberechtigung vorliegt,
  • Finanzierungskosten sowie regelmäßige Rechts- und laufende
    Steuerberatungskosten,
  • Maßnahmen, deren dauerhafter wirtschaftlicher Betrieb nicht
    gesichert ist.

Weitere Details finden Sie in Ziffer 4.3 der Richtlinie.

Wie wird gefördert?

Die Förderung erfolgt als Projektförderung grundsätzlich im Wege der
Anteilsfinanzierung als Zuschuss.

Bei der Höhe der Zuwendung wird wie folgt nach Zuwendungsempfängern unterschieden:

Juristische Personen des privaten Rechts, Einzelunternehmen und
Personengesellschaften sowie juristische Personen des öffentlichen Rechts mit wirtschaftlicher Tätigkeit in Bezug auf die Maßnahme

  • 35 - 70 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben,
    maximal 3,0 Mio EUR abhängig von Fördergegenstand und Unternehmensgröße

Juristische Personen des öffentlichen Rechts und privaten Rechts, die im Rahmen der Maßnahmenumsetzung nicht wirtschaftlich tätig sind

  • bis zu 80 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben, maximal 3,0 Mio EUR

Geltungsdauer

Diese Richtlinie tritt mit Wirkung vom 1. März 2016 in Kraft und gilt bis zum 31. Dezember 2020.

Wir möchten Sie an dieser Stelle noch auf einige Besonderheiten bei der
Antragstellung und der späteren Abrechnung hinweisen:

  • Bei einigen Fördertatbeständen ist die Wirtschaftlichkeit nachzuweisen. Zudem sind technische Kriterien hinsichtlich der Energieeffizienz zu erfüllen.
  • Alle erforderlichen Genehmigungen sowie der Nachweis der gesicherten Gesamtfinanzierung sollen mit Antragsstellung vorgelegt werden bzw. sollen beantragt sein.
  • Für die Abrechnung der Ausgaben gilt das Erstattungsprinzip, das heißt es werden nur Ausgaben gefördert, die vom Zuwendungsempfänger bereits bezahlt wurden.
  • In Bezug auf die Anwendung der Vergaberechtsvorschriften gelten die einschlägigen Festlegungen gemäß ANBest-EU bzw. ANBest-G in Verbindung mit den Merkblättern zu den Vergabebestimmungen.
  • Bei geförderten Investitionsvorhaben ist eine Zweckbindungsfrist von 5 Jahren einzuhalten.

Bei einzelnen Fördertatbeständen, hier nach Ziffer 2.1 d, f, g, h,j, k, l und 2.2 c der Richtlinie, erfolgt bereits vor Antragstellung obligatorisch eine fachliche Vorabberatung durch die Wirtschaftsförderung Land Brandenburg GmbH.

Hierfür reichen Sie bitte bei der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) vorab per E-Mail eine Projektskizze ein. Diese soll eine Kurzbeschreibung der geplanten Maßnahme(n), ggf. technische Kennzahlen sowie Angaben zum Antragsteller enthalten. Die Wirtschaftsförderung Land Brandenburg GmbH wird Sie innerhalb von einer Woche kontaktieren.

Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass im Rahmen der fachlichen Vorabberatung eine Einschätzung der grundsätzlichen Förderfähigkeit im Hinblick auf technische Gesichtspunkte erfolgt. Es wird keine Vorauswahl für zu fördernde Projekte getroffen. Darüber hinaus erfolgt keine Entscheidung über eine mögliche Förderung.

Bei der Beantwortung von Fragen helfen Ihnen gerne unsere Mitarbeiter der ILB und der Wirtschaftsförderung Land Brandenburg GmbH(Telefonnummer: 0331 - 730 61-410; E-Mail: energie@wfbb.de).

Sprechen Sie uns bitte so früh wie möglich an. Wir beantworten nicht nur Detailfragen. Wir unterstützen Sie auch gern bei der Antragstellung.

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Kontakt

  • Alexandra Nawrocki Alexandra Nawrocki Referat Energie/Netzwerke
    Tel.: 0331 660-1650
    E-Mail Kontakt
  • Christopher Schönburg Christopher Schönburg Referat Energie/Netzwerke
    Tel.: 0331 660-1631
    E-Mail Kontakt
  • Kim Jana Hesse Kim Jana Hesse Referat Energie/Netzwerke
    Tel.: 0331 660 - 1177
    E-Mail Kontakt
  • Evgenia Gerdt Evgenia Gerdt Referat Energie/Netzwerke
    Tel.: 0331 660 - 1489
    E-Mail Kontakt
  • Wirtschaftsförderung Brandenburg, Bereich WFBB Energie
    Tel.: 0331 730 61-410
    Fax: 0331 730 61-229
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