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Sanierung und naturnahe Entwicklung von Gewässern

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Die ILB unterstützt mit dem Förderprogramm Sanierung und naturnahe Entwicklung von Gewässern die Verbesserung des ökologischen und chemischen Zustands der Gewässer im Land Brandenburg.

Fördernehmer Gemeinden, Gewässerunterhaltungspflichtige, Zweckverbände
Förderthemen Investive Maßnahmen an Oberflächengewässern und in Grundwasserkörpern
Förderart Zuschuss
Fördergeber Land Brandenburg, Richtlinie des Ministerium für ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft (ehem. Ministeriums für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz) des Landes Brandenburg über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung der Sanierung und naturnahen Entwicklung von Gewässern
Mittelherkunft Bund, Land Brandenburg

Das Ziel des Programms ist:

  • die Verbesserung der Gewässergüte
  • die Erhaltung, Wiederherstellung und Entwicklung eines naturnahen Zustandes der Gewässer
  • die Erhaltung und Wiederherstellung von Lebensräumen und Lebensgemeinschaften in den Oberflächengewässern sowie dem dazugehörigen Umfeld.

Wer wird gefördert?

Die ILB unterstützt mit dem Förderprogramm Sanierung und naturnahe Entwicklung von Gewässern:

  • Gemeinden und Gemeindeverbände
  • Unterhaltungspflichtige an Gewässern
  • Zweckverbände.

Was wird gefördert?

Mit dem Förderprogramm fördert die ILB die konzeptionellen Vorarbeiten und Erhebungen, einschließlich eines begleitenden Monitorings der Gewässergüte nach den Anforderungen der WRRL und den daran anknüpfenden Folgevorschriften des Bundes und des Landes Brandenburg im Zusammenhang mit den folgenden Maßnahmen:

  • investive Maßnahmen in und an den Oberflächengewässern
    • zur Verbesserung des ökologischen und chemischen Zustandes
    • zur naturnahen Gewässerentwicklung durch die Verbesserung der Gewässerstrukturgüte im Gewässer und dem unmittelbaren Gewässerumfeld
    • zur Schaffung von Gewässerentwicklungsräumen bei gleichzeitiger Verminderung von Stoffeinträgen durch die Einrichtung und Gestaltung von Gewässerrandstreifen
  • investive Maßnahmen in Grundwasserkörpern zur chemischen und physikalischen Grundwasserreinigung, sofern die Maßnahmen zur Verbesserung des ökologischen und chemischen Zustandes von Oberflächengewässern notwendig sind.

Wer oder was wird nicht gefördert?

Mit dem Förderprogramm Sanierung und naturnahe Entwicklung von Gewässern können folgende Maßnahmen nicht ermöglicht werden:

  • die Unterhaltung und Pflege von Gewässern und wasserwirtschaftlichen Anlagen
  • Maßnahmen, die ausschließlich auf den Verbleib von Wasser in der Landschaft ausgerichtet sind
  • Entwässerungsmaßnahmen
  • der Zwischenerwerb von Grund und Boden
  • der Bau von Verwaltungsgebäuden, Dienst- und Werkwohnungen
  • die Beschaffung von Kraftfahrzeugen und Geräten, sofern diese nicht ausdrücklich der Gegenstand der Förderung sind
  • gewässerkundliche Daueraufgaben
  • anlagenbezogene Maßnahmen, die sich allein auf die Einhaltung der allgemein anerkannten Regeln der Technik beziehungsweise der Mindestanforderungen richten
  • institutionelle Förderung.

Wie wird gefördert?

Die Förderung erfolgt in Form eines Zuschusses von bis zu 90 Prozent der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben. Die Bagatellgrenze liegt bei 10.000 EUR.

Wie ist das Antragsverfahren?

Bevor Sie den Antrag vollständig und formgebunden in zweifacher Ausfertigung bei der ILB einreichen, sind Sie verpflichtet, eine fachliche Vorprüfung Ihres Vorhabens beim Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft, Abteilung Wasser- und Bodenschutz, zu beantragen.

Diese Prüfung ist Teil der Antragsprüfung. Die Vorprüfung endet mit einem fachlichen Votum zu Ihrem Vorhaben.

Die Antragsformulare finden Sie auf der Internetseite des MLUL.

Geltungsdauer

Die Förderrichtlinie gilt bis zum 31. Dezember 2015.

Wer erteilt weitere Auskünfte?

Mitarbeiter der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) und des Ministeriums für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft (MLUL) des Landes Brandenburg helfen Ihnen bei der Beantwortung Ihrer Fragen.

Ihre Ansprechpartner bei der ILB erreichen Sie über das Infotelefon Landwirtschaft und Umwelt 0331 660-1536.

Die Zweckbindung für Bauten und bauliche Anlagen beträgt 12 Jahre, für technische Einrichtungen, Maschinen und Geräte 5 Jahre.

Kontakt

  • Günter Schneider Günter Schneider Tel.: 0331 660-1531
    Fax: 0331 660-62402
    E-Mail Kontakt
  • Infotelefon Landwirtschaft und Umwelt Infotelefon Landwirtschaft und Umwelt Tel.: 0331 660-1536
    Fax: 0331 660-62403
    E-Mail Kontakt

Weitere Ansprechpartner

  • Sandra Berdermann Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft
    Referat 22 - Oberflächenwasser, Siedlungswasserwirtschaft
    Tel.: 0331 866-7821
    Fax: 0331 866-27548 7821
    E-Mail Kontakt