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Dienstag, 12. April 2011

Demografischen Wandel gestalten

Am 14.4.2011 findet im Rahmen des EU-Projekts DART die Fachkonferenz "Demografischer Wandel in Europa - Lösungen für die Wirtschaft" statt.

Wie gehen Unternehmen mit älter werdenden Belegschaften um? Welche Rolle spielen Qualifikation und lebenslanges Lernen? Wie kann der Fachkräftebedarf gesichert werden? Fachleute aus verschiedenen europäischen Regionen behandeln diese und andere Fragen in Dresden auf einer Fachkonferenz. Veranstalter ist die Sächsische Staatskanzlei.

Brandenburgs Staatskanzleichef, Staatssekretär Albrecht Gerber, betonte im Vorfeld der Fachkonferenz: "Der demografische Wandel stellt Brandenburg vor große Herausforderungen, aber er bringt auch viele Gestaltungsmöglichkeiten mit sich. Unser Land hat sich schon frühzeitig darauf eingestellt und arbeitet auf vielen Feldern an kreativen Lösungen. Gleichzeitig haben wir reges Interesse an einem Meinungsaustausch mit anderen Regionen zu diesen Themen. Deshalb engagiert sich Brandenburg im Europäischen Demografie-Netzwerk und im EU-Projekt DART."

Tillman Stenger, Mitglied des Vorstandes der InvestitionsBank des Landes Brandenburg wird die Konferenz eröffnen. "Die ILB leitet das EU-Projekt DART aus gutem Grund: Der demografische Wandel wird sich zukünftig wahrscheinlich stärker als bisher auf die Wirtschaft in unserer Region auswirken. Daher tauschen wir uns im EU-Projekt DART mit 12 anderen Regionen - die vor ähnlichen Herausforderungen stehen - aus. Auf der Konferenz in Dresden werden die besten Ansätze der Projektpartner präsentiert und die Übertragbarkeit der Projekte auf die Partnerregionen abgewogen.", sagt Tillman Stenger.

Im Mittelpunkt stehen der internationale Erfahrungsaustausch und die Präsentation von erfolgreichen Beispielen in europäischen Regionen. Insgesamt werden sechs Lösungsansätze aus Finnland, Italien, Spanien, Brandenburg und Sachsen vorgestellt.

Aus Brandenburg wird das Vorzeigeprojekt "Fit für die Unternehmensnachfolge " präsentiert. Das Projekt bietet Auszubildenden und Gesellen des Handwerks eine ausbildungs- und berufsbegleitende Zusatzqualifizierung an, um sie frühzeitig und bedarfsgerecht auf eine Führungsposition und im optimalen Falle auf die Übernahme eines Unternehmens vorzubereiten. Damit wird der Generationenwechsel in brandenburgischen Handwerksbetrieben unterstützt.

In einer Podiumsdiskussion diskutieren Vertreter aus Wirtschaft, Gewerkschaften, Wissenschaft und von der EU zum einen über die Anforderungen, die sich aus dem demografischen Wandel gegenüber der Politik ergeben, zum anderen über bestehende politische Strategien.

Partner im DART-Projekt sind 13 öffentliche Institutionen der Regionen Brandenburg, Sachsen, Limburg (Niederlande), Centru (Rumänien), Kainuu und Nord-Karelien (Finnland), Galizien (Spanien), Zentral-Böhmen (Tschechien), Slowenien, Niederschlesien (Polen), Galway (Irland), Niederösterreich (Österreich) und Venetien (Italien).

DART wird im Rahmen des EU-Programms INTERREG IVC aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert. Die Laufzeit des EU-Projektes endet 2012. Mehr Informationen zu DART sind auf www.dart-project.eu erhältlich.

Redaktioneller Hinweis:

Im Anhang finden Sie das Infoblatt zum Projekt "Fit für die Unternehmensnachfolge". Bildmaterial stellt die ILB auf Anfrage gern zur Verfügung.

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