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Montag, 11. Juli 2011

Freilichtkino an Originalschauplätzen in Potsdam

Die Landeshauptstadt Potsdam kann sich mit Blick auf das Thema Film- und Fernsehen gleich in zweierlei Hinsicht glücklich schätzen. Sie verfügt mit der Medienstadt Babelsberg über einen national wie international erfolgreichen Produktionsstandort und bietet zugleich zahlreiche attraktive Plätze, Straßen und Gebäude, die immer wieder als Filmkulisse dienen. Im Rahmen ihres Filmjahres lädt die brandenburgische Landeshauptstadt in Kooperation mit dem Projektbüro "Potsdam 2011 - Stadt des Films", dem Filmmuseum Potsdam, der Stadtwerke Potsdam GmbH, der Stiftung "Großes Waisenhaus zu Potsdam", Potsdam mittendrin e.V. und dem Kultur- und Heimatverein Wublitztal e.V. zu fünf Freilichtkinoveranstaltungen an Originaldrehorten ein. Diese Veranstaltungsreihe wird von der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) finanziell unterstützt. Der Eintritt zu allen Vorführungen ist daher frei.

Potsdams Beigeordnete Elona Müller-Preinesberger bedankte sich heute bei allen Akteuren für ihr großes Engagement: "Es ist eine Freude zu sehen, dass sich nicht nur Filmschaffende, nicht nur Menschen, die im Medienbereich tätig sind, dem Potsdamer Filmjahr widmen. Den Veranstaltern und Unterstützern der Freilichtkinos gebührt Dank und Anerkennung. Die Vorführungen gehören zu den mehr als 130 Veranstaltungen, die die langjährige Filmtradition des Medienstandortes Potsdam-Babelsberg Revue passieren lassen. Die Unterstützung der Freilichtkinoveranstaltungen durch die ILB ist ein Symbol dafür, dass sich diese Einrichtung auch für das Thema Film engagiert."

Klaus-Dieter Licht, Vorstandsvorsitzender der ILB, betonte die enge Verbindung des Projekts zur Fördertätigkeit seines Hauses: "Zum Angebot der ILB gehört auch die Förderung und Finanzierung von Film- und Medienvorhaben. So liegt es für uns ganz nahe, das Potsdamer Freilichtkino im Rahmen unseres eigenen Kultursponsorings zu unterstützen und so zur weiteren Profilierung des traditionsreichen Film- und Medienstandorts Potsdam beizutragen."

16. Juli 2011, 21.30 Uhr - Schwanenallee (Nähe Glienicker Brücke)
"Unter den Brücken"
Ein Höhepunkt der Freilichtkinoveranstaltungen ist die Aufführung von Käutners "Unter den Brücken" (1944/45) an der Schwanenallee, nahe der Glienicker Brücke. Der UFA-Film erzählt die Geschichte zweier Freunde, die sich in die gleiche Frau verlieben. In den letzten Tagen des "Dritten Reichs" entstanden, zeigt der Film Hildegard Knef in einer ihrer ersten Rollen.

30. Juli 2011, 16 Uhr - Holländisches Viertel
"Hexe Lilli - der Drache und das magische Buch"
Eingebettet in die Potsdamer Erlebnisnacht wird das Holländische Viertel zur Heimat von Hexen, Drachen und Zauberern. In einer Nachmittagsvorstellung läuft der Kinderfilm "Hexe Lilli" (2009). Es ist die Geschichte der kleinen Hexe Lilli, die unverhofft Nachfolgerin der alten Hexe Surulunda wird und das Hexenbuch behüten soll.

Nach einer kurzen Pause sind Ausschnitte aus "Michel aus Lönneberga" zu sehen. Nicht nur Kinder jeden Alters sind von Michels Streichen begeistert und schauen sich "Michel in der Suppenschüssel" oder "Michel muss mehr Männchen machen" immer wieder gern an.

Ab 20 Uhr geht es mit Szenen aus Stummfilmen, begleitet von Livemusik, weiter.

Diese Veranstaltung führt der Verein "Potsdam mittendrin e.V." in Kooperation mit dem "Thalia - Das Programmkino" durch. Gefördert wird sie durch die Medienboard Berlin- Brandenburg GmbH.

13. August 2011, 21.30 Uhr - Stadtbad Park Babelsberg, Am Babelsberger Park
"Die Legende von Paul und Paula"
Heiner Carow drehte mit "Die Legende von Paul und Paula" (1973) den erfolgreichsten in der DDR gedrehten Spielfilme. Paula ist rigoros, was ihre Gefühle betrifft. Alles oder nichts. Nun lebt sie mit ihren beiden Kindern allein. Als sie Paul begegnet, trifft sie die Liebe wie eine Himmelsmacht.

27. August 2011, 21 Uhr - Schlosspark Marquardt
"Effi Briest"
Im Schlosspark Marquardt können die Besucher Theodor Fontanes Romanheldin Effi Briest begegnen. Schlüsselszenen der Neuverfilmung wurden im Schloss und im Park Marquardt gedreht. Die Neuinterpretation des Klassikers (2009) verbindet den Reiz des historischen Stoffes mit der Gegenwart und zeigt eine junge Effi, die, anders als bei Fontane, konsequent den Schritt in ein neues Leben wagt.

10. September 2011, 20.30 Uhr - Hof des Großen Waisenhauses zu Potsdam, Breite Straße
"Mädchen in Uniform"
Im Hof des Großen Waisenhauses zu Potsdam, einem der schönsten und geschichtsträchtigsten Drehorte Potsdams, ist der Spielfilm "Mädchen in Uniform" (1931) zu sehen. Erzählt wird die Geschichte eines jungen Mädchens, das in ein Potsdamer Waisenstift geschickt wird. Die Filmvorführung wird begleitet durch eine filmhistorische Einführung. Auch dürfen sich die Gäste auf eine Führung über das Gelände der Stiftung "Großes Waisenhaus zu Potsdam" freuen. Neben den Informationen zur Geschichte der zweitältesten sozialen Einrichtung der Stadt wird ein Musikstück gespielt, das ein ehemaliger Waisenhauszögling 1899 anlässlich des 175jährigen Jubiläums des Potsdam´schen Großen Waisenhauses komponiert hat. Ursprünglich für Klavier geschrieben, wurde es nun für sechs Bläser und Schlagzeug arrangiert. Vor der Filmvorführung wird es im Haupttreppenhaus von Musikern der Kammerakademie Potsdam und Musikschülern der städtischen Musikschule Potsdam "Johann Sebastian Bach" erstmalig wieder aufgeführt.

Weitere Informationen unter www.potsdam.de Potsdam 2011- Stadt des Films

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