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Donnerstag, 25. Oktober 2012

140 brandenburgische Jugendliche ausgezeichnet

Bildungsministerin Münch und ILB-Vorstandsmitglied Stenger ehren Schülerinnen und Schüler für Erfolge bei „Jugend trainiert für Olympia“ und „Jugend trainiert für Paralympics“

Brandenburgs Ministerin für Bildung, Jugend und Sport, Martina Münch, die gleichzeitig Vorsitzende des Kuratoriums der Deutschen Schulsportstiftung ist, und Tillmann Stenger, Mitglied des Vorstandes der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB), haben heute auf der diesjährigen Schulsportehrung von „Jugend trainiert für Olympia“ und „Jugend trainiert für Paralympics“ in Potsdam die 140 besten Sportlerinnen und Sportler sowie ihre Lehrkräfte und ehrenamtliche Helfer aus den Schulen geehrt.

„Brandenburg ist stolz auf seine Nachwuchssportler. Das gilt nicht nur für unsere Olympioniken, das gilt auch für unsere brandenburgischen Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei ’Jugend trainiert für Olympia’ und ‘Jugend trainiert für Paralympics‘“, betont Bildungsministerin Münch. „Die sechs Bundessieger aus unserem Bundesland stellen erneut die hohe Bedeutung und das beispielhafte Niveau unseres Schulsports und der guten Zusammenarbeit mit den Sportvereinen unter Beweis.“ Das liege auch an den 2.650 Schulsportarbeitsgemeinschaften, die es an brandenburgischen Schulen gibt, so Ministerin Münch. „Zudem werden Kinder und Jugendliche in mehr als 600 Kooperationsprojekten von Schulen und Sportvereinen gemeinsam sportlich betreut.“

Für die Investitionsbank, die den Wettbewerb seit 14 Jahren als Hauptsponsor unterstützt, erklärt ILB-Vorstandsmitglied Tillmann Stenger: „Zwölf Platzierungen auf dem Siegertreppchen zeigen einmal mehr: Unser langjähriges Engagement für die sportlichen Nachwuchstalente Brandenburgs lohnt sich. Die jungen Sportlerinnen und Sportler sind ein Aushängeschild für unser Land. Dabei geht es um mehr als Medaillen. Ihre Erfolge zeugen von Teamgeist, Fairness und Einsatzbereitschaft – Werte, für die wir uns als Förderinstitut des Landes Brandenburg einsetzen.“

Insgesamt nahmen im vergangenen Schuljahr mehr als 50.000 brandenburgische Jugendliche an den Bundeswettbewerben der Schulen „Jugend trainiert für Olympia“ und „Jugend trainiert für Paralympics“ teil. Das sind rund 25 Prozent aller Schülerinnen und Schüler. Brandenburg ist damit seit zehn Jahren im bundeswei-ten Vergleich führend. Bei den Bundesfinals „Jugend trainiert für Olympia“ und „Jugend trainiert für Paralympics“ kamen sechs Einzelsieger aus dem Land Brandenburg, zwei Schulteams erreichten 2. Plätze und vier Teams 3. Plätze.

Bundessieger wurden Sportlerinnen und Sportler:

  • im Handball (Wettkampfklasse II & III w) der Sportschule Frankfurt (Oder)
  • im Fußball (Wettkampfklasse II w) der Sportschule Potsdam
  • im Rudern (Wettkampfklasse II m – Achter) der Sportschule Potsdam,
  • im Schwimmen (Wettkampfklasse III m) der Sportschule Potsdam sowie
  • in der Leichtathletik bei „Jugend trainiert für Paralympics“ der Bauhausschule Cottbus.

„Jugend trainiert für Olympia“ ist der weltweit größte Schulsportwettbewerb für Mädchen und Jungen im Alter von 8 bis 19 Jahren. Der Wettstreit beginnt in allen 16 Bundesländern mit Stadt- und Kreisausscheiden und führt über mehrere Ebenen zu den Landes- und Bundesfinalwettkämpfen. Im Frühjahrsfinale werden die besten Mannschaften der Sportarten Basketball, Gerätturnen, Handball, Tischtennis, Volleyball und Badminton gesucht. Im Herbstfinale werden die Wettkämpfe in den Sportarten Leichtathletik, Fußball, Rudern, Schwimmen, Tennis, Beach-Volleyball, Hockey und Golf ausgetragen, im Winterfinale Judo und Ski. Startberechtigt sind nur Schulmannschaften. Die Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) ist langjähriger Hauptsponsor für „Jugend trainiert für Olympia“ im Land Brandenburg.

„Jugend trainiert für Paralympics“ wird seit 2010 gemeinsam von der Deutschen Schulsportstiftung und der Deutschen Behindertensportjugend organisiert und durchgeführt. In allen 16 Bundesländern ist „Jugend trainiert für Paralympics“ auf Vorschlag der Kommission „Sport“ der Kultusministerkonferenz schrittweise eingeführt worden. „Jugend trainiert für Paralympics“ wird in den Sportarten Leichtathletik, Rollstuhlbasketball, Schwimmen und Tischtennis ausgetragen. In diesem Jahr wurden erstmalig auch Demonstrationswettbewerbe für andere Förderschwerpunkte in den Sportarten Skilanglauf und Fußball erfolgreich durchgeführt. Sie werden zukünftig in das Wettbewerbsprogramm von „Jugend trainiert für Paralympics“ integriert.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.jtfo.de, www.sport-pol-online.de/jtfo/ und www.bildungsserver.berlin-brandenburg.de/jtfo.html

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