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Donnerstag, 5. Juli 2012

Markov: 20 Jahre ILB ist eine Erfolgsgeschichte

Markov: 20 Jahre ILB ist eine Erfolgsgeschichte

Vor zwei Jahrzehnten nahm Investitionsbank des Landes Arbeit auf

Markov: Aufholprozess zu den westdeutschen Bundesländern noch längst nicht abgeschlossen

Potsdam – Brandenburgs Finanzminister Helmuth Markov hat heute dem Vorsitzenden des Vorstandes, Klaus-Dieter Licht, zum 20-jährigen Bestehen der Investitionsbank (ILB) des Landes Brandenburg gratuliert. In dem Schreiben hob der Finanzminister – der auch Vorsitzender des Verwaltungsrates der ILB ist – hervor, dass es im Rückblick richtig war, „keine Landesbank zu gründen, sondern mit der Investitionsbank des Landes Brandenburg eine Förderbank, die den Aufbau Brandenburgs eng begleitet hat“. Am 1. Juli 1992 hatte die Investitionsbank des Landes Brandenburg ihre Arbeit aufgenommen.

In den Bereichen Wirtschaft, Infrastruktur und Wohnen bearbeitet die Bank die Förderprogramme des Landes. Der Finanzminister hob daher in seinem Schreiben hervor, dass die ILB untrennbar mit der Entwicklung Brandenburgs in den vergangenen zwei Jahrzehnten verbunden sei. Finanzminister Markov: „20 Jahre Investitionsbank des Landes Brandenburg. Das ist ohne Übertreibung eine Erfolgsgeschichte! Ein Erfolg, der zum einen auf die Arbeit der Förderbank selbst zutrifft, zum anderen aber auch für die vergangenen 20 Jahre des Landes Brandenburg insgesamt gilt, mit dessen Entwicklung die ILB eng verbunden ist. Brandenburg ist heute ein modernes Bundesland, in dem wirtschaftliche Entwicklung und soziales Augenmaß keine Gegensätze sind. Die Arbeitslosigkeit ist auf dem niedrigsten Stand seit 1991. Die Auftragsbücher der Unternehmen sind gut gefüllt. Und die Erfolge des Aufbaus sind bei den Menschen in Brandenburg angekommen.“

In den vergangenen zwei Jahrzehnten hätte die ILB mit einem Fördervolumen von 31 Milliarden Euro Investitionen in Höhe von rund 66 Milliarden Euro angeschoben. Allein in der Wirtschaft seien fast 40 Milliarden Euro investiert und damit 137.000 neue Arbeitsplätze geschaffen worden, würdigte Markov. Aber nicht nur davon hätten die Brandenburgerinnen und Brandenburger profitiert. „Auch durch die Wohnraumförderung der ILB sind im Rahmen von rund 40.000 Vorhaben über zehn Milliarden Euro in Brandenburg investiert worden, die die ILB mit sieben Milliarden Euro finanziert und gefördert hat. Dadurch sind in Brandenburg 310.000 Wohneinheiten entstanden oder modernisiert worden“, betonte Markov.

Der Finanzminister hob weiter hervor, dass „neben der Rolle als Verteiler öffentlicher Fördermittel“ weitere Förderprogramme hinzugekommen seien, die die ILB aus eigenen Mitteln finanziert und aus eigener Initiative angeschoben habe. Finanzminister Markov: „Der Anteil der ILB- Eigenprodukte am Fördergeschäft erhöht sich kontinuierlich. Im Jahr 2011 bewilligte die ILB Kredite und Zuschüsse in Höhe von 1,143 Milliarden Euro. Davon entfielen mehr als die Hälfte (653 Millionen) des Gesamtzusagevolumens auf Eigenprodukte der ILB.“

Der Finanzminister erinnerte aber auch daran, dass bei allen Erfolgen die Förderung von Wirtschaft, Infrastruktur und Wohnungsbau auch in den kommenden Jahren eine zentrale Aufgabe in Brandenburg bleibe. „Wachstum und Beschäftigung in Brandenburg zu sichern und dabei auch soziale und ökologische Aspekte zu beachten, kommt in den kommenden Jahren eine herausgehobene Bedeutung zu. Der Aufholprozess zu den westdeutschen Bundesländern ist noch längst nicht abgeschlossen.“, betonte Markov.

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