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Freitag, 14. Dezember 2012

Platzeck und Markov würdigen Klaus-Dieter Licht - ILB-Chef geht in den Ruhestand

Platzeck und Markov würdigen Klaus-Dieter Licht  -   ILB-Chef geht in den Ruhestand

Nach fast zwei Jahrzehnten im Amt ist heute der Chef der Investitionsbank (ILB) des Landes Brandenburg, Klaus-Dieter Licht, mit einem Festakt in den Ruhestand verabschiedet worden.

Der 65-Jährige leitete die Förderbank fast während ihres gesamten bisherigen 20-jährigen Bestehens. Ministerpräsident Matthias Platzeck und Finanzminister Helmuth Markov, der auch Vorsitzender des ILB-Verwaltungsrates ist, würdigten das Wirken des scheidenden Vorstandsvorsitzenden. Als Nachfolger wird sein bisheriger Vorstandskollege Tillmann Stenger zum 1. Januar seine Arbeit an der Spitze der ILB aufnehmen.

Platzeck hob den prägenden Einfluss von Licht auf die ILB und zugleich deren große Bedeutung für den Aufbau des Landes hervor: „Mit dem Ausscheiden von Klaus-Dieter Licht geht eine Ära zu Ende, die geprägt ist vom umsichtigen Aufbau von Brandenburgs zentralem Förderinstitut. Auch dank Lichts Wirken verfolgt die ILB eine Förderkultur, die ganz nah dran ist an den Erfordernissen in Brandenburg. Die Bank hat einen Blick für innovative und erfolgversprechende Projekte entwickelt, arbeitet flexibel und mit Weitsicht sowie einer guten Portion Einfühlungsvermögen. Die ILB nimmt folgerichtig eine Schlüsselrolle für die wirtschaftliche und strukturelle Entwicklung unseres Landes ein.“

Markov verwies als besonderes Verdienst Lichts darauf, dass der Vorstandsvorsitzende die Förderbank „auf soliden Füßen“ durch die Finanzkrise gebracht habe. „Die ILB durch turbulente Zeiten zu führen, ist auch eine Frage der sozialen Verantwortung für dieses Land, auf deren Ergebnis sie stolz sein können“, sagte Markov. Die Investitionsbank habe trotz der derzeitigen europäischen Schulden- und Finanzkrise die jeweils guten Jahresbilanzen stetig verbessern können.

Markov betonte, dass die Entwicklung Brandenburgs zu einem modernen Bundesland an der Geschichte der Investitionsbank geradezu ablesbar sei. „Diese Erfolgsgeschichte haben die Investitionsbank und Klaus-Dieter Licht maßgeblich mitgeprägt. Heute hat die Förderbank mehr als 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und eine Bilanzsumme von rund 13 Milliarden Euro. Und was noch wichtiger ist: Seither hat die ILB bei einem Fördervolumen von 31 Milliarden Euro Investitionen in Höhe von rund 66 Milliarden Euro angeschoben, unter anderem in Infrastruktur oder Wohnungsbau. In dieser Zeit hat Klaus-Dieter Licht seine Arbeitskraft, seinen Elan in die Entwicklung Brandenburgs gesteckt. Dafür gilt ihm der Dank unseres Bundeslandes.“ Dem künftigen Vorstandsvorsitzenden der ILB, Stenger, wünschte Markov eine glückliche Hand „bei der Fortsetzung der Erfolgsgeschichte“ der Investitionsbank.

Der gebürtige Münsteraner Klaus-Dieter Licht blickt auf 49 Berufsjahre im Bankenbereich zurück. Das Geschäft der Förderbanken hat er einst von der Pike auf bei der WestLB gelernt. Sein Berufsleben führte ihn vom Azubi zum Vorstandsvorsitzenden der Investitionsbank des Landes Brandenburg. Diese nahm am 1. Juli 1992 ihre Arbeit offiziell auf. Genau ein Jahr später, am 1. Juli 1993, trat Licht die Stelle des Vorsitzenden des Vorstandes an. Offiziell wird er zum 1. Januar in den Ruhestand treten.

Zum Nachfolger von Klaus-Dieter Licht hat der Verwaltungsrat mit Wirkung zum 1. Januar das bisherige Vorstandsmitglied Tillmann Stenger zum Vorstandsvorsitzenden bestimmt. Dem Vorstand wird ab diesem Zeitpunkt als weiteres Mitglied Gabriela Pantring angehören, die derzeit Bereichsleiterin in der NRW.BANK ist. Gemeinsam mit Jacqueline Tag wird der Vorstand weiterhin aus drei Mitgliedern bestehen.

Hintergrund: Klaus-Dieter Licht

  • geboren am 4. Dezember 1947

Berufliche Biographie:

  • seit 1993 Vorsitzender des Vorstandes der Investitionsbank des Landes Brandenburg
  • 1990 Vorstandsvorsitzender der WestLB Austria AG in Wien
  • 1988 Ernennung zum Bankdirektor
  • 1987 Eintritt in die Niederlassungsleitung Düsseldorf der Westdeutschen Landesbank
  • 1983 Ernennung zum Prokuristen
  • mehrjährige Tätigkeit als Geschäftsführer einer Tochtergesellschaft für Sonderfinanzierungen im öffentlichen Sektor
  • bis 1983 Berufstätigkeit als Bankkaufmann, Einsatz in verschiedenen Bereichen bei der Westdeutschen Landesbank

(Quelle des Hintergrunds: ILB)

Ingrid Mattern

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