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Montag, 3. Juni 2013

2,5 Milliarden Euro Fördermittel für Brandenburgs Gesundheitswirtschaft

2,5 Milliarden Euro Fördermittel für Brandenburgs Gesundheitswirtschaft

Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) legt Geschäftsbericht 2012 vor.

Potsdam. Unter dem Leitthema „Gesundheitswirtschaft“ hat die Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) heute ihren Geschäftsbericht 2012 vorgelegt. Dabei blickt die Förderbank auf ein erfreuliches Geschäftsjahr zurück. Darüber hinaus informiert der Geschäftsbericht über Fakten, Trends und Förderbeispiele in den Bereichen Biotechnologie und Pharmazie, Medizintechnik und Telemedizin, Krankenhauswirtschaft und Rehabilitationseinrichtungen sowie Gesundheitstourismus der Region Berlin-Brandenburg.

„Die Förderung der Gesundheitswirtschaft ist für die ILB ein zentrales Anliegen. Denn Gesundheit ist nicht nur ein hohes persönliches und gesellschaftliches Gut, sondern inzwischen ein Wirtschaftscluster mit hohem Zukunfts- und Beschäftigungspotenzial für Berlin-Brandenburg. Die ILB hat und wird dazu beigetragen, dass die Menschen in Brandenburg gesund bleiben oder werden können, erklärte Tillmann Stenger, Vorstandsvorsitzender der ILB.

Seit ihrer Gründung 1992 hat die ILB in der Gesundheitswirtschaft mehr als 3.100 Vorhaben über Darlehen, Zuschüsse, Zinsverbilligungen, Bürgschaften und ILB-eigene Finanzierungen mit insgesamt 2,5 Milliarden Euro unterstützt: Den Bau und die Modernisierung von Pflege- und Wohnstätten für alte, behinderte und kranke Menschen förderte die ILB mit 1,5 Milliarden Euro. Für die Modernisierung von Krankenhäusern und Kliniken stellte die ILB 230 Millionen Euro für mehr als 460 Projekte bereit. Daneben erhielten gewerbliche Unternehmen der Gesundheitswirtschaft Förderzusagen über 320 Millionen Euro, 800 Arztpraxen und Apotheken über 90 Millionen Euro. Über ihre Kapitalbeteiligungsgesellschaften hat die ILB im Life-Science-Bereich 22 Millionen Euro in zwölf Unternehmen investiert. Mit dem Gewerbepark Biotech Campus Potsdam bietet die ILB sehr gute infrastrukturelle Bedingungen zur Forschung und Produktion.

Entwicklung im Fördergeschäft 2012

Brandenburgs Finanzminister Helmuth Markov – der auch Vorsitzender des Verwaltungsrates der ILB ist – sagte zu dem Geschäftsbericht 2012: „Die Arbeit der Investitionsbank des Landes Brandenburg im Jahr 2012 war ein Erfolg – nicht nur für die Bank selbst, sondern auch für die Menschen in Brandenburg. Denn die ILB gewährte vergangenes Jahr Kredite und Zuschüsse in Höhe von 1,04 Milliarden Euro für insgesamt 3.843 Vorhaben. Damit hat sie Arbeitsplätze erhalten und geschaffen oder beispielsweise die Modernisierung und den Bau von Wohnungen ermöglicht. Davon profitieren die Menschen direkt in unserem Land. Und die Ergebnisse zeigen auch, dass sich die ILB immer mehr von einer reinen Förder- zu einer Förderkreditbank entwickelt; diesen eingeschlagenen Weg gilt es in Zukunft fortzusetzen.“

Mit rund 496 Millionen Euro sagte die ILB knapp die Hälfte der Fördermittel für über 2.000 Vorhaben im Geschäftsfeld Wirtschaft zu. Zweitwichtigstes Förderfeld ist mit rund 375 Millionen Euro die Infrastruktur gefolgt vom Wohnungsbau mit rund 170 Millionen Euro. Mit 631 Millionen Euro beträgt der Anteil der ILB-Produkte 61 Prozent des Gesamtzusagevolumens. Der kontinuierliche Ausbau der ILB-Produkte setzte sich weiter fort und ergänzt die Förderangebote des Landes. Das Fördergeschäft der ILB umfasst die Durchführung von Förderprogrammen als Geschäftsbesorgerin für das Land Brandenburg und das Angebot von ILB-Produkten in den Bereichen Wirtschaft, Infrastruktur und Wohnungsbau.

Ergebnisentwicklung der Bank 2012

Die Bilanzsumme blieb 2012 mit 13,1 Milliarden Euro auf dem hohen Niveau des Vorjahres. Die ILB wird das haftende Eigenkapital um insgesamt rund 26 Millionen Euro erhöhen. Die Bank hat damit einen weiteren wichtigen Schritt vollzogen, die künftigen höheren Eigenkapitalanforderungen aus eigener Kraft zu erfüllen. Der ILB-eigene Förderfonds wurde erneut mit 10 Millionen Euro auf nun 57,5 Millionen Euro dotiert. Damit wird die Förderbank dem Mittelstand, der Agrarwirtschaft, den Kommunen und der Wohnungswirtschaft weiterhin aus selbst erwirtschafteten Erträgen Fördermittel zur Verfügung stellen.

Weitere Informationen zum Geschäftsbericht der ILB 2012 finden Sie hier ...

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