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Freitag, 22. März 2013

2. Prämierung des Businessplan-Wettbewerb Berlin-Brandenburg (BPW) 2013

2. Prämierung des Businessplan-Wettbewerb Berlin-Brandenburg (BPW) 2013

Businesspläne, in denen Musik steckt. Prämierung der zweiten Wettbewerbsstufe des BPW 2013 im Berliner Fritzclub

Die Gewinnerteams der zweiten Wettbewerbsstufe des Businessplan-Wettbewerb Berlin-Brandenburg (BPW) 2013 wurden am Donnerstagabend im Fritzclub gekürt. Wo sonst Musiker auf der Bühne stehen, konnten an diesem Abend je drei Finalistenteams aus den Wettbewerbskategorien [BPW Service], [BPW Technology] und [BPW Web] ihre Idee dem Publikum präsentieren. Welches Team pro Kategorie am Ende welchen Platz belegte, entschied vor Ort das Publikum per SMS-Abstimmung.

Die insgesamt neun Finalisten wurden auf Basis der Bewertung der Businesspläne durch die ehrenamtlichen Juroren des BPW bestimmt. In der zweiten Stufe standen dabei die Businessplan-Kapitel Marktanalyse und Marketing im Vordergrund.

Die 2. Prämierung fand auf Einladung des BPW-Premiumpartners Berliner Sparkasse statt. Laudatoren waren für die BPW-Schirmherren Guido Beermann, Staatssekretär in der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung Berlin und Henning Heidemanns, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft und Europaangelegenheiten des Landes Brandenburg sowie als Gastgeber des Abends Hans Jürgen Kulartz, Mitglied des Vorstandes der Berliner Sparkasse.

Auch in der dritten und letzten Stufe ist der Einstieg in den aktuellen Wettbewerb noch möglich. Bis zum Online-Abgabetermin am 23. April ergänzen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihren Businessplan um die Kapitel Unternehmens- und Finanzplanung. Die Abschlussprämierung des diesjährigen BPW findet am 13. Juni in Berlin statt.

Finalisten der 2. Stufe in der Kategorie [BPW Service]

  • LRTA, Testdienstleistungen für die Raumfahrtindustrie, Gründung (geplant): Berlin
  • Original unverpackt, Supermarkt, der auf herkömmliche Verpackungen weitgehend verzichtet und individuelle Portionierung von Lebensmitteln ermöglicht, Gründung (geplant): Berlin
  • Xquisit Fitness, auf Jugendliche ausgerichtetes Fitnessstudio für Figurtraining, Gründung (geplant): Eisenhüttenstadt/Guben, Brandenburg

Finalisten der 2. Stufe in der Kategorie [BPW Technology]

  • Detectonomics, bioinformatisches Verfahren zur Krankheitsfrüherkennung, Gründung (geplant): Berlin
  • Nagual Sounds, Entwicklung eines Tanzcomputerspiels auf Basis eines musikalischen Algorithmus zur Umwandlung von Bewegung in Musik durch eine Kinect-Kamera, Gründung (erfolgt): Boitzenburger Land, Brandenburg
  • shoutr, Software zum Datenaustausch ohne Internetverbindung oder Kabel zwischen mobilen Computern, Gründung (geplant): Berlin

Finalisten der 2. Stufe in der Kategorie [BPW Web]

  • emolyzr, Untersuchung der Wirkweise von Kommunikationsmitteln bei Endverbrauchern mittels neuropsychologischer Messungen, Gründung (geplant): Berlin
  • GeneTalk, Internetplattform zur Analyse und Interpretation genetischer Untersuchungsdaten, Gründung (geplant): Berlin oder Brandenburg
  • Trinckle 3D, Webbrowser-basiertes System zur Veränderung dreidimensionaler Produktvorlagen zur individuellen Fertigung mittels 3D-Druck, Gründung (geplant): Berlin oder Brandenburg

Guido Beermann, Staatssekretär in der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung Berlin: „Die anhaltend hohe Berliner Gründungsdynamik erhält durch die innovativen IT-Start-ups eine neue qualitative Komponente. Das spiegelt sich auch in der hohen Zahl von innovativen, webbasierten Geschäftsideen wider, die im Rahmen des Businessplan-Wettbewerb Berlin-Brandenburg eingereicht werden. Ich freue mich, dass wir die jungen Unternehmen aus der Hauptstadtregion mit diesem einmaligen Angebot an kostenlosen Seminaren, Beratung und Vernetzung begleiten können.“

Henning Heidemanns, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft und Europaangelegenheiten des Landes Brandenburg: „Der Businessplan-Wettbewerb 2013 ist erneut ein tolles Schaufenster der deutschen Hauptstadtregion, das die ganze Vielfalt und Innovationskraft unserer kreativen Gründerszene zeigt. Wir wissen, dass die innovativen Geschäftsideen von heute die Arbeitsplätze und den Wohlstand von morgen sichern. Deswegen unterstützen wir Gründer und junge Unternehmen mit vielen passgenauen Angeboten, um die unternehmerischen Risiken zu senken und die Erfolgschancen zu stärken. Besonderen Dank verdienen dabei unsere zahlreichen Premiumpartner aus der Wirtschaft, die Unternehmensverbände in Berlin und Brandenburg (UVB), unsere Förderbanken IBB und ILB und die Hochschulen, die gemeinsam den Wettbewerb zu einer starken Marke gemacht haben.“

Hans Jürgen Kulartz, Mitglied des Vorstandes der Berliner Sparkasse: „Seit 13 Jahren betreuen wir Gründerinnen und Gründer in einem eigenen KompetenzCenter. Hier bieten wir Jungunternehmern bei der erfolgreichen Verwirklichung ihrer Geschäftsidee nicht nur finanzielle, sondern auch strategische Unterstützung. Im Bundesvergleich sind wir mit gut 300 Finanzierungen in 2012 führend unter den Sparkassen. Das Engagement für den BPW sehen wir als einen weiteren Beitrag, Gründerinnen und Gründer mit guten Ideen in Berlin zu fördern.“

Businessplan-Wettbewerb Berlin-Brandenburg (BPW)

Der Businessplan-Wettbewerb Berlin-Brandenburg (BPW) ist Deutschlands größte regionale Gründerinitiative. Die vielfältigen kostenlosen Angebote begleiten Existenzgründerinnen und Existenzgründer in drei Stufen auf ihrem Weg von der Produktidee zum tragfähigen Geschäftskonzept. Der Einstieg ist zu jeder Zeit möglich. Die besten Pläne werden außerdem mit insgesamt über 50.000 Euro Preisgeld prämiert. Der BPW ist der erste Wettbewerb in Deutschland, der das Thema Nachhaltigkeit als integralen und verpflichtenden Bestandteil des Businessplans eingeführt hat. Das Thema Nachhaltigkeit wird außerdem mit dem Preis BPW Nachhaltigkeit ausgezeichnet, der mit 2.000 Euro dotiert ist.

Der BPW wird organisiert von der Investitionsbank Berlin (IBB), der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) sowie den Unternehmensverbänden in Berlin und Brandenburg (UVB). Träger des Wettbewerbs sind die Hochschulen in Berlin und Brandenburg. Der BPW wird zum Großteil aus Mitteln von Premiumpartnern, Partnern und Eigenmitteln der Organisatoren finanziert. In Brandenburg ist für das Projekt zusätzlich eine Förderung durch das Ministerium für Wirtschaft und Europaangelegenheiten aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) vorgesehen.

Detaillierte Informationen zum Wettbewerb unter: www.b-p-w.de

Hinweis für die Redaktion: Die Finalisten der 2. Stufe werden in den beigefügten Steckbriefen vorgestellt (in alphabetischer Reihenfolge je Kategorie). Die Platzierungen der Gewinnerteams werden am 22. März 2013 auf www.b-p-w.de bekannt gegeben.

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