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Freitag, 24. Mai 2013

Europa zum Anfassen - Ergebnisse europäischer Förderung in Brandenburg

Europa zum Anfassen - Ergebnisse europäischer Förderung in Brandenburg

Roadshow informiert brandenburgweit über Ergebnisse der Förderung aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Start am 26. Mai in Prenzlau.

Potsdam. Dieses Jahr endet die aktuelle siebenjährige EU-Förderperiode. In einer Roadshow durch acht Brandenburger Städte informiert das Ministerium für Wirtschaft und Europaangelegenheiten gemeinsam mit der Förderbank ILB über Ergebnisse der EFRE-Förderung im Land Brandenburg. Der Auftakt ist am 26. Mai, um 10 Uhr, in Prenzlau.

Seit 1991 hat die Europäische Union Brandenburg mehr als neun Milliarden Euro aus den EU-Fonds bereitgestellt. Dies hat maßgeblich zur Entwicklung des Landes beigetragen. „Brandenburg und die märkische Wirtschaft haben sich nicht zuletzt dank der europäischen Fördermittel sehr dynamisch entwickelt. Allein seit dem Jahr 2000 wurden in Prenzlau 156 große und kleine Projekte mit 38 Millionen Euro aus dem EFRE unterstützt. Rechnet man die Eigenmittel der Projektträger und die Mittel des Landes und des Bundes hinzu, so ergibt sich ein Investitionsvolumen von 113 Millionen Euro. Mit der Roadshow möchten wir auf die Ergebnisse der EFRE-Förderung in Brandenburg aufmerksam machen“, erklärte Wirtschafts- und Europaminister Ralf Christoffers.

„Die Zwischenbilanz der EFRE-Förderung in Brandenburg kann sich sehen lassen. In der aktuellen Förderperiode konnten bisher über die ILB mit 950 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung 9.000 Arbeitsplätze im Land Brandenburg neu geschaffen werden. Die Förderung aus dem EFRE hat dazu beigetragen, das sich Unternehmen neu angesiedelt und vergrößert haben. Außerdem wurden Städte und Infrastruktur in Brandenburg nachhaltig entwickelt und eine moderne Forschungs- und Bildungsinfrastruktur geschaffen“, sagte Tillmann Stenger, Vorsitzender des Vorstandes der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB).

Die Roadshow besteht aus zehn Veranstaltungen. Im ersten Teil der Veranstaltung fahren Segways im EFRE-Design durch Brandenburger Städte und machen auf die EU-Förderung in Brandenburg aufmerksam. Segways sind rollerähnliche Gefährte, mit elektrischem Antrieb. Im zweiten Teil können Passanten auf den Segways selbst einen Parcours befahren. Der Parcours wird erstmals in Prenzlau am Sonntag, 26. Mai, von 15 Uhr bis 18 Uhr auf dem Rathausvorplatz geöffnet sein.

Die Roadshow wird realisiert von der yoove GmbH. Das Unternehmen wurde vor drei Jahren gegründet. Yoove ist eines von 1.450 start-ups, die seit 1996 aus dem Businessplan-Wettbewerb Berlin-Brandenburg (BPW) hervorgegangen sind. Der BPW wird aus Mitteln des EFRE gefördert.

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