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Mittwoch, 2. Januar 2013

Helmuth Markov begrüßt Tillmann Stenger als neuen ILB-Chef

Potsdam – Finanzminister Helmuth Markov hat heute in seiner Funktion als Vorsitzender des ILB-Verwaltungsrates Tillmann Stenger als neuen Chef der Investitionsbank (ILB) des Landes Brandenburg begrüßt. Der 53-Jährige hatte zum 1. Januar den Vorsitz des Vorstandes der ILB in der Nachfolge von Klaus-Dieter Licht übernommen, der fast während ihres gesamten bisherigen 20-jährigen Bestehens an der Spitze der Förderbank stand und nach Vollendung des 65. Lebensjahres in den Ruhestand getreten war.

Der neue Vorstandsvorsitzende Tillmann Stenger arbeitet seit Gründung der ILB im Jahr 1992 in der Förderbank und gehört deren Vorstand seit Anfang 2011 an. Der Verwaltungsrat der ILB hatte ihn mit Wirkung zum 1. Januar 2013 zum Vorstandsvorsitzenden bestimmt. Dem Vorstand gehört ab diesem Zeitpunkt als weiteres Mitglied auch Gabriela Pantring an, die bisher Bereichsleiterin in der NRW.BANK war. Gemeinsam mit Jacqueline Tag besteht der Vorstand damit weiterhin aus drei Mitgliedern.

Finanzminister Markov: „Tillmann Stenger kennt das Geschäft einer Förderbank und die ILB im Besonderen aus seiner jahrelangen Berufserfahrung bestens. Wir im Verwaltungsrat sind von seinen Fähigkeiten überzeugt. Ich wünsche dem neuen Vorstandsvorsitzenden eine glückliche Hand, damit die Erfolgsgeschichte der Investitionsbank sich unter seinem Vorsitz zum Wohle Brandenburgs fortsetzt. In seine Zeit an der Spitze der ILB wird auch der für 2016 geplante Umzug der ILB ins Stadtzentrum von Potsdam fallen, der die Förderbank näher an die Standorte der Landesregierung heranrückt.“

Der neue Vorstandsvorsitzende Tillmann Stenger hob anlässlich seines Amtsantritts die wichtigsten Aufgaben und Ziele für die Arbeit der ILB hervor: „Für die kommenden Jahre gibt es vor allem drei Schwerpunkte, auf die wir uns als Förderbank des Landes konzentrieren wollen: Wir wollen erstens ein verlässlicher Partner des Landes bei der Umsetzung der EU-Strukturfonds sein, zweitens das ILB-eigene Förderkreditgeschäft bei rückläufigen Haushaltsmitteln ausbauen und drittens den notwendigen weiteren Eigenkapitalaufbau aus eigener Kraft umsetzen. Angesichts der neuen EU-Programmperiode 2014-2020 und rückläufiger Mittel aus den Europäischen Strukturfonds müssen wir verstärkt andere europäische Finanzquellen für Brandenburg erschließen. Als Vorstandsvorsitzender der ILB werde ich mich mit ganzer Kraft für die Ziele der ILB und für weitere Fortschritte im Land einsetzen.“

Vor mehr als 20 Jahren, am 1. Juli 1992 nahm die Investitionsbank des Landes Brandenburg offiziell ihre Arbeit auf. Heute hat die ILB mehr als 500 Beschäftigte und weist eine Bilanzsumme von rund 13 Milliarden Euro aus. Für 2012 rechnet die ILB mit einem Jahresüberschuss von rund elf Millionen Euro. Die ILB wird ihrem Förderfonds erneut zehn Millionen Euro zuführen. Damit hat die Förderbank insgesamt 57 Millionen Euro für Zinsverbilligungen eingesetzt.

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