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Donnerstag, 7. November 2013

Kitas in der Uckermark erhalten rund 407.000 Euro

Kitas in der Uckermark erhalten rund 407.000 Euro

Jugendministerin Münch überreicht Fördermittelbescheide

Wann: Freitag, 08. November 2013, 13.30 Uhr

Wo: Kita „Storchennest“, Kirchstr. 6, 16303 Schwedt, OT Vierraden, Landkreis Uckermark

Was: Jugendministerin Martina Münch überreicht Fördermittelbescheide der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB).

Mit Fördermitteln in Höhe von 298.916,43 Euro wird die Fortführung zweiten Bauabschnitts des Brandschutzkonzeptes in der Kita „Uckis Spatzenhaus“ in Schwedt und damit die Bereitstellung von 59 Betreuungsplätzen für Kinder bis zum dritten Lebensjahr anteilig finanziert. Die Gesamtkosten betragen 488.120,15 Euro.

Die Außenhüllensanierung (Dach, Fassade und Fluchttreppe) der Kita „Storchennest“ in Schwedt/Oder und damit die Bereitstellung von 33 Betreuungsplätzen für Kinder bis zum dritten Lebensjahr wird mit Fördermitteln in Höhe von 55.341,41 anteilig finanziert. Die Gesamtkosten betragen 119.260 Euro.

Mit Fördermitteln in Höhe von 52.902,11 Euro werden der Umbau des Kinder- und Jugendzentrums – Flex-Kita in Schwedt/Oder und damit die Bereitstellung von sechs Betreuungsplätzen für Kinder bis zum dritten Lebensjahr anteilig finanziert. Die Gesamtkosten betragen 176.358 Euro.

Die Zuwendungen stammen aus dem Investitionsprogramm „Kinderbetreuungsfinanzierung“, mit dem Bund und Länder einen bundesweiten Ausbau der Kindertagesbetreuung für Kinder bis drei Jahre verabredet hatten. Jugendministerin Martina Münch betont, dass damit nicht nur die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, sondern auch die Qualität der Einrichtungen verbessert werden. „Der weitere Ausbau des Krippenbereichs ermöglicht es, noch mehr Kinder frühzeitiger fördern und in ihren Begabungen unterstützen zu können“, so Münch.

Bund, Länder und Kommunen hatten sich im Jahr 2007 darauf verständigt, bis 2013 für rund 35 Prozent der Unter-Dreijährigen einen Krippenplatz vorzuhalten. Dafür stellt der Bund vier Milliarden Euro zur Verfügung, darunter rund 57 Millionen Euro für das Land Brandenburg. Seit August 2013 haben ein- und zweijährige Kinder einen generellen Rechtsanspruch auf eine Kindertagesbetreuung.

Das Investitionsprogramm von 2008 bis 2013 geht gegenwärtig in seine abschließende Phase, in der die letzten Anträge beschieden und die bewilligten Baumaßnahmen abgeschlossen werden. Es wird aber eine Erweiterung des Programms geben, an der das Land Brandenburg mit rund 16,5 Millionen Euro teilhaben wird. Die Konditionen dieses Erweiterungsprogramms orientieren sich an denen der ersten Programmphase. Ebenso wie im ersten Programmabschnitt werden die Mittel für Investitionskosten in Kindertagesstätten der Landkreise und kreisfreien Städte zur Verfügung gestellt. Mit den Mitteln können sowohl neue Plätze für Kinder unter drei Jahren gebaut als auch bestehende Angebote baulich gesichert werden. Die Zuwendungen werden über die ILB abgewickelt.

Im Land Brandenburg gilt bereits ein Rechtsanspruch auf Betreuung für Kinder unter drei Jahre, deren Eltern berufstätig sind oder die aus anderen Gründen ihre Kinder nicht erziehen können. Mehr als 31.000 Kinder im Krippenalter besuchen eine Kindertagesstätte oder eine Tagespflege – das sind mehr als 53 Prozent der unter Dreijährigen.

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