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Donnerstag, 3. Juli 2014

Vielversprechende Innovationen siegen beim BPW

Vielversprechende Innovationen siegen beim BPW

Businessplan-Wettbewerb Berlin-Brandenburg 2014 ist entschieden

Auf der feierlichen Abschlussprämierung des Businessplan-Wettbewerb Berlin-Brandenburg (BPW) in der Investitionsbank Berlin (IBB) wurden am 3. Juli die sechs Siegerteams der dritten Wettbewerbsphase von Vertretern der Schirmherren und Organisatoren des BPW geehrt. Insgesamt wurden dabei 25.000 Euro Preisgeld an die jeweils drei Siegerteams der beiden Kategorien BPW Plan und BPW Canvas vergeben.

Viel Lob bereits in der Jurysitzung

Bereits in der Jurysitzung überzeugte das Konzept von YOURKON, dem Sieger in der Kategorie BPW Plan, als „bis zum Schluss durchdacht“, was die Markteinführung und Weiterentwicklung vereinfachen werde. akvolution konnte die Juroren als zweitplatziertes Team mit einer „langen wissenschaftlichen Vorlaufzeit“ und der „Aktivität in einem Wachstumsmarkt“ für sich gewinnen. Der dritte Gewinner Task36 punktete mit seinem „sehr strukturierten Vorgehen“ und seinen vielversprechenden Kontakten in die USA.

In der Kategorie BPW Canvas konnte das Team von BETTERGUARDS mit seinem „patentier- und schützbaren Produkt“ und dem „bereits vorhandenen Interesse von großen OEM-Partnern“ den besten Eindruck bei der Jury hinterlassen. Doch auch volatiles haben als Zweitplatzierte mit einem „revolutionären Produkt mit revolutionärer Steuerung“ überzeugt. Mit medizinischem Hintergrundwissen und der Entwicklung eines „auf mehreren Ebenen innovativen Produktes mit dem noch neuen Herstellungsverfahren 3D-Druck“ konnte angiotrainer genug Stimmen für den dritten Platz sammeln.

Ehrung durch Vertreter der Schirmherrschaft und Organisatoren

Die Gewinner wurden auf der Bühne ausgezeichnet von Ralf Christoffers, Minister für Wirtschaft und Europaangelegenheiten des Landes Brandenburg, Henner Bunde, Staatssekretär in der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung Berlin als Vertreter der Schirmherrschaft sowie von Rolf Friedhofen, Vorstandsvorsitzender der Investitionsbank Berlin (IBB) als Gastgeber und Tillmann Stenger, Vorsitzender des Vorstandes der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) sowie Christian Amsinck, Hauptgeschäftsführer der Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg (UVB) von Seiten der Organisatoren des BPW.

Gewinner in der Kategorie BPW Plan

Platz 1: YOURKON, Entwicklung und Verkauf von Maschinen zur Vereinfachung von Brenn- und Schweißprozessen bei der Herstellung von Türmen für Windkraftanlagen

Platz 2: akvolution, modulare Kompaktanlagen zur wirtschaftlicheren und nachhaltigeren Aufbereitung von Meerwasser

Platz 3: Task36, Entwicklung einer Projektmanagementsoftware, die erstmals die Planungsarbeit durch automatische Erstellung von Projektplänen übernimmt

Gewinner in der Kategorie BPW Canvas

Platz 1: BETTERGUARDS, Entwicklung von Modulen mit adaptiver Schutzwirkung für Sprung-, Hand- und Kniegelenk mit großem Schutz bei hoher Bewegungsfreiheit

Platz 2: volatiles, Entwicklung eines intelligenten Lichtsystems, das sich selbstständig oder durch Personalisierung an Veränderungen der Umgebung anpasst

Platz 3: angiotrainer, Entwicklung und Verkauf von Übungsmodellen für angiographische Untersuchungs- und Theraphiemethoden

Ein Blick auf die Qualifikationen der Wettbewerbsteilnehmer macht schnell klar, dass die Hochschulen Berlins und Brandenburgs ein wichtiger Bestandteil in der Kette des Entstehens neuer innovativer Geschäftsideen sind. Als Träger des Wettbewerbs sind die Hochschulen an der Förderung und Begleitung der Gründerinnen und Gründer beteiligt. Unter Berücksichtigung der eingereichten Geschäftskonzepte wurden daher auch in diesem Jahr wieder die erfolgreichste Berliner und Brandenburger Hochschulen mit dem Preis der Ideenschmiede ausgezeichnet.

Gewinner des Hochschulpreises Ideenschmiede 2014:

Berlin: Alice Salomon Hochschule Berlin

Technische Universität Berlin

Brandenburg: Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder)

Der brandenburgische Wirtschafts- und Europaminister Ralf Christoffers hob hervor: „Gründerinnen und Gründer brauchen fachlichen Austausch. Wettbewerbe wie der BPW, bei denen sie sich mit ihren Geschäftsmodellen durchsetzen müssen, stärken die Fähigkeiten der angehenden Unternehmer, ihre innovativen Ideen mit Kreativität und Engagement zu vertreten und sie schließlich mit solidem Know-how umzusetzen. Der Businessplan-Wettbewerb begleitet sie Schritt für Schritt auf ihrem Weg zum Geschäftskonzept – als Basis dafür, dass aus einem Einfall ein gefragtes Produkt entstehen kann, aus einer guten Idee ein tragfähiges Geschäftsmodell.“

Henner Bunde, Staatssekretär in der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung Berlin: „Berlin boomt. Nicht nur junge, aufstrebende Start-ups in der Digitalwirtschaft erzielen weltweit Aufmerksamkeit. Auch in anderen Zukunftsbranchen wie der Umwelt- oder der Medizintechnik oder im Maschinenbau werden innovative Unternehmen gegründet, die bereits in kurzer Zeit zu wichtigen Arbeitgebern der Stadt wachsen. Neben einer pfiffigen Geschäftsidee und freiem Unternehmergeist benötigen die Gründerinnen und Gründer aber oft noch zusätzliches organisatorisches oder rechtliches Know-how. Hier hilft der Businessplan-Wettbewerb Berlin-Brandenburg mit einem passgenauen Angebot an Seminaren, Workshops, Coaching und Kontakten. So werden aus guten Geschäftsideen nachhaltig erfolgreiche Unternehmen.“

Rolf Friedhofen, Vorstandsvorsitzender der Investitionsbank Berlin (IBB): „Seit seiner Gründung im Jahr 1995 hat sich der BPW zu einem Leuchtturm im Gründergeschehen der Hauptstadt entwickelt. Berlin ist die Start-up-Metropole und der BPW die wichtige Werkstatt für zukünftige Unternehmerinnen und Unternehmer.“

Tillmann Stenger, Vorsitzender des Vorstandes der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB): „Der BPW ist viel mehr als ein Wettbewerb. Der BPW bietet Seminare, Beratung, Netzwerkveranstaltungen – und schließlich den Wettbewerb, bei dem die besten Geschäftskonzepte ausgezeichnet werden. Damit vermittelt der BPW seinen Teilnehmern das Handwerkszeug für nachhaltig erfolgreiche Gründungen. Denn Know-how, Beratung und Networking gehören unbedingt zu einer erfolgreichen Gründung."

Christian Amsinck, Hauptgeschäftsführer der Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg (UVB): „Eine erfolgreiche Start-up-Region braucht neben vielen Talenten und einer Kultur der Innovation auch die richtigen Förderinstrumente. Dass die Hauptstadtregion über eine gute Mischung dieser Faktoren verfügt, hat sie eindeutig bewiesen, denn Berlin-Brandenburg ist die erfolgreichste Gründerregion Deutschlands. Und daran hat der Businessplan-Wettbewerb einen erheblichen Anteil. Er ist innovativ, fördert an der richtigen Stelle und zieht bundesweit Gründungsinteressierte an.“

Hinweis für die Redaktion: Die Gewinner der dritten Wettbewerbsphase werden in den beigefügten Siegerporträts vorgestellt.

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