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Dienstag, 9. Juni 2015

Maßgeschneiderte Förderung für Unternehmen

Maßgeschneiderte Förderung für Unternehmen

Veranstaltungsreihe von ILB und ZAB zu neuen Förder- und Beratungsangeboten

Neuruppin. Die Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) und die ZukunftsAgentur Brandenburg (ZAB) informieren zu Beginn der neuen EU-Förderperiode gemeinsam über die Neuigkeiten in der Wirtschafts- und Arbeitsförderung. Die fünfte und letzte Veranstaltung der Reihe "Wirtschaft und Arbeit aus einer Hand" findet am Mittwoch, 10. Juni 2015, ab 9.30 Uhr im Ratssaal des Rathauses Neuruppin statt. Im Fokus stehen vor allem die Unternehmen, die in ihrer Entwicklung unterstützt werden sollen.

Grundlage effizienter Förderung ist häufig die richtige, passgenaue Beratung. Daher werden die wichtigsten Neuerungen der Förderlandschaft nach dem Brandenburger Fördertag nun auch in den Regionen Brandenburgs vorgestellt. Die Gäste können sich in fünf Themenblöcken über aktuelle Angebote und Entwicklungen aus den Bereichen Wirtschaft, Technologie, Gründung, Eigenkapital, Arbeit und Fachkräfteentwicklung sowie Darlehensförderung informieren, die durch verschiedene Experten erläutert und diskutiert werden. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zu Gesprächen mit ILB- und ZAB-Vertretern. Die Informationsmöglichkeiten durch den Brandenburger Fördertag und die vier Regionalveranstaltungen haben bisher 562 Vertreter von Unternehmen und Institutionen aus ganz Brandenburg genutzt.

Albrecht Gerber, Minister für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg, betont im Vorfeld: „Wir haben das Operationelle Programm des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) klar darauf ausgerichtet, Impulse fürs Wirtschaftswachstum zu setzen – vornehmlich über ein Mehr an Forschung und an Innovation. Um das zu erreichen, setzen wir auf bewährte, aber auch neue Förderprogramme. Die Veranstaltungsreihe ist eine gute Plattform - um zu zeigen, was neu ist in der neuen Förderperiode und wie Förderung in der Praxis funktioniert.“

Diana Golze, Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie unterstreicht anlässlich der Veranstaltung die Notwendigkeit einer abgestimmten Wirtschafts- und Ar-beitsförderung: „Die Bindung und Entwicklung von Fachkräften ist inzwischen ein integraler Bestandteil der Wirtschaftsförderung. Unternehmen stehen zunehmend im Wettbewerb um Fachkräfte. Sie wissen, dass sie qualifiziertes Personal brauchen, um wirtschaftlich erfolgreich zu sein. Daher freue ich mich, dass unsere Beratungsangebote bei der ZukunftsAgentur zur Fachkräfteentwicklung seitens der Unternehmen intensiv nachgefragt werden und zu einer vorausschauenden Personalpolitik beitragen können. Die Roadshow der ILB bildet den Auftakt, um auch über die ESF-Programme der neuen EU-Förderperiode zu informieren. Mit den Mitteln aus dem Europäischen Sozialfonds möchten wir zur Fortsetzung der positiven wirtschaftlichen Entwicklung in den kommenden Jahren beitragen und vor allem Sorge dafür tragen, dass diese auch spürbar am Arbeitsmarkt und bei allen Brandenburgerinnen und Brandenburgern ankommt."

Tillmann Stenger, Vorsitzender des Vorstandes der Brandenburger Förderbank ILB, erklärt: „In diesem Jahr und noch zu Beginn des nächsten Jahres wird die ILB 45 neue Förderprogramme aus EU-, Landes- und ILB-Eigenmitteln an den Start bringen. Gemeinsam mit der ZAB möchten wir brandenburgweit über die Neuerungen in der Förderlandschaft informieren. Dabei werden wir uns besonders auf die Wirtschafts- und Arbeitsförderung konzentrieren. Daher führen wir die Veranstaltungsreihe in Kooperation mit den Brandenburger Industrie- und Handelskammern sowie Handwerkskammern durch. Mit dem Start in die neue Förderperiode können alle Förderungen, die aus Mitteln der EU kofinanziert sind, bei der ILB online beantragt werden."

„Brandenburg bietet als erstes deutsches Bundesland Wirtschafts- und Arbeitsförderung aus einer Hand“, führt ZAB-Geschäftsführer Dr. Steffen Kammradt aus. „Gemeinsam können ZAB und ILB Unternehmen als „one-stop-agency“ effektiv unterstützen. Das ist ein großer Vorteil für Brandenburger Firmen ebenso wie für Neuansiedlungen aus aller Welt. Die Wirtschaftsförderung ist dabei konsequent auf die wirtschaftlichen Stärken des Landes ausgerichtet. Damit werden die Mittel effektiv und konzentriert für die positive Entwicklung in den starken Branchen und Clustern eingesetzt. Von Investitionen über Technologieentwicklung bis zur Fachkräftegewinnung unterstützt das Land die Wirtschaft. Das ist ein starkes Signal für Wachstum und Qualität.

Jens-Peter Golde, Bürgermeister der Fontanestadt Neuruppin, sagt: „Eine gut ver-netzte Wirtschaftsförderung ist genau das, was unsere kleinen und mittelständischen Unternehmen brauchen. Die Koordinierung zwischen ILB, ZAB und der Wirtschaftsför-derung vor Ort führt dazu, dass die entsprechenden Förderinstrumente am effizientesten genutzt und Unternehmen bei der Umsetzung innovativer Geschäftsideen bestmöglich unterstützt werden können. Ich freue mich, dass mit der Veranstaltung in Neuruppin die Möglichkeit geschaffen wurde, auch im Nord-Westen unseres Landes mit den Vertretern der entsprechenden Institutionen persönlich ins Gespräch zu kommen.“

Alle Informationen zur Veranstaltungsreihe „Wirtschaft und Arbeit aus einer Hand" finden Sie auch unter www.ilb.de/Roadshow.

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