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Marktstrukturverbesserung

Mit dem Förderprogramm Marktstrukturverbesserung unterstützt die ILB Maßnahmen der Verarbeitung und Vermarktung landwirtschaftlicher Erzeugnisse in Kleinst-, kleinen und mittleren Unternehmen.

Fördernehmer Unternehmen der Verarbeitung und Vermarktung sowie im Rahmen von Kooperationen und Mitglieder von OG, Erzeugerzusammenschlüsse
Förderthemen Investitionen, die der Verarbeitung und Vermarktung landwirtschaftlicher Erzeugnisse dienen
Förderart Zuschuss
Fördergeber Land Brandenburg, Richtlinie des Ministeriums für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung im Bereich der Marktstrukturverbesserung vom 28. Dezember 2016, geändert am 8. Mai 2019
Mittelherkunft Bund, Land Brandenburg

Die Förderung von Investitionen zielt darauf ab, die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen der Verarbeitung und Vermarktung, deren Tätigkeit sich nicht gleichzeitig auf die Erzeugung landwirtschaftlicher Erzeugnisse bezieht, Erzeugerzusammenschlüssen sowie von Unternehmen der Verarbeitung und Vermarktung landwirtschaftlicher Erzeugnisse im Rahmen von Kooperationen und operationellen Gruppen (OG) oder deren Mitglieder zu verbessern, um auf diese Weise zur Absatzsicherung oder zur Schaffung von Erlösvorteilen auf der Erzeugerebene beizutragen. Hierbei sollen Innovationspotenziale erschlossen werden.

  • Neue Richtlinie am 6. Juni 2019 in Kraft getreten

    Die neue Richtlinie des Ministeriums für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg für die Förderung von Maßnahmen der Verarbeitung und Vermarktung landwirtschaftlicher Erzeugnisse in Kleinst-, kleinen und mittleren Unternehmen gilt bis zum 31.12.2022.

    Eine Antragstellung ist während der Laufzeit der Richtlinie jederzeit möglich.

Wer wird gefördert?

Gefördert werden:

  • Erzeugerzusammenschlüsse,
  • Unternehmen der Verarbeitung und Vermarktung, deren Tätigkeit sich nicht gleichzeitig auf die Erzeugung landwirtschaftlicher Erzeugnisse bezieht, sowie
  • Unternehmen der Verarbeitung und Vermarktung landwirtschaftlicher Erzeugnisse im Rahmen von Kooperationen bzw. Mitglieder einer OG im Rahmen der Tätigkeit dieser OG.

Die vorgenannten Unternehmen bzw. Mitglieder der dargelegten Gruppierungen müssen KMU sein. Demnach sind Unternehmen bis 249 Beschäftigten und bis zu 50 Millionen EUR Umsatz/Jahr oder bis 43 Millionen EUR Bilanzsumme/Jahr mögliche Fördernehmer.

Was wird gefördert?

Investitionen, die der Erfassung, Lagerung, Kühlung, Sortierung, marktgerechter Aufbereitung, Verpackung, Etikettierung, Verarbeitung oder Vermarktung landwirtschaftlicher Erzeugnisse dienen.

Weiterhin sind allgemeine Aufwendungen, die im direkten Zusammenhang mit der Durchführung der Investitionen stehen, i. H. v. 20 % der förderfähigen investiven Ausgaben zuwendungsfähig.

Wer oder was wird nicht gefördert?

Nicht zuwendungsfähig sind bspw.

  • Unternehmen mit gleichzeitiger landwirtschaftlicher Erzeugung und
  • Unternehmen in Schwierigkeiten im Sinne von Artikel 2 Absatz 14 der Verordnung (EU) Nr. 702/2014

Die übrigen Förderausschlüsse sind der Richtlinie gem. Nr. 2.2 zu entnehmen.

Wie wird gefördert?

  • bei Erzeugerzusammenschlüssen, Kleinst-, kleinen und mittleren Unternehmen und Unternehmen der Verarbeitung und Vermarktung im Rahmen von Kooperationen: bis zu 40 Prozent
  • bei Unternehmen der Verarbeitung und Vermarktung im Rahmen von OG: bis zu 60 Prozent

Wie ist das Antragsverfahren?

Die Anträge können laufend eingereicht werden.

Die übrigen Verfahrensschritte sind der Richtlinie gem. Nr. 7 zu entnehmen.

Geltungsdauer

Die Geltungsdauer des Programms umfasst den Zeitraum zwischen dem 8. Mai 2019 bis 31. Dezember 2022.

Wer erteilt weitere Auskünfte?

Die Mitarbeiter der ILB helfen Ihnen bei der Beantwortung Ihrer Fragen. Ihre Ansprechpartner bei der ILB erreichen Sie über die Telefonnummer 0331 660-1448 oder 0331 660-1310.

Die Investitionsförderung von Unternehmen der Verarbeitung und Vermarktung landwirtschaftlicher Erzeugnisse im Rahmen von Kooperationen und OG oder deren Mitgliedern ist bis zum 31.12.2020 befristet.

Unternehmen der Verarbeitung und Vermarktung können nur gefördert werden, wenn sie mindestens fünf Jahre lang mindestens 40 Prozent ihrer Aufnahmekapazität an den Erzeugnissen, für die sie gefördert werden, durch Lieferverträge oder Dienstleistungsverträge mit Erzeugerzusammenschlüssen oder einzelnen Erzeugern auslasten. Von dem Erfordernis des Abschlusses von Lieferverträgen kann bei Investitionen in Vermarktungseinrichtungen für Blumen und Zierpflanzen, Verarbeitungseinrichtungen von Streuobst und bei Tierkörperbeseitigungsanlagen abgesehen werden.

Die Vorschriften der Nummer 3 der Allgemeinen Nebenbestimmungen für Zuwendungen zur Projektförderung (ANBest-P) im Hinblick auf die Vergabe von Aufträgen sind einzuhalten.

Die Vorhaben sind innerhalb von drei Jahren durchzuführen und können in Projektabschnitte gegliedert werden.

Weitere spezifische Zuwendungsvoraussetzungen entnehmen Sie der Richtlinie gem. Nr. 4 und Nr. 6.

Kontakt

  • Danny Reckardt Danny Reckardt Stellvertretender Referatsleiter
    Tel.: 0331 660-1310
    Fax: 0331 660-62402
    E-Mail Kontakt
  • Katja Spirius Katja Spirius Tel.: 0331 660-1448
    Fax: 0331 660-62402
    E-Mail Kontakt

Weitere Ansprechpartner

  • Peter Schubert Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft
    Referat 34
    Tel.: 0331 866-7634
    Fax: 0331 27548-7634
    Webseite
    E-Mail Kontakt

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