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Zusammenarbeit für Landbewirtschaftung und klimaschonende Landnutzung

Für dieses Förderprogramm können Sie derzeit keine neuen Anträge stellen.

Mit dem Förderprogramm werden Vorhaben der konzeptionellen Zusammenarbeit für eine markt- und standortangepasste Landbewirtschaftung sowie für die Implementierung und Verbreitung einer klimaschonenden Landnutzung und nachhaltigen Betriebsführung gefördert.

Fördernehmer Landwirtschaftliche Betriebsinhaber (Landwirte), Zusammenschlüsse von mehreren Betriebsinhabern und anderen Akteuren sowie Kooperationen von juristischen Personen des öffentlichen und privaten Rechts, insbesondere Landnutzer, wissenschaftliche Einrichtungen, Fach-, Umwelt- und Interessenverbände etc.
Förderthemen Erarbeitung und Umsetzung von Konzepten im Rahmen von Kooperationen (Teil A) sowie Einrichtung und Koordinierung regionaler und überregionaler Kooperationen, Einführung von Betriebsdokumentationssystemen und Implementierung umweltverträglicher Verfahren (Teil B)
Förderart Zuschuss
Fördergeber Land Brandenburg, Richtlinie des Ministeriums für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft (MLUL) über die Gewährung von Zuwendungen für die Förderung der konzeptionellen Zusammenarbeit für eine markt- und standortangepasste Landbewirtschaftung (Teil A) sowie über die Gewährung von Zuwendungen für die Förderung der Zusammenarbeit für die Implementierung und Verbreitung einer ressourcen-, klimaschonenden und klimaresistenten Landnutzung sowie einer nachhaltigen Betriebsführung (Teil B)
Mittelherkunft Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER), Bund, Land Brandenburg

Das Förderprogramm dient der Stärkung kooperativer Strukturen und dem Wissenstransfer zur Eindämmung des Klimawandels und dessen Auswirkungen. Es unterstützt den Schutz der Ressourcen durch die Erarbeitung und Umsetzung gemeinsamer Konzepte, Strategien und Umweltprojekte.

Mit dieser Förderung werden ein nachhaltiger Umweltschutz sowie die Einhaltung der Umweltqualität durch Klimaschutz und die Anpassung an den Klimawandel verfolgt.

Der Schwerpunkt der Förderung liegt dabei auf:

  • Schaffung einer strategisch planerischen Grundlage für eine effektive und effiziente markt- und standortangepasste Landbewirtschaftung
  • Initiierung von Entwicklungsprozessen zur markt- und standortangepassten Landbewirtschaftung sowie dessen Projektumsetzung.
  • Start des neuen Förderprogramms

    Förderanträge können bis zum 23. Juni 2017 vollständig und formgebunden bei der ILB eingereicht werden. Bitte beachten Sie, dass bis spätestens 2. Juni 2017 die Anträge nach Teil A und B zur fachlichen Vorprüfung an das Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft, Referat 51, Frau Schneider, zu senden sind.Bitte nutzen Sie ausschließlich unsere Formulare unter Konditionen, Formulare und Dokumente.

    Für den o. g. Antragstermin steht ein Budget in Höhe von 3,75 Millionen Euro (davon 1,35 Millionen Euro für Teil A und 2,4 Millionen Euro für Teil B) zur Verfügung. Die Auswahl der zu finanziernden Vorhaben erfolgt durch festgelegte Projektauswahlkriterien.

Wer wird gefördert?

  • Betriebsinhaber im Sinne des Artikels 4 Absatz 1 Buchstabe a) der Verordnung (EU) Nr. 1307/2013 mit eigener Rechtspersönlichkeit;
  • Zusammenschlüsse mehrerer Betriebsinhaber im vorgenannten Sinne;
  • Zusammenschlüsse von Betriebsinhabern im vorgenannten Sinne mit anderen relevanten Akteuren (Vertretungen des landwirtschaftlichen Berufsstandes, Selbsthilfeeinrichtungen der Land- und Forstwirtschaft, Wasser- und Bodenverbände, Anbauverbände des ökologischen Landbaus, Landschaftspflegeverbände, Naturschutzverbände, Umweltverbände, Gebietskörperschaften und andere Träger öffentlicher Belange);
  • juristische Personen des öffentlichen und privaten Rechts (Landnutzer, Landbewirtschafter, überbetriebliche Zusammenschlüsse, wissenschaftliche Einrichtungen, Fach-, Umwelt- und Interessenverbände und -vereine, Bildungsanbieter sowie Tourismusanbieter im ländlichen Raum)

Was wird gefördert?

Die Richtlinie unterteilt sich in zwei Teile.

Teil A der Richtlinie

Förderfähig sind nach Ziffer:

  • II.2.1 die Erarbeitung integrierter Konzepte zur markt- und standortangepassten Landbewirtschaftung
  • II.2.2 die Konzeptbegleitung zur
    • Information, Beratung und Aktivierung der Beteiligten
    • Identifizierung und Erschließung räumlicher oder sachlicher Entwicklungspotenziale
    • Identifizierung und Beförderung zielgerichteter Maßnahmen
    • Umsetzung des Arbeitsplanes.

Teil B der Richtlinie

Förderfähig sind nach Ziffer:

  • III.2.1.1 die Einrichtung und Koordinierung regionaler und überregionaler Kooperationen und Netzwerke zwischen Landnutzungs-, Umwelt-, Bildungs- und/oder Wissenschaftsakteuren einschließlich Maßnahmen der Informations- und Öffentlichkeitsarbeit
  • III.2.1.2 Maßnahmen der Zusammenarbeit zur Einführung und Anwendung von betrieblichen Umwelt- und Nachhaltigkeitsmanagementsystemen
  • III.2.1.3 individuell angepasste betriebstypenspezifische Wissenstransfer- und Informationsangebote für eine betriebliche Implementierung umweltverträglicher Verfahren.

Wer oder was wird nicht gefördert?

Es werden keine Zuwendungen an Unternehmen in Schwierigkeiten (Randnummer 35 Absatz 15 der Rahmenregelung der Europäischen Union für Staatliche Beihilfen im Agrar- und Forstsektor und in ländlichen Gebieten 2014 - 2020 (2014/C 204/01) oder die einer Rückforderung aufgrund eines früheren Beschlusses der Kommission zur Feststellung der Unzulässigkeit einer Beihilfe und Ihrer Unvereinbarkeit mit dem Binnenmarkt nicht nachgekommen sind) gewährt.

Wie wird gefördert?

Je nach Förderschwerpunkt kann ein Zuschuss in Höhe von 80 bis 100 Prozent gewährt werden.

Wie ist das Antragsverfahren?

Die Antragstellung verläuft in zwei Schritten:

  1. Vorprüfung mit fachlicher Stellungnahme:
    Vor Antragstellung reichen Sie ihre schriftlichen Anträge spätestens drei Wochen vor dem unten stehenden Stichtag per E-Mail beim Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft (MLUL) ein.
    E-Mail: zusammenarbeitsrichtlinie@mlul.brandenburg.de
    Das MLUL führt eine Vorprüfung der Antragsunterlagen durch und erabeitet eine fachliche Stellungnahme. In der Stellungnahme des MLUL wird die grundsätzliche inhaltliche Eignung des Projektes sowie die Vollständigkeit der Projektbeschreibung aus fachlicher Sicht bewertet. Eine positive fachliche Stellungnahme ist Antragsvoraussetzung.
  2. Einreichen bei der ILB:
    Die Anträge reichen Sie anschließend mit dem Ergebnis der fachlichen Vorprüfung vollständig und formgebunden bei der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) bis zum veröffentlichten Antragstermin ein.
    Verspätet eingereichte Anträge können leider nicht berücksichtigt werden.

Geltungsdauer

Die Richtlinie tritt rückwirkend zum 17. Januar 2017 in Kraft und gilt für

  • Teil A bis zum 31. Dezember 2018 und für
  • Teil B bis zum 31. Dezember 2020.

Wer erteilt weitere Auskünfte?

Die Mitarbeiter der ILB helfen Ihnen bei der Beantwortung Ihrer Fragen. Ihre Ansprechpartner bei der ILB erreichen Sie über die Telefonnummer 0331 660-1310.

Programminformationen

Ergänzende Informationen

Formulare

  • Dr. Manja Dollase Dr. Manja Dollase Referatsleiterin
    Tel.: 0331 660-1577
    Fax: 0331 660-62402
    E-Mail Kontakt
  • Danny Reckardt Danny Reckardt Tel.: 0331 660-1310
    Fax: 0331 660-60503
    E-Mail Kontakt

Weitere Ansprechpartner

Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt
und Landwirtschaft

Für Teil A

Irene Kirchner

Referat 32

Tel.: 0331 866-7620

E-Mail Kontakt

Für Teil B

Sabine Schneider

Referat 51

Tel.: 0331 866-7037

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