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Mietwohnungsbau Aufzüge

Die ILB fördert den Ein- und Anbau von Aufzügen einschließlich der Herstellung des barrierefreien Zugangs zu den Wohnungen und in das Mietwohngebäude mit zinsfreien Darlehen

Fördernehmer Eigentümer, Erbbauberechtigte und Verfügungsberechtigte von Mietwohngebäuden
Förderthemen Barrierefreiheit, Aufzugsanbau, Mietwohngebäude, Stadtumbau
Förderart Darlehen
Fördergeber Land Brandenburg, Richtlinie zur Förderung der generationsgerechten und barrierefreien Anpassung von Mietwohngebäuden durch Modernisierung und Instandsetzung und des Mietwohnungsneubaus vom 10. Oktober 2019
Mittelherkunft Land Brandenburg

Ziel ist die Herstellung von möglichst barrierefreien und generationengerechten Zugängen zu den Mietwohnungen durch den Einbau oder Anbau von Aufzügen. Damit soll die dauerhafte Verbesserung der allgemeinen Wohnverhältnisse, insbesondere für junge Familien und Senioren, erreicht werden.

  • Aufzugsförderung wird verlängert und vereinfacht

    ILB fördert ab sofort mit neuen verbesserten Förderbedingungen

    Zum 1. Oktober 2019 setzte das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg die neue Förderrichtlinie in Kraft. Damit verbessern sich die Förderbedingungen vorzeitig.

    Wesentliche Neuerungen sind erleichterte Vergabebestimmungen und der Verzicht auf zusätzliche bauliche Anforderungen. Dadurch wird die Förderung für alle Investorengruppen noch interessanter.

    Die Einführung höherer Einkommensgrenzen kommt vielen Mieterhaushalten zugute. Künftig haben noch mehr Mieterhaushalte Anspruch auf einen Wohnberechtigungsschein und sie erhalten damit Zugang zu mietpreisgebundenem Wohnraum.

    Die Förderung des Ein- und Ausbaus von Aufzügen einschließlich der Herstellung des barrierefreien Zugangs zu den Wohnungen und in das Gebäude leistet einen zusätzlichen Beitrag zur Schaffung von barrierefreien Wohnverhältnissen. Die Förderung mit zinsfreien Darlehen bis zu 25.000 € je erschlossener Wohnung ermöglicht weiterhin bezahlbare Mieten. Besonders interessant ist in diesem Zusammenhang die Kombination mit der Förderung von Modernisierung und Instandsetzung.

    Die ILB wird ihre Produktinformationen und die Antragsformulare sukzessive anpassen. Bis zur vollständigen Umsetzung stehen Ihnen unsere Kundenberater für weitere Informationen jederzeit zur Verfügung.

  • Aufzugsförderung verlängert

    Mit Änderungserlass vom 4.9.2018 verlängerte das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg auch diese Förderung vorzeitig bis zum 31. Dezember 2019.

    Die ILB fördert den Ein- und Ausbaus von Aufzügen einschließlich der Herstellung des barrierefreien Zugangs zu den Wohnungen und in das Gebäude mit zinsfreien Darlehen von bis zu 25.000 € je erschlossener Wohnung.

  • Informationsveranstaltung zur Wohnraumförderung 2017

    Im Rahmen ihrer gemeinsamen Veranstaltung am 6. April 2017 informierten das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung und die ILB mit Unterstützung von weiteren Referenten die Gäste aus Brandenburger Wohnungsunternehmen und Kommunen über neue Fördermöglichkeiten für Wohnraum. Die Präsentationen aus dieser Veranstaltung finden Sie hier.

  • Förderung des Ein- und Anbaus von Aufzügen bei Mietwohnraum verlängert

    Mit der Ersten Änderung der Richtlinie zur Förderung der generationengerechten und barrierefreien Anpassung von Mietwohngebäuden durch Modernisierung und Instandsetzung und des Mietwohnungsneubaus (MietwohnungsbauförderungsR) verlängerte das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg deren Gültigkeit bis zum 31. Dezember 2018.

    Die weiteren Anpassungen bezogen sich auf Neubau und Umnutzung von Mietwohnraum. Auf die Förderung von Aufzugsmaßnahmen haben sie keine inhaltliche Auswirkungen.

  • Förderung des Ein- und Anbaus von Aufzügen in Mietwohngebäuden mit zahlreichen Verbesserungen

    Die ILB vergibt ab sofort höhere Förderdarlehen für den Ein- und Anbau von Aufzügen ein-schließlich der Herstellung des barrierefreien Zugangs zu den Wohnungen und in das Gebäude.

    Das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung setzte am 23. Februar 2016 die neue Richtlinie zur Förderung der generationsgerechten und barrierefreien Anpassung von Mietwohngebäuden durch Modernisierung und Instandsetzung und des Mietwohnungsneubau (MietwohnungsbauförderungsR) mit Wirkung ab 1. Januar 2016 in Kraft. Die Richtlinie gilt bis zum 31. Dezember 2017. Vorbehaltlich der Fortschreibung der Förderrichtlinie ist vorgesehen, das Programm auch nach 2017 fortzuführen.

    Zu den wesentlichen Neuerungen und Verbesserungen der MietwohnungsbauförderungsR gehören:

    • Die Förderung für Aufzüge beträgt bis zu 25.000 € je barrierefrei erschlossener Wohnung. Die Förderdarlehen sind für 20 Jahre zinsfrei.
    • Das laufende Entgelt wurde auf 0,50 Prozent reduziert.
    • Die Einführung einer zweiten Grenze ermöglicht es, einen Teil der geförderten Wohnungen auch für Haushalte mit mittleren Einkommen zu binden. Für die betreffenden Wohnungen sind höhere Mieten als bisher möglich.
    • Die Aufzugsförderung ist jetzt in die MietwohnungsbauförderungsR integriert.

    Den Internetauftritt werden wir sukzessive mit neuen Informationen und Dokumenten wie auch dem Antragsformular aktualisieren.

    Unsere Kundenberater geben ab sofort zu den neuen Förderbedingungen Auskunft. Sie stehen für kostenfreie Terminvereinbarungen zur Verfügung und versenden auf Anforderung erforderliche Unterlagen.

Wer wird gefördert?

Mit dem Aufzugsprogramm fördert die ILB natürliche und juristische Personen, die Eigentümer, Erbbauberechtigte oder sonstige Verfügungsberechtigte von Mietwohngebäuden sind.

Was wird gefördert?

Die ILB fördert folgende Maßnahmen:

  • Nachrüstung von Aufzügen
  • Herstellung des möglichst barrierefreien Zugangs zu den Wohnungen und Mietwohngebäuden
  • Instandhaltungsmaßnahmen, die im direkten Zusammenhang mit den vorgenannten Maßnahmen stehen.

Die Maßnahmen sind an eine Gebietskulisse gebunden. Diese umfasst:

  • innerstädtische Sanierungs- oder Entwicklungsgebiete sowie
  • „Vorranggebiete Wohnen“ und Konsolidierungsgebiete

Die Ämter bestätigen das Vorliegen dieser Voraussetzung auf dem ILB-Vordruck Stellungnahme der Gemeinde zur Förderung von Mietwohnungen" (Anlage 1 zur Förderrichtlinie).

Wer oder was wird nicht gefördert?

Mit dem Aufzugsprogramm können folgende Maßnahmen nicht gefördert werden:

  • die alleinige Nachrüstung von Aufzugsanlagen, wenn dadurch nicht der barrierefreie Zugang zu allen Wohnungen gegeben ist oder wenn die Wohnungen nach Maßnahmeschluss nicht dem Modernisierungsstandard mittlerer Intensität entsprechen
  • Maßnahmen, mit denen vor Abschluss des Fördervertrags begonnen wurde
  • Maßnahmen, denen planungs- und/oder baurechtliche Belange entgegenstehen.

Wie wird gefördert?

Die ILB fördert mit zinsfreien Darlehen. Die Darlehen betragen bis zu 25.000 Euro je barrierefrei erschlossener Wohnung, höchsten 85 Prozent der Kosten.

Die Förderung kann gleichzeitig mit ebenfalls förderfähigen Maßnahmen der Modernisierung und Instandsetzung erfolgen. Die Höhe der Darlehen für beide Maßnahmen wird unabhängig voneinander ermittelt.

Die ILB gewährt die Darlehen über einen Zeitraum von 20 Jahren zinsfrei. Die anfängliche Tilgung beträgt mindestens 2 Prozent jährlich.

Das einmalige Entgelt beträgt 1 Prozent des Darlehensbetrages, das jährliche Entgelt 0,5 Prozent, bezogen auf die jeweilige Restschuld.

Ein Teil der Wohnungen unterliegt der Belegungs- und Mietpreisbindung. Umfang, Höhe und Inhalt der Bindungen sind mit den Kommunen bedarfsgerecht und nach den Vorgaben der Förderrichtlinie zu vereinbaren.

Wie ist das Antragsverfahren?

Empfohlen wird die frühzeitige Kontaaktaufnahme mit der ILB. Den Antrag richten Sie bitte ebenfalls an die ILB. Dafür ist es notwendig, das unterschriebene Formular einschließlich aller erforderlichen Unterlagen und mit einer Stellungnahme der Kommune einzureichen. Gegebenfalls ist ein Nachweis der unteren Denkmalschutzbehörde erforderlich.

Über die Programmaufnahme von Anträgen entscheidet das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung auf Grundlage der folgenden Prioritätenreihenfolge:

  1. Die Gebäude befinden sich im innerstädtischen Sanierungsgebiet oder „Vorranggebiet Wohnen“.
  2. Die Maßnahme ist aus städtebaulichen Gründen oder zur Diversifizierung des Mietwohnungsbestandes innerhalb der Gemeinden im weiteren Metropolenraum erforderlich.
  3. Maßnahmen der Modernisierung und Instandsetzung werden mit der Schaffung von Barrierefreiheit (z. B. durch Aufzüge) nach den jeweiligen Bestimmungen dieser Förderrichtlinie kombiniert.
  4. Vorhaben werden vollständig barrierefrei errichtet bzw. gestaltet oder sie weisen erhöhte energetische Standards auf.

Geltungsdauer

Die Förderrichtlinie ist bis zum 31. Dezember 2021 gültig.

Wer erteilt weitere Auskünfte?

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich an das Infotelefon Wohnungsbau der ILB unter 0331 660-1322.

Bitte beachten Sie:

  • Eigenkapital ist regelmäßig in Höhe von mindestens 15 Prozent der Gesamtkosten einzubringen. Das Eigenkapital ist vorrangig einzusetzen.
  • Nach Fertigstellung besteht für 20 Jahre eine Mietpreis- und Belegungsbindung an den geförderten und/oder anderen Wohnungen.
  • Grundsätzlich sind drei vergleichbare Angebote anzufordern oder Preisvergleiche einzuholen. Für öffentliche Auftraggeber gelten die vergaberechtlichen Bestimmungen.
  • Es ist erforderlich, die Tragbarkeit der Finanzierung nachzuweisen.
  • Die Kumulation mit anderen Förderprogrammen und Finanzierungsmitteln ist zulässig. Die gemeinsame Förderung von Aufzügen/Barrierefreiheit mit Maßnahmen der Modernisierung und Instandsetzung im Rahmen dieser Richtlinie wird ausdrücklich empfohlen.

Programminformationen

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