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Mietwohnungsbau Aufzüge

Die ILB fördert den Ein- und Anbau von Aufzügen einschließlich der Herstellung des barrierefreien Zugangs zu den Wohnungen und in das Mietwohngebäude mit zinsfreien Darlehen

Fördernehmer Eigentümer, Erbbauberechtigte und Verfügungsberechtigte von Mietwohngebäuden
Förderthemen Barrierefreiheit, Aufzugsanbau, Mietwohngebäude, Stadtumbau
Förderart Darlehen
Fördergeber Land Brandenburg, Richtlinie zur Förderung der generationsgerechten und barrierefreien Anpassung von Mietwohngebäuden durch Modernisierung und Instandsetzung und des Mietwohnungsneubaus vom 23. Februar 2016
Mittelherkunft Land Brandenburg

Ziel ist die Herstellung von barrierefreien und generationengerechten Zugängen zu den Mietwohnungen durch den Einbau oder Anbau von Aufzügen. Damit soll die dauerhafte Verbesserung der allgemeinen Wohnverhältnisse, insbesondere für junge Familien und Senioren, erreicht werden.

  • Mietwohnraum Neubau

    Die Förderung von Mietwohnraum sowie der Umnutzung wurde mit Wirkung zum 1. Januar 2016 weiter verbessert. Nunmehr steht auch das Antragsformular mit weiteren Dokumenten im Internet bereit.

    Unsere Kundenberater geben Ihnen gerne zu allen Fragen Auskunft.

  • Förderung des Ein- und Anbaus von Aufzügen in Mietwohngebäuden mit zahlreichen Verbesserungen

    Die ILB vergibt ab sofort höhere Förderdarlehen für den Ein- und Anbau von Aufzügen ein-schließlich der Herstellung des barrierefreien Zugangs zu den Wohnungen und in das Gebäude.

    Das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung setzte am 23. Februar 2016 die neue Richtlinie zur Förderung der generationsgerechten und barrierefreien Anpassung von Mietwohngebäuden durch Modernisierung und Instandsetzung und des Mietwohnungsneubau (MietwohnungsbauförderungsR) mit Wirkung ab 1. Januar 2016 in Kraft. Die Richtlinie gilt bis zum 31. Dezember 2017.

    Zu den wesentlichen Neuerungen und Verbesserungen der MietwohnungsbauförderungsR gehören:

    • Die Förderung für Aufzüge beträgt bis zu 25.000 € je barrierefrei erschlossener Wohnung. Die Förderdarlehen sind für 20 Jahre zinsfrei.
    • Das laufende Entgelt wurde auf 0,50 Prozent reduziert.
    • Die Einführung einer zweiten Grenze ermöglicht es, einen Teil der geförderten Wohnungen auch für Haushalte mit mittleren Einkommen zu binden. Für die betreffenden Wohnungen sind höhere Mieten als bisher möglich.
    • Die Aufzugsförderung ist jetzt in die MietwohnungsbauförderungsR integriert.

    Den Internetauftritt werden wir sukzessive mit neuen Informationen und Dokumenten wie auch dem Antragsformular aktualisieren.

    Unsere Kundenberater geben ab sofort zu den neuen Förderbedingungen Auskunft. Sie stehen für kostenfreie Terminvereinbarungen zur Verfügung und versenden auf Anforderung erforderliche Unterlagen.

Wer wird gefördert?

Mit dem Aufzugsprogramm fördert die ILB natürliche und juristische Personen, die Eigentümer, Erbbauberechtigte oder sonstige Verfügungsberechtigte von Mietwohngebäuden sind.

Was wird gefördert?

Die ILB fördert folgende Maßnahmen:

  • Nachrüstung von Aufzügen
  • Herstellung des barrierefreien Zugangs zu den Wohnungen und Mietwohngebäuden
  • Instandhaltungsmaßnahmen, die im direkten Zusammenhang mit den vorgenannten Maßnahmen stehen.

Die Maßnahmen sind an eine Gebietskulisse gebunden. Diese umfasst:

  • innerstädtische Sanierungs- oder Entwicklungsgebiete sowie
  • „Vorranggebiete Wohnen“ und Konsolidierungsgebiete, wenn diese sich in Städten der regionalen Wachstumskerne, in Stadtumbaustädten oder Mittelzentren befinden, oder in Gemeinden der Anlage 3 zur Förderrichtlinie liegen.

Die Ämter bestätigen das Vorliegen dieser Voraussetzung auf dem ILB-Vordruck Stellungnahme der Gemeinde zur Förderung von Mietwohnungen" (Anlage 2 zur Förderrichtlinie).

Wer oder was wird nicht gefördert?

Mit dem Aufzugsprogramm können folgende Maßnahmen nicht gefördert werden:

  • die alleinige Nachrüstung von Aufzugsanlagen, wenn dadurch nicht der barrierefreie Zugang zu allen Wohnungen gegeben ist oder wenn die Wohnungen nach Maßnahmeschluss nicht dem Modernisierungsstandard mittlerer Intensität entsprechen
  • Maßnahmen, mit denen vor Abschluss des Fördervertrags begonnen wurde
  • Maßnahmen, denen planungs- und/oder baurechtliche Belange entgegenstehen.

Wie wird gefördert?

Die ILB fördert mit zinsfreien Darlehen. Die Darlehen betragen bis zu 25.000 Euro je barrierefrei erschlossener Wohnung, höchsten 85 Prozent der Kosten.

Die Förderung kann gleichzeitig mit ebenfalls förderfähigen Maßnahmen der Modernisierung und Instandsetzung erfolgen. Die Höhe der Darlehen für beide Maßnahmen wird unabhängig voneinander ermittelt.

Die ILB gewährt die Darlehen über einen Zeitraum von 20 Jahren zinsfrei. Die anfängliche Tilgung beträgt 2 Prozent jährlich.

Das einmalige Entgelt beträgt 1 Prozent des Darlehensbetrages, das jährliche Entgelt 0,5 Prozent, bezogen auf die jeweilige Restschuld.

Ein Teil der Wohnungen unterliegt der Belegungs- und Mietpreisbindung. Umfang, Höhe und Inhalt der Bindungen sind mit den Kommunen bedarfsgerecht und nach den Vorgaben der Förderrichtlinie zu vereinbaren.

Wie ist das Antragsverfahren?

Den Antrag stellen Sie bitte bei der ILB. Dafür ist es notwendig, das unterschriebene Formular einschließlich aller erforderlichen Unterlagen und mit einer Stellungnahme der Kommune einzureichen. Gegebenfalls ist ein Nachweis der unteren Denkmalschutzbehörde erforderlich.

Über die Programmaufnahme von Anträgen entscheidet das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung auf Grundlage der folgenden Prioritätenreihenfolge:

  1. Die Gebäude befinden sich im Sanierungsgebiet oder "Vorranggebiet Wohnen". Dabei wird die Spitzenfinanzierung in Anspruch genommen, beziehungsweise die Wirtschaftlichkeit der Maßnahme ohne deren Inanspruchnahme ist gewährleistet. Gleichermaßen der Wohnungsneubau in Gemeinden der Anlage 3 zur Förderrichtlinie, insbesondere in Verbindung mit Besetzungsrechten.
  2. Die Maßnahme ist Bestandteil der Stadtumbaustrategie (Programmteil Aufwertung) oder Mietwohnungsneubau findet in Gemeinden außerhalb der Anlage 3 statt.
  3. Die Kombination der Förderung für Modernisierungsmaßnahmen mit der Förderung zur Barrierefreiheit (z. B. durch Aufzüge) auf Grundlage dieser Förderrichtlinie

Geltungsdauer

Die Förderrichtlinie ist noch bis zum 31. Dezember 2017 gültig.

Wer erteilt weitere Auskünfte?

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich an das Infotelefon Wohnungsbau der ILB unter 0331 660-1322.

Bitte beachten Sie:

  • Eigenkapital ist regelmäßig in Höhe von mindestens 15 Prozent der Gesamtkosten einzubringen, bei Inanspruchnahme von erhöhten Absetzungen oder Absetzungen für Abnutzungen mindestens 20 Prozent. Das Eigenkapital ist vorrangig einzusetzen.
  • Nach Fertigstellung besteht für 20 Jahre eine Mietpreis- und Belegungsbindung an den geförderten und/oder anderen Wohnungen.
  • Die Aufzüge sind nach dem behindertengerechten Drei-Sinne-Prinzip auszustatten.
  • Maßnahmen sind förderfähig, wenn die Wohnungen die Anforderungen des Standards mittlerer Intensität erfüllen.
  • Die Verpflichtung zur Ausschreibung bei der Vergabe von Bauleistungen richtet sich nach den Vorschriften der Allgemeinen Nebenbestimmungen für Zuwendungen zur Projektförderung (ANBest-P). Die Gesamtvergabe der Bauleistungen ist nicht zulässig.
  • Es ist erforderlich, die Tragbarkeit der Finanzierung nachzuweisen.
  • Die Kumulation mit anderen Förderprogrammen und Finanzierungsmitteln ist zulässig. Die gemeinsame Förderung von Aufzügen/Barrierefreiheit mit Maßnahmen der Modernisierung und Instandsetzung im Rahmen dieser Richtlinie wird ausdrücklich empfohlen.

Programminformationen

Ergänzende Informationen

Formulare

Informationen zur Auftragsvergabe

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