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Mietwohnungsbau Modernisierung

Die ILB fördert die generationengerechte Anpassung von Mietwohngebäuden durch Modernisierung und Instandsetzung mit zinsfreien Darlehen.

Fördernehmer Eigentümer, Erbbauberechtigte und Verfügungsberechtigte von Mietwohngebäuden
Förderthemen Modernisierung und Instandsetzung, Stadtumbau, Generationengerechtigkeit, Mietwohngebäude
Förderart Darlehen
Fördergeber Land Brandenburg, Richtlinie zur Förderung der generationsgerechten und barrierefreien Anpassung von Mietwohngebäuden durch Modernisierung und Instandsetzung und des Mietwohnungsneubaus vom 23. Februar 2016
Mittelherkunft Land Brandenburg

Ziel ist es, durch nachhaltige Modernisierung attraktive Objekte für bestimmte Zielgruppen zu sozial verträglichen Mieten zu schaffen. Darüber hinaus sollen innovative Formen des Zusammenlebens wie Mehrgenerationenwohnungen und Wohngemeinschaften im Alter gefördert werden.

  • Förderrechner für Mietwohnungsbau wurde angepasst

    Der neue Förderrechner bei den Förderprogrammen des Mietwohnungsbau für die erste Ermittlung der möglichen Höhe des Förderdarlehens wurde überarbeitet und steht Ihnen jetzt in einer verbesserten vVersion zur Verfügung.

    Bei diesem Förderrechner handelt es sich um eine Berechnungshilfe. Das Ergebnis ist nicht verbindlich. Bitte setzen sie sich zur Antragstellung mit den zuständigen Ansprechpartnern bei der ILB in Verbindung. Sie finden den Förderrechner unter "Konditionen, Formulare und Dokumente".

  • Neuer Förderrechner für Mietwohnungsbau

    Ab sofort steht Ihnen in den Förderprogrammen des Mietwohnungsbau ein Förderrechner für die erste Ermittlung der möglichen Höhe des Förderdarlehens zur Verfügung.

    Bei diesem Förderrechner handelt es sich um eine Berechnungshilfe. Das Ergebnis ist nicht verbindlich. Bitte setzen sie sich zur Antragstellung mit den zuständigen Ansprechpartnern bei der ILB in Verbindung. Sie finden den Förderrechner unter "Konditionen, Formulare und Dokumente".

  • Mietwohnraum Neubau

    Die Förderung von Mietwohnraum sowie der Umnutzung wurde mit Wirkung zum 1. Januar 2016 weiter verbessert. Nunmehr steht auch das Antragsformular mit weiteren Dokumenten im Internet bereit.

    Unsere Kundenberater geben Ihnen gerne zu allen Fragen Auskunft.

  • Förderung der Modernisierung und Instandsetzung von Mietwohnraum mit zahlreichen Verbesserungen

    Die ILB vergibt ab sofort höhere Förderdarlehen für die Modernisierung und Instandsetzung von Mietwohnraum.

    Das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung setzte am 23. Februar 2016 die neue Richtlinie zur Förderung der generationsgerechten und barrierefreien Anpassung von Mietwohngebäuden durch Modernisierung und Instandsetzung und des Mietwohnungsneubau (MietwohnungsbauförderungsR) mit Wirkung ab 1. Januar 2016 in Kraft. Die Richtlinie gilt bis zum 31. Dezember 2017.

    Zu den wesentlichen Neuerungen und Verbesserungen der MietwohnungsbauförderungsR gehören:

    • In Abhängigkeit von der Objektwirtschaftlichkeit betragen die Förderdarlehen bis zu 1.100 € je m² Wohnfläche. Die Förderdarlehen sind für 20 Jahre zinsfrei.
    • Das laufende Entgelt wurde auf 0,50 Prozent reduziert.
    • Die Einführung einer zweiten Grenze ermöglicht es, einen Teil der geförderten Wohnungen auch für Haushalte mit mittleren Einkommen zu binden. Für die betreffenden Wohnungen sind höhere Mieten als bisher möglich.

    Den Internetauftritt werden wir sukzessive mit neuen Informationen und Dokumenten wie auch dem Antragsformular aktualisieren.

    Unsere Kundenberater geben ab sofort zu den neuen Förderbedingungen Auskunft. Sie stehen für kostenfreie Terminvereinbarungen zur Verfügung und versenden auf Anforderung erforderliche Unterlagen.

Wer wird gefördert?

Die ILB fördert natürliche und juristische Personen als Eigentümer, Erbbauberechtigte und Verfügungsberechtigte von Mietwohngebäuden bei der nachhaltigen Modernisierung und Instandsetzung von Mietwohnungen.

Was wird gefördert?

Förderfähig sind Maßnahmen der Modernisierung und Instandsetzung zur generationengerechten Anpassung von Gebäuden mit mindestens drei Mietwohnungen. Die Gebäude sollen nach Abschluss der Maßnahme für die dauerhafte Versorgung von bestimmten Zielgruppen zu sozial verträglichen Mieten geeignet sein. Dazu zählen

  • bauliche Maßnahmen, die den Gebrauchswert nachhaltig erhöhen, einschließlich des Ausbaus und der Erweiterung von Wohnraum und der Schaffung von bedarfsgerechten Wohnungsgrundrissen
  • die generationengerechte Gestaltung der zum geförderten Gebäude gehörenden Hof- und Freiflächen sowie Hausanschlusskosten, Baunebenkosten und Maßnahmen zur Schaffung von barrierefrei erreichbaren Wohnungen
  • die Verbesserung der Energieversorgung, Wasserversorgung und Entwässerung, der sanitären Einrichtungen, der Beheizung sowie der Sicherung vor Diebstahl und Gewalt
  • ferner bauliche Maßnahmen, die nachhaltig Einsparungen von Energie und Wasser bewirken sowie Instandsetzungen zur Wiederherstellung beziehungsweise Sicherung der Bewohnbarkeit

Die Maßnahmen sind an eine Gebietskulisse gebunden. Diese umfasst

  • innerstädtische Sanierungs- oder Entwicklungsgebiete sowie
  • „Vorranggebiete Wohnen“ und Konsolidierungsgebiete, wenn diese sich in Städten der regionalen Wachstumskerne, in Stadtumbaustädten oder Mittelzentren befinden. oder in Gemeinden der Anlage 3 zur Förderrichtlinie liegen.

Die Ämter bestätigen das Vorliegen dieser Voraussetzungen auf dem ILB-Vordruck "Stellungnahme der Gemeinde zur Förderung von Mietwohnungen“ (Anlage 2 zur Förderrichtlinie).

Wer oder was wird nicht gefördert?

Mit dem Förderprogramm können folgende Maßnahmen oder Bauleistungen nicht berücksichtigt werden,

  • mit denen vor Abschluss des Fördervertrages begonnen wurde
  • die durch die Bauherren in Eigenleistung ausgeführt werden
  • denen planungs- und/oder baurechtliche Belange entgegenstehen
  • für Mietwohnungen, bei denen der Standard mittlerer Intensität vorliegt
  • die den Einbau von ölbefeuerten zentralen Heizungsanlagen (wenn der Anschluss an ein Erdgasnetz oder eine Anlage zur Fernwärme- und Warmwasserlieferung möglich ist) und Einbauküchen beinhalten
  • die zur Anlage von öffentlichen PKW-Parkplätzen dienen.

Wie wird gefördert?

Die ILB fördert mit zinsfreien Darlehen. Die Darlehen betragen bis zu 1.100 Euro je Quadratmeter Wohnfläche.

Die ILB gewährt die Darlehen über einen Zeitraum von 20 Jahren zinsfrei. Die anfängliche Tilgung beträgt 2 Prozent jährlich.

Das einmalige Entgelt beträgt 1 Prozent des Darlehensbetrages, das jährliche Entgelt 0,5 Prozent, bezogen auf die jeweilige Restschuld.

Ein Teil der Wohnungen unterliegt der Belegungs- und Mietpreisbindung. Umfang, Höhe und Inhalt der Bindungen sind mit den Kommunen bedarfsgerecht und nach den Vorgaben der Förderrichtlinie zu vereinbaren.

Wie ist das Antragsverfahren?

Den Antrag stellen Sie bitte bei der ILB. Dafür ist es notwendig, das unterschriebene Formular einschließlich aller erforderlichen Unterlagen und mit einer Stellungnahme der Kommune einzureichen. Gegebenenfalls ist ein Nachweis der unteren Denkmalschutzbehörde erforderlich.

Über die Programmaufnahme von Anträgen entscheidet das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung auf Grundlage der folgenden Prioritätenreihenfolge:

  1. Die Gebäude befinden sich im Sanierungsgebiet oder "Vorranggebiet Wohnen". Dabei wird die Spitzenfinanzierung in Anspruch genommen, beziehungsweise die Wirtschaftlichkeit der Maßnahme ohne deren Inanspruchnahme ist gewährleistet. Gleichermaßen der Wohnungsneubau in Gemeinden der Anlage 3 zur Förderrichtlinie, insbesondere in Verbindung mit Besetzungsrechten.
  2. Die Maßnahme ist Bestandteil der Stadtumbaustrategie (Programmteil Aufwertung) oder Mietwohnungsneubau findet in Gemeinden außerhalb der Anlage 3 statt.
  3. Die Kombination der Förderung für Modernisierungsmaßnahmen mit der Förderung zur Barriefereiheit (z. B. durch Aufzüge) auf Grundlage dieser Förderrichtlinie.

Geltungsdauer

Die Förderrichtlinie ist noch bis zum 31. Dezember 2017 gültig.

Wer erteilt weitere Auskünfte?

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich an das Infotelefon Wohnungsbau der ILB unter 0331 660-1322.

Bitte beachten Sie:

  • Eigenkapital ist regelmäßig in Höhe von mindestens 15 Prozent der Gesamtkosten einzubringen, bei Inanspruchnahme von erhöhten Absetzungen oder Absetzungen für Abnutzungen mindestens 20 Prozent. Das Eigenkapital müssen Sie vorrangig einsetzen.
  • Sie müssen die Tragfähigkeit der Gesamtfinanzierung der Maßnahme anhand einer Liquiditätsberechnung nachweisen.
  • Mindestens ein Drittel der anerkannten förderfähigen Kosten muss auf die Modernisierung entfallen.
  • Objektanforderungen gemäß Anlage 1 der Förderrichtlinie (Standard mittlerer Intensität) sind einzuhalten bzw. Abweichungen zu begründen.
  • Nach Fertigstellung besteht für 20 Jahre eine Mietpreis- und Belegungsbindung an den geförderten und/oder anderen Wohnungen.
  • Die Verpflichtung zur Ausschreibung bei der Vergabe von Bauleistungen richtet sich nach den Vorschriften von Nr. 3 der Allgemeinen Nebenbestimmungen für Zuwendungen zur Projektförderung (ANBest-P). Die Gesamtvergabe der Bauleistungen ist nicht zulässig.
  • Die Kumulation mit anderen Förderprogrammen und Finanzierungsmitteln ist zulässig. Die gemeinsame Förderung der Modernisierung mit Maßnahmen der Barrierefreiheit (Aufzugsförderung) im Rahmen dieser Richtlinie wird ausdrücklich empfohlen.

Programminformationen

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