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Mietwohnungsbau - Neubau

Die ILB fördert den Neubau sowie die Umnutzung (Wiederherstellung, Erweiterung und Anpassung) von Mietwohngebäuden mit zinsfreien Darlehen und Zuschüssen.

Fördernehmer Eigentümer, Erbbauberechtigte und Verfügungsberechtigte von Mietwohngebäuden
Förderthemen Neubau, Neuschaffung, Stadtumbau, Generationengerechtigkeit, Mietwohngebäude
Förderart Darlehen, Zuschuss
Fördergeber Land Brandenburg, Erste Änderung der Richtlinie zur Förderung der generationsgerechtenund barrierefreien Anpassung von Mietwohngebäuden durch Modernisierung und Instandsetzung und des Mietwohnungsneubaus vom 8. März 2017
Mittelherkunft Land Brandenburg

Ziel ist es, neue Mietwohnungen für bestimmte Zielgruppen zu sozial verträglichen Mieten zu schaffen.

  • Informationsveranstaltung zur Wohnraumförderung 2017

    Im Rahmen ihrer gemeinsamen Veranstaltung am 6. April 2017 informierten das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung und die ILB mit Unterstützung von weiteren Referenten die Gäste aus Brandenburger Wohnungsunternehmen und Kommunen über neue Fördermöglichkeiten für Wohnraum. Die Präsentationen aus dieser Veranstaltung finden Sie hier.

  • Jetzt auch Zuschüsse bei der Förderung von Mietwohnraum

    Ab sofort vergibt die ILB Zuschüsse für die Neuschaffung von Mietwohnraum in den Gemeinden der Anlage 3 zur Förderrichtlinie.

    Gefördert werden der Neubau und die Umnutzung von Mietwohnungen. Zur Umnutzung gehören die Wiederherstellung, Erweiterung und Nutzungsänderung von Mietwohnungen sowie deren Anpassung an geänderte Wohnbedürfnisse.

    Der Zuschuss beträgt 350 € je m² Wohnfläche und kann einen Teil des Förderdarlehens ersetzen. Darüber hinaus verlängert sich die Zinsfreiheit für Förderdarlehen auf 25 Jahre. Gleichzeitig erstreckt sich die Mietpreis- und Belegungsbindung ebenfalls auf 25 Jahre. Weitere Anforderungen an die Gewährung des Zuschusses entfallen künftig.

    Wer auf die Zuschussvariante verzichtet, erhält weiterhin bis zu 1.800 € zinsfreies Darlehen bei 20 Jahren Zweckbindung.

    Grundlage für diese Neuerung ist die Erste Änderung der Richtlinie zur Förderung der generationsgerechten und barrierefreien Anpassung von Mietwohngebäuden durch Modernisierung und Instandsetzung und des Mietwohnungsneubaus (MietwohnungsbauförderungsR). Das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung hat diese Erste Änderung am 8. März 2017 mit Wirkung ab dem 1. Januar 2017 in Kraft gesetzt und die Gültigkeit bis zum 31. Dezember 2018 verlängert.

    Unsere Kundenberater stehen für weitere Informationen jederzeit zur Verfügung.

  • Förderrechner für Mietwohnungsbau wurde an die Größen 2017 angepasst

    Der neue Förderrechner bei den Förderprogrammen des Mietwohnungsbau für die erste Ermittlung der möglichen Höhe des Förderdarlehens wurde überarbeitet und steht Ihnen in einer aktuellen Version zur Verfügung.

    Bei diesem Förderrechner handelt es sich um eine Berechnungshilfe. Das Ergebnis ist nicht verbindlich. Bitte setzen sie sich zur Antragstellung mit den zuständigen Ansprechpartnern bei der ILB in Verbindung. Sie finden den Förderrechner unter "Konditionen, Formulare und Dokumente".

Wer wird gefördert?

Die ILB fördert natürliche und juristische Personen als Eigentümer, Erbbauberechtigte und Verfügungsberechtigte beim Neubau und bei Maßnahmen zur Umnutzung von Mietwohnungen.

Was wird gefördert?

Förderfähig sind Maßnahmen zur Neuschaffung von mindestens drei Mietwohnungen. Gefördert werden

  • Mietwohnungsneubau sowie
  • Wiederherstellung, Erweiterung, Nutzungsänderung und Anpassung an geänderte Wohnbedürfnisse (allgemein Umnutzung).

Die Gebäude sollen nach Fertigstellung für die dauerhafte Versorgung von bestimmten Zielgruppen zu sozial verträglichen Mieten geeignet sein.

Die Maßnahmen sind an eine Gebietskulisse gebunden. Sie umfasst

  • innerstädtische Sanierungs- oder Entwicklungsgebiete sowie
  • „Vorranggebiete Wohnen“ und Konsolidierungsgebiete, wenn diese sich in Städten der regionalen Wachstumskerne, in Stadtumbaustädten oder Mittelzentren befinden oder in Gemeinden der Anlage 3 zur Förderrichtlinien liegen.

Die Ämter bestätigen das Vorliegen dieser Voraussetzungen auf dem ILB-Vordruck "Stellungnahme der Gemeinde zur Förderung von Mietwohnungen“ (Anlage 2 zur Förderrichtlinie).

Wer oder was wird nicht gefördert?

Mit dem Förderprogramm können Maßnahmen oder Bauleistungen nicht berücksichtigt werden,

  • mit denen vor Abschluss des Fördervertrages begonnen wurde
  • die durch die Bauherren in Eigenleistung ausgeführt werden
  • denen planungs- und/oder baurechtliche Belange entgegenstehen
  • die den Einbau von ölbefeuerten zentralen Heizungsanlagen (wenn der Anschluss an ein Erdgasnetz oder eine Anlage zur Fernwärme- und Warmwasserlieferung möglich ist) und Einbauküchen beinhalten
  • die zur Anlage von öffentlichen PKW-Parkplätzen dienen.

Wie wird gefördert?

Die ILB fördert mit zinsfreien Darlehen und Zuschüssen. Die Darlehen betragen in Abhängigkeit von der Objektwirtschaftlichkeit bis zu 1.800 € pro Quadratmeter Wohnfläche.

In den Gemeinden der Anlage 3 zur Förderrichtlinie gewährt die ILB ein anteiligen Zuschuss, sofern der Investor eine Zweckbindung von 25 Jahren eingeht. Der Zuschuss beträgt 350 € pro Quadratmeter Wohnfläche. Das Darlehen beträgt in diesem Fall bis zu 1.450 €.

Die Darlehen sind über einen Zeitraum von 20 oder 25 Jahren zinsfrei. Die anfängliche Tilgung beträgt mindestens 2 Prozent jährlich.

Das einmalige Entgelt beträgt 1 Prozent des Darlehensbetrages, das jährliche Entgelt 0,5 Prozent, bezogen auf die jeweilige Restschuld.

Ein Teil der Wohnungen unterliegt der Belegungs- und Mietpreisbindung. Umfang, Höhe und Inhalt der Bindungen sind mit den Kommunen bedarfsgerecht und nach den Vorgaben der Förderrichtlinie zu vereinbaren.

Wie ist das Antragsverfahren?

Den Antrag stellen Sie bitte bei der ILB. Dafür ist es notwendig, das unterschriebene Formular einschließlich aller erforderlichen Unterlagen und mit einer Stellungnahme der Kommune einzureichen. Gegebenenfalls ist ein Nachweis der unteren Denkmalschutzbehörde erforderlich.

Über die Programmaufnahme von Anträgen entscheidet das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung auf Grundlage der folgenden Prioritätenreihenfolge:

  1. Die Gebäude befinden sich im Sanierungsgebiet oder "Vorranggebiet Wohnen". Dabei wird die Spitzenfinanzierung in Anspruch genommen, beziehungsweise die Wirtschaftlichkeit der Maßnahme ohne deren Inanspruchnahme ist gewährleistet. Gleichermaßen der Wohnungsneubau in Gemeinden der Anlage 3 zur Förderrichtlinie.
  2. Die Maßnahme ist Bestandteil der Stadtumbaustrategie (Programmteil Aufwertung) oder Mietwohnungsneubau findet in Gemeinden außerhalb der Anlage 3 statt.
  3. Maßnahmen für Modernisierung und Instandsetzung werden mit der Schaffung von Barrierefreiheit (z. B. durch Aufzüge) nach den jeweiligen Bestimmungen dieser Förderrichtlinie kombiniert.

Geltungsdauer

Die Förderrichtlinie ist noch bis zum 31. Dezember 2018 gültig.

Wer erteilt weitere Auskünfte?

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich an das Infotelefon Wohnungsbau der ILB unter 0331 660-1322.

Bitte beachten Sie:

  • Eigenkapital ist regelmäßig in Höhe von mindestens 20 Prozent der Gesamtkosten einzubringen. Angerechnet werden kann der Wert des eigenen Grundstücks, darüber hinaus bei Förderung der Umnutzung der Wert vorhandener Gebäudeteile.
  • Sie müssen die Tragfähigkeit der Gesamtfinanzierung der Maßnahme anhand einer Liquiditätsberechnung nachweisen.
  • Nach Fertigstellung besteht für 20 bzw. 25 Jahre eine Mietpreis- und Belegungsbindung an den geförderten und/oder anderen Wohnungen.
  • Definierte Objektanforderungen wie z. B. an Wohnungsgröße, Umfang der Barrierefreiheit u. m. müssen eingehalten werden.
  • Die Verpflichtung zur Ausschreibung bei der Vergabe von Bauleistungen richtet sich nach den Vorschriften von Nr. 3 der Allgemeinen Nebenbestimmungen für Zuwendungen zur Projektförderung (ANBest-P). Die Gesamtvergabe der Bauleistungen ist nicht zulässig.
  • Die Kumulation mit anderen Förderprogrammen und Finanzierungsmitteln ist zulässig.

Programminformationen

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