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Wohneigentum - Modernisierung/Instandsetzung mit energetischer Sanierung

Die ILB fördert die energetische Sanierung von selbst genutztem Wohneigentum in Innenstädten mit zinsfreien Darlehen

Fördernehmer Private Haushalte als selbst nutzende Wohnungseigentümer
Förderthemen Modernisierung und Instandsetzung, energetische Sanierung, selbst genutztes Wohneigentum, Innenstadtstärkung
Förderart Darlehen
Fördergeber Land Brandenburg, Richtlinie zur Förderung von selbst genutztem Wohneigentum in Innenstädten vom 24. April 2013; Änderungserlass vom 3.2.2016
Mittelherkunft Land Brandenburg

Ziel des Programms ist die nachhaltige Einsparung von Wärmeenergie, zur Minderung von CO2-Ausstoß und die Beseitigung baulicher Missstände.

  • ILB fördert energetische Sanierung ab sofort mit für zwanzig Jahre zinsfreien Förderdarlehen

    ILB vergibt ab sofort Fördermittel für selbst genutztes Wohneigentum zu verbesserten Bedingungen

    Das Land Brandenburg fördert selbst genutztes Wohneigentum in Innenstädten weiterhin mit zinsfreien Darlehen

    Das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung verlängert die Richtlinie zur Förderung von selbst genutztem Wohneigentum in Innenstädten bis zum 31. Dezember 2017.

    Für die energetische Sanierung von selbst genutztem Wohneigentum erhalten Eigentümer ab sofort Förderdarlehen für zwanzig Jahre zinsfrei. Das betrifft künftig sogar Gebäude, die bis zum 1. Februar 2002 errichtet wurden.

    Ebenfalls über zwanzig Jahre werden zinsfreie Darlehen für folgende Maßnahmen angeboten:

    - Erwerb von Wohneigentum mit anschließender Modernisierung

    - Ersterwerb von Wohneigentum

    - Neubau von Wohneigentum (einschließlich zweiter Wohnungen)

    - Um- und Ausbau sowie Wohnflächenerweiterung von Wohneigentum

    Darüber hinaus werden Herstellung und Neubau von Gebäuden bei anschließendem Verkauf als Wohneigentum gefördert (Anschubfinanzierung). Hier werden die zinsfreien Darlehen ab sofort auf 1.800 Euro je Quadratmeter Wohnfläche erhöht. Darüber hinaus treten weitere Erleichterungen in Kraft.

    Unsere Kundenberater geben ab sofort zu den neuen Förderbedingungen Auskunft. Sie stehen für kostenfreie Terminvereinbarungen zur Verfügung und versenden auf Anforderung die Antragsunterlagen.

Wer wird gefördert?

Die ILB fördert Personen und Haushalte, die ihr selbst genutztes Wohneigentum modernisieren und instand setzen.

Zu den wesentlichen Fördervoraussetzungen gehören eine Mindesteigenleistung von 15 Prozent sowie die Einhaltung von Einkommensgrenzen.

Die Einkommensgrenzen gelten für den Zeitraum der letzten zwei Kalenderjahre vor Antragseingang. Sie bemessen sich nach den positiven Einkünften des Steuerrechts. Das Einkommen weisen Sie in Form von Einkommenssteuerbescheiden nach. Wenn Sie bestimmte Einkommensgrenzen nicht überschreiten, führt das zu einer Zusatzförderung.

Was wird gefördert?

Die ILB vergibt zinsfreie Darlehen für die Modernisierung und Instandsetzung, wenn folgende Kriterien erfüllt sind:

  • Die Wohnungen müssen vor dem 2 Februar 2002 errichtet worden sein.
  • Die Kosten der Maßnahme betragen mindestens 500 EUR pro Quadratmeter Wohnfläche.
  • Die energetische Sanierung erfolgt mindestens auf Neubau-Niveau entsprechend der Energiesparverordnung (EnEV).

Die Maßnahme ist an eine so genannte Gebietskulisse gebunden. Diese umfasst

  • innerstädtische Sanierungs- oder Entwicklungsgebiete
  • „Vorranggebiete Wohnen“, wenn sich diese in Städten der regionalen Wachstumskerne, in Stadtumbaustädten oder Mittelzentren gemäß zentralörtlicher Gliederung des Landes Brandenburg befinden.

Detaillierte Anforderungen an die Gebietskulisse bildet der Vordruck "Städtebauliche Stellungnahme" ab. Die Stadt bescheinigt auf einem weiteren Vordruck die Inanspruchnahme bereits gewährter Städtebaufördermittel. Die Vordrucke sind zum Nachweis der Fördervoraussetzungen über die ILB anzufordern und mit dem Antrag abzugeben.

Wer oder was wird nicht gefördert?

Nicht gefördert werden können Maßnahmen,

  • die bereits vor Erteilen der Förderzusage begonnen wurden, das betrifft auch den verbindlichen Abschluss eines Lieferungs- und Leistungsvertrages
  • die nicht der Gebietskulisse entsprechen
  • die nicht die energetischen Anforderungen erfüllen.

Wie wird gefördert?

Die ILB fördert die energetische Modernisierung und Instandsetzung mit zinsfreien Darlehen. Neben der Grundförderung können Sie eine Zusatzförderung

  • für die Einhaltung der unteren Einkommensgrenze
  • bei Erreichen der Neubauanforderungen des Erneuerbare-Energien-Wärmegesetzes (EEWärmeG)
  • für den denkmalpflegerischen Mehraufwand
  • für schwerbehinderte Personen

erhalten.

Die geförderte Wohnung ist mindestens fünfzehn Jahre selbst zu nutzen.

Die Darlehen sind ab dem Zeitpunkt der ersten Auszahlung für die Dauer von 20 Jahren zinsfrei. Die Tilgung beträgt 3 % jährlich.

Mit Zusage fällt das einmalige Entgelt in Höhe von 2,00 % an. Das laufende Entgelt beträgt jährlich 0,50 % von der jeweiligen Restschuld.

Wie ist das Antragsverfahren?

Ihre Antragsunterlagen.erhalten Sie bei der ILB. Den vollständig ausgefüllten Antrag reichen Sie ebenfalls bei dieser Stelle ein. Sofern eine Förderung möglich ist, unterbreiten wir Ihnen ein entsprechendes Vertragsangebot.

Geltungsdauer

Die Förderrichtlinie gilt noch bis zum 31. Dezember 2017.

Wer erteilt weitere Auskünfte?

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich an das Infotelefon Wohnungsbau der ILB unter 0331 660-1322.

Die ILB entscheidet im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel über die Förderung. Eine Doppelförderung ist nicht möglich.

Die erforderlichen energetischen Standards müssen Sie durch einen Sachverständigen auf dem ILB-Vordruck nachweisen lassen. Als Sachverständiger gilt, wer

  • gemäß § 21 der EnEV zur Ausstellung von Energieausweisen für bestehende Gebäude berechtigt oder
  • gemäß § 48 der Brandenburgischen Bauordnung (BbgBO) bauvorlageberechtigt oder
  • gemäß § 1 Abs. 3 i. V. m. § 12 der Brandenburgischen Prüfsachverständigenverordnung (BbgPrüfSV) als Prüfsachverständiger für energetische Gebäudeplanung anerkannt ist.

Finanzierungen der ILB

Ergänzend zur Landesförderung bieten wir Ihnen die zinsgünstigen Programme der KfW Bankengruppe an.

Programminformationen

Ergänzende Informationen

Publikationen

Kontakt

  • Stefanie Hanisch Stefanie Hanisch
    Tel.: 0331 660-1322
    Fax: 0331 660-1122
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