Hauptinhaltsbereich

Meistergründungsprämie Brandenburg

Mit dem Förderprogramm unterstützt das Ministeriums für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg (MWE) über die ILB Existenzgründerinnen und Existenzgründer mit einer bestandenen Meisterprüfung oder einer Gleichwertigkeitsfeststellung der im Ausland erworbenen Berufsqualifikation mit einem Zuschuss für die erstmalige Gründung oder Übernahme einer selbstständigen Existenz im Haupterwerb in einem Handwerk.

Fördernehmer Existenzgründer; Handwerksmeister, die ein eigenes Unternehmen im Handwerk gründen, eine bestehende Firma im Handwerk übernehmen oder sich an einem bestehenden Handwerksunternehmen beteiligen möchten
Förderthemen Neugründung, Unternehmensübernahme oder Unternehmensbeteiligungen durch Handwerksmeister, neugeschaffene Arbeits- oder Ausbildungsplätze
Förderart Zuschuss
Fördergeber Land Brandenburg

Das Ziel des Programms ist:

  • die Schaffung eines Anreizes für Existenzgründungen oder Unternehmensnachfolgen
  • die Absicherung und Steigerung des Bestandes von Handwerksunternehmen im Land Brandenburg
  • der Erhalt und die Schaffung zusätzlicher Arbeits- und Ausbildungsplätze
  • Neue Richtlinie am 18. April 2019 in Kraft getreten

    Die neue Richtlinie des Ministeriums Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg für die Förderung von Existenzgründungen oder Unternehmensnachfolgen im Handwerk im Land Brandenburg Meistergründungsprämie Brandenburg ist zum 18. April 2019 in Kraft getreten und gilt bis zum 31.12.2020.

    Gleichzeitig tritt die Richtlinie des Ministeriums für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg für die Förderung von Existenzgründungen und Unternehmensnachfolgen im Handwerk im Land Brandenburg (Meistergründungsprämie Brandenburg vom 19. Oktober 2015 (ABI. S. 955) außer Kraft.

    Die Richtlinie enthält folgende Neuerungen:

    • Für Handwerksmeisterinnen und bei Unternehmensübernahmen ist die Voraussetzung der erstmaligen Selbstständigkeit innerhalb von drei Jahren nach bestandener deutscher Meisterprüfung bzw. Gleichwertigkeitsfeststellung der im Ausland erworbenen Berufsqualifikation entfallen.
    • Der Nachweis über die Schaffung und Besetzung eines Arbeits-/Ausbildungsplatzes als Voraussetzung für die Bewilligung der zweiten Stufe (Arbeits-/Ausbildungsplatzförderung) kann jetzt bereits ein Jahr (bisher: drei Jahre) nach Aufnahme der Selbstständigkeit erbracht werden. Die Neuregelung gilt auch bei Maßnahmen, für die nach der bisherigen Richtlinie ein Bescheid erteilt wurde und die noch nicht abgeschlossenen sind.
    • Die Schufa-Auskunft und der Sachbericht als Voraussetzung für die Bewilligung der 2. Stufe sind entfallen.
    • Bei Bewilligungen ab dem 18. April 2019 sind alle geförderten Ausgaben in einer Belegübersicht zu erfassen. Die Belegübersicht sowie die Originalrechnungen mit Zahlungsnachweisen sind mit dem Mittelabruf bzw. dem Nachweis der Verwendung bei der ILB einzureichen. Für die Erstellung der Belegübersicht steht auf www.ilb.de das Excel-Tool "Rechnungsliste" zur Verfügung.


    Anträge auf Förderung einschließlich der erforderlichen Anlagen können weiterhin über das Internetportal der ILB www.ilb.de bezogen werden.

    Mitarbeiter der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) und der zuständigen Handwerkskammern helfen Ihnen bei der Beantwortung Ihrer Fragen.

    Bei Fragen wenden Sie sich an die Kundenberater der ILB, die Sie über das Infotelefon Existenzgründung 0331-660-2211 erreichen.

Wer wird gefördert?

Das MWE-Förderprogramm Meistergründungsprämie unterstützt natürliche Personen, juristische Personen des privaten Rechts oder eine Personengesellschaft, die eine selbstständige Tätigkeit im Land Brandenburg aufnehmen.

Was wird gefördert?

Basisförderung:

  • Erstmalige Gründung einer Existenz in einem Handwerk nach Anlage A, B Abschnitt 1 und 2 zu dem Gesetz zur Ordnung des Handwerks (Handwerksordnung - HwO)
  • Übernahme eines Unternehmens im Handwerk
  • Tätige Beteiligung (mindestens 30 Prozent Kapitalbeteiligung an einem Unternehmen im Handwerk)

Arbeits- oder Ausbildungsplatzförderung

  • Schaffung zusätzlicher Arbeits-/Ausbildungsplätze

Wie wird gefördert?

Das MWE-Förderprogramm Meistergründungsprämie fördert Maßnahmen mit einem projektgebundenen Zuschuss in Form einer Festbetragsfinanzierung.

Diese unterteilt sich in zwei Stufen: Basisförderung (erste Stufe) und Arbeits- und Ausbildungsplatzförderung (zweite Stufe):

  • die Höhe der einmaligen Basisförderung beträgt bis zu 8.700,00 Euro
  • die Höhe der einmaligen Arbeits- oder Ausbildungsplatzförderung beträgt bis zu 3.300,00 Euro

Wie ist das Antragsverfahren?

Die Anträge zum Förderprogramm Meistergründungsprämie Brandenburg erhalten Sie über die Internetseite der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) unter www.ilb.de/meistergruendungspraemie , die Sie ausgefüllt an die Investitionsbank des Landes Brandenburg, Babelsberger Straße 21, 14473 Potsdam senden.

Anträge können auch über das Kundenportal der ILB (Bewilligungsbehörde) gestellt werden. Die Mitarbeiter der ILB und der zuständigen Handwerkskammer helfen Ihnen bei der Beantwortung Ihrer Fragen.

Achtung:

Vor der Einreichung des Antrages bei der ILB auf Gewährung der Basisförderung hat die Antragstellerin/der Antragsteller die fachliche Stellungnahme der zuständigen Handwerkskammer einzuholen und dazu eine Beratung zum geplanten Existenzgründungsverfahren bzw. zur Unternehmensübernahme in Anspruch zu nehmen. Die fachliche Stellungnahme ist Bestandteil des Antrages und sollte gemeinsam mit diesem eingereicht werden.

Geltungsdauer

Die Richtlinie gilt bis zum 31.12.2020.

Anträge auf Gewährung der Basisförderung sind bis zum 31.12.2019 zu stellen.

Anträge auf Gewährung der zweiten Stufe sind bis zum 31.12.2020 zu stellen.

Wer erteilt weitere Auskünfte?

Mitarbeiter der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) und der zuständigen Handwerkskammern helfen Ihnen bei der Beantwortung Ihrer Fragen.

Bei Fragen wenden Sie sich an die Förderberater der ILB, die Sie über das Infotelefon Existenzgründung 0331-660-2211 erreichen.

Für die Bewilligung, Auszahlung und Abrechnung der Zuwendung sowie für den Nachweis und die Prüfung der Verwendung und ggf. für die Rückforderung der Zuwendung gelten die Verwaltungsvorschriften (VV) zu § 44 LHO, soweit nicht in dieser Förderrichtlinie Abweichungen zugelassen sind.

Bei Bewilligungen ab dem 18. April 2019 sind alle geförderten Ausgaben in einer Belegübersicht zu erfassen. Die Belegübersicht sowie die Originalrechnungen mit Zahlungsnachweisen sind mit dem Mittelabruf bzw. dem Nachweis der Verwendung bei der ILB einzureichen. Für die Erstellung der Belegübersicht steht auf www.ilb.de das Excel-Tool "Rechnungsliste" zur Verfügung.

Programminformationen

Ergänzende Informationen

Formulare

Informationen zur Auftragsvergabe

Informationen zur Ausgabenbelegprüfung

Rechnungsliste

Rechtshinweise

Online-Antragstellung

Kontakt

  • Infotelefon Existenzgründung Infotelefon Existenzgründung Tel.: 0331 660-2211
    Fax: 0331 6606-1717
    E-Mail Kontakt