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Brandenburg-Kredit für den Ländlichen Raum

Im Rahmen des Programms gewähren wir zinsgünstige Darlehen für bis zu 100 % Ihres Finanzierungsbedarfs. Zusätzlich bieten wir einen besonderen Zinsvorteil für nachhaltige Investitionen und Junglandwirte.

Fördernehmer Landwirtschaftliche Unternehmen, Agrar- und Ernährungswirtschaft, Unternehmen der Energieproduktion - KMU in Brandenburg
Förderthemen Gründungs- und Wachstumsinvestitionen, Nachhaltigkeitsinvestitionen, Investitionen in erneuerbare Energien, Betriebsmittel
Förderart Darlehen
Fördergeber ILB, Merkblatt Brandenburg-Kredit für den Ländlichen Raum
Mittelherkunft ILB, Landwirtschaftliche Rentenbank (LR)

Der Brandenburg-Kredit für den Ländlichen Raum ist eine Gemeinschaftsinitiative von ILB und Landwirtschaftlicher Rentenbank für Vorhaben im Land Brandenburg. Wir finanzieren Investitionen kleiner und mittlerer Unternehmen der landwirtschaftlichen Primärproduktion, der Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie im Bereich der erneuerbaren Energien in Brandenburg.

  • Einführung eines ergänzenden Fördermehrwertes

    Wir haben die Programmbedingungen im Brandenburg-Kredit - Mittelstand, Brandenburg-Kredit Gründung und Brandenburg-Kredit für den Ländlichen Raum angepasst.

    Grundsätzlich werden die Darlehen weiterhin durch die ILB für eine Laufzeit von bis zu 10 Jahren um bis zu 0,10 %-Punkte nom. p.a. zinsverbilligt. Sollte allerdings aufgrund des Zinsniveaus keine Zinsverbilligung möglich sein, wird die bereitstellungsprovisionsfreie Zeit auf 12 Monate ab Zusage verlängert. Dies gilt ab sofort für alle Zusagen..

    Die aktuellen Programmerkblätter finden Sie unter "Konditionen, Formulare und Dokumente".

  • Quartalswechsel und neuer Zinssatz für Bereitstellung im Brandenburg-Kredit für den Ländlichen Raum

    Durch den Quartalswechsel ändern sich die ersten Zins- und Tilgungstermine für den Brandenburg-Kredit für den Ländlichen Raum. Bitte beachten Sie die angepassten Zins- und Tilgungstermine sowie den neuen Zinssatz für die Bereitstellung. Es gelten weiterhin die Konditionen 13. September 2017.

    Die aktuellen Konditionen finden Sie unter "Konditionen, Formulare und Dokumente".

  • Änderungen im Brandenburg-Kredit für den Ländlichen Raum

    Zum 2. Mai 2017 werden die Programmbedingungen des Brandenburg-Kredits für den Ländlichen Raum angepasst (in Anlehnung an die von der Landwirtschftliche Rentenbank bereits zum 3. April 2017 durchgeführten Programmänderungen). Im Einzelnen wird folgendes angepasst:

    Umstellung des Programmbausteins 5 „Energie vom Land“ auf De-minimis-Beihilfen

    Der Baustein 5 wird ab sofort als "De-minimis"-Programm fortgeführt. Daher ist zukünftig grundsätzlich eine "De-minimis"-Beihilfeerklärung einzureichen, wenn eine beihilferelevante Kondition beantragt wird. Anlagen, die nach dem EEG 2014 oder jünger gefördert werden, können nur zu beihilfefreien Konditionen finanziert werden (vgl. Konditionentableau/Spalte "Beihilferelevanz").

    Förderung von Windenergieanlagen im Programmbaustein 5 "Energie vom Land"

    Ab sofort erfolgt die Refinanzierung von Windenergieanlagen ausschließlich zu Basis-Konditionen. Dies gilt auch für die Förderung von Vorhaben mit agrar- oder landwirtschaftlicher Beteiligung. Zudem sind nun auch Windparks, die zu mindestens 50 % ländlichen Kommunen vor Ort gehören, finanzierbar. Die kommunale Beteiligung am Windpark kann auch über kommunale Unternehmen erfolgen.

    Beihilfengewährung in den Programmbausteinen

    Beihilfen werden nur noch an kleine und mittlere Unternehmen (KMU) vergeben, unabhängig davon, ob der Programmbaustein auf der Basis einer Gruppenfreistellungsverordnung (Agrar-GVO bzw. GVO) oder einer De-minimis-Verordnung (Agrar- oder Allgemeine "De-minimis"-VO) aufgelegt wurde. Große Unternehmen bleiben aber zu beihilfefreien Konditionen antragsberechtigt (vgl. Konditionentableau/Spalte "Beihilferelevanz").

    Unternehmenskäufe oder –übernahmen durch große Unternehmen der Agrar- und Ernährungswirtschaft können dagegen nicht refinanziert werden.

    Gewährung von Förderzuschüssen

    Abweichend von der Landwirtschaftlichen Rentenbank führt die ILB vorerst keinen Förderzuschuss ein. Es wird weiterhin eine Zinsverbilligung in die Programmbausteine eingepreist (sofern möglich).

  • Ab 1. März 2017 - Einführung der annuitätischen Tilgungsart im Brandenburg-Kredit für den Ländlichen Raum

    Ab dem 1. März 2017 bieten wir für alle Programmbausteine und Laufzeiten neben den Ratendarlehen auch Annuitätendarlehen an. Die Tilgungsart (Rate oder Annuität) wählen Sie bitte im Antragsformular.

    Aus diesem Grund haben unser Antragsformular, die Konditionenübersicht und die Merkblätter angepasst.

    Die geänderten Dokumente stehen unter "Konditionen, Formulare und Dokumente" für Sie bereit.

  • Erster Bürger- und Bauernwindpark im Brandenburg-Kredit für den Ländlichen Raum finanziert

    Im Programmbaustein "Neue Energien - Energie vom Land" wurde der erste Bürger- und Bauernwindpark gefördert. Dieser Windpark in der Prignitz wurde von ortsansässigen Bürgern und Grundstückseigentümern initiiert und finanziert. Durch die Beteiligung von Anliegern erhöht sich die Akzeptanz von Windparks in der Bevölkerung. Die Errichtung der Windkraftanlagen beginnt im Januar 2017.

Wer wird gefördert?

Die ILB fördert mit dem Brandenburg-Kredit für den Ländlichen Raum kleine und mittlere Unternehmen (KMU) im Sinne der EU-Definition in den folgenden Branchen:

  • Landwirtschaft (Zinsbonus für Landwirte unter 41 Jahren), Garten- und Weinbau
  • Agrar-, Forst- und Ernährungswirtschaft
  • Energieproduktion.

Was wird gefördert?

Mit dem Brandenburg-Kredit für den Ländlichen Raum fördert die ILB Investitionen in:

  • landwirtschaftlichen Unternehmen
  • die Stärkung der Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie forstwirtschaftlicher Unternehmen
  • Vorhaben entsprechend dem Merkblatt "Nachhaltige Investitionen"
  • erneuerbare Energien und nachwachsende Rohstoffe
  • die Betriebserweiterung wie landwirtschaftliche Nutzfläche, Betriebsmittel, Lieferrechte und Tiere

Wer oder was wird nicht gefördert?

Mit dem Brandenburg-Kredit für den Ländlichen Raum sind folgende Finanzierungen nicht möglich:

  • vor Antragstellung begonnene Maßnahmen
  • Sanierungsfälle und Unternehmen in Schwierigkeiten
  • Umschuldungen (mit Ausnahme von Umschuldungen im Rahmen von Hofübergabeverträgen)

Wie wird gefördert?

Finanzierungsanteil bis 100 %
Darlehenshöchstbetrag maximal 10 Mio. EUR je Kreditnehmer und Jahr
Auszahlung 100 %
Laufzeit/ tilgungsfreie Jahre bis zu 30/3 Jahre
Zinsbindung maximal 10 Jahre
Zinsverbilligung maximal 10 Jahre um bis zu 0,10 % p.a. nominal
Zinszahlung viertel- oder halbjährlich nachträglich
Tilgung viertel- oder halbjährlich nachträglich
Zinssatz immer aktuell
(siehe "Konditionen für Endkreditnehmer")
Bereitstellungsprovision 0,15 % pro Monat ab dem Ersten des übernächsten Monats nach Zusage

Sollte keine Zinsverbilligung möglich sein. verlängert sich die bereitstellungsprovisionsfreie Zeit auf 12 Monate ab Zusage.

Wie ist das Antragsverfahren?

Den schriftlichen Antrag für den Brandenburg-Kredit Ländlicher Raum stellen Sie vor Beginn Ihrer Maßnahme über Ihre Hausbank bei der ILB. Die Antragsformulare sind bei allen Kreditinstituten erhältlich.

Wie erfolgt die Besicherung?

Das Darlehen ist banküblich zu besichern. Form und Umfang dieser Besicherung vereinbaren Sie bitte mit Ihrer Hausbank.

Wer erteilt weitere Auskünfte?

Bei Fragen wenden Sie sich an die Kundenberater der ILB, die Sie über das Infotelefon Wirtschaft und Infrastruktur 0331 660-2211 erreichen.

Eine Kombination mit anderen öffentlichen Förderprogrammen ist unter Einhaltung der jeweils gültigen Kumulierungsvorschriften möglich.

Die Bereitstellung des Darlehens erfolgt entweder auf der Grundlage der Allgemeinen Gruppenfreistellungsverordnung (AGVO), der Gruppenfreistellungsverordnung Agrar- und Forstsekor (Agrar-GVO), der "De-minimis"-Verordnung Agrarsektor der EU oder "De-minimis"-Beihilfen der Verordnung De-minimis-Allgemein.

Lassen Sie sich hierzu von unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern beraten.

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  • Infotelefon Wirtschaft & Infrastruktur Infotelefon Wirtschaft & Infrastruktur Tel.: 0331 660-2211
    Fax: 0331 6606-1694
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