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Corona-Überbrückungshilfe II

Mit der Corona-Überbrückungshilfe II erhalten kleine und mittlere Unternehmen für die Monate September bis Dezember 2020 eine weitergehende Liquiditätshilfe für ihre Existenzsicherung.

Weitere Informationen zur Antragstellung für dieses Programm erhalten Sie beim Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi).

Ihren Antrag können Sie nur über einen Steuerberater, einen Wirtschaftsprüfer, einen Rechtsanwalt oder einen vereidigten Buchprüfer stellen.

Die IHK bietet einen Vorab-Check an, mit dem Antragsteller prüfen können, ob ein Anspruch auf die Überbrückungshilfe II besteht. Dieser Vorab-Check ist rechtlich unverbindlich und kann eine individuelle Beratung nicht ersetzen.

Fördernehmer Unternehmen aller Branchen, soweit sie sich nicht für den Wirtschaftsstabilisierungsfonds qualifizieren, Soloselbständige und selbständige Angehörige der Freien Berufe im Haupterwerb, die mindestens eines der folgenden beiden Kriterien erfüllen:

- Umsatzeinbruch von min. 50% in zwei zusammenhängenden Monaten im Zeitraum April bis August 2020 gegenüber den jeweiligen Vorjahresmonaten
- Umsatzeinbruch von mindestens 30% im Durchschnitt der Monate (April bis August 2020 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum)

Unternehmen, die vor dem 01. April 2019 gegründet wurden und aufgrund saisonaler Schwankungen im Zeitraum April bis August 2019 zusammen weniger als 15% des Jahresumsatzes 2019 erzielt haben, werden von den Bedingungen des Umsatzrückgangs freigestellt.
Förderthemen Abmilderung von Umsatzrückgängen während der Corona-Krise (September bis Dezember 2020)
Förderart Zuschuss
Fördergeber Bundesrepublik Deutschland
  • Antragstellung für die Monate September bis Dezember 2020 ab sofort möglich

    Die Antragstellung für die Monate September bis Dezember 2020 ist ab sofort möglich. Die Antragstellung erfolgt direkt über die Seiten des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

  • Phishing-E-Mail mit einem falschem Antragsformular

    Achtung: Derzeit kursiert eine sog. Phishing-E-Mail mit einem falschem Antragsformular für die Überbrückungshilfen, die angeblich vom Europäischen Rat und vom Bund gemeinsam angeboten werden. Diese betrügerische Mail wird unter dem fiktiven Namen „Svetla Bobeva“ von der Domain ec-europa.eu versandt und stammt nicht von der Europäischen Kommission. Bitte reagieren Sie nicht auf solche Phishing-Mails und öffnen Sie die Anhänge nicht.

Wer wird gefördert?

Unternehmen aller Branchen, soweit sie sich nicht für den Wirtschaftsstabilisierungsfonds qualifizieren, Soloselbständige und selbständige Angehörige der Freien Berufe im Haupterwerb, die mindestens eines der folgenden beiden Kriterien erfüllen:

  • Umsatzeinbruch von min. 50% in zwei zusammenhängenden Monaten im Zeitraum April bis August 2020 gegenüber den jeweiligen Vorjahresmonaten
  • Umsatzeinbruch von mindestens 30% im Durchschnitt der Monate (April bis August 2020 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum)

Unternehmen, die vor dem 01. April 2019 gegründet wurden und aufgrund saisonaler Schwankungen im Zeitraum April bis August 2019 zusammen weniger als 15% des Jahresumsatzes 2019 erzielt haben, werden von den Bedingungen des Umsatzrückgangs freigestellt.

Was wird gefördert?

Anteiliger finanzieller Ausgleich für die im Förderzeitraum (September bis Dezember 2020) anfallenden betrieblichen Fixkosten in Abhängigkeit von der Höhe der Umsatzeinbußen.

Wer oder was wird nicht gefördert?

  • Unternehmen, soweit sie sich für den Wirtschaftsstabilisierungsfonds qualifizieren
  • Unternehmen, die nicht bei einem deutschen Finanzamt angemeldet sind
  • Unternehmen, ohne inländische Betriebsstätte oder Sitz
  • Freiberufler oder Soloselbständige im Nebenerwerb
  • Nur betriebliche Fixkosten
  • Lebenshaltungskosten
  • Keine Tilgungsraten (Finanzierungen/ Leasing)

Wie wird gefördert?

Die Förderhöhe bemisst sich nach den erwarteten Umsatzeinbrüchen der Monate September, Oktober, November und Dezember 2020 im Verhältnis zu den jeweiligen Vergleichsmonaten des Vorjahres:

  • 90% der förderfähigen Fixkosten bei Umsatzeinbruch > 70%
  • 60% der förderfähigen Fixkosten bei Umsatzeinbruch ≥ 50% und ≤ 70%
  • 40% der förderfähigen Fixkosten bei Umsatzeinbruch ≥ 30% und < 50%

Wie ist das Antragsverfahren?

Ihr Antrag muss über einen Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwalt oder vereidigten Buchprüfer im Namen des Antragstellers elektronisch (über die Antragstellung des BMWI) eingereicht werden. Die Kosten hierfür können als betriebliche Fixkosten ebenfalls innerhalb des Förderprogramms geltend gemacht werden.

Programminformationen

ONLINE-Antragstellung

  • Info-Telefon

    Corona-Überbrückungshilfe

    0331 - 23182299


    Mo.-Fr. 9.00 - 16.00 Uhr

    corona-ueberbrueckungshilfe@ilb.de

Anregungen und Beschwerden

Hinweisgebersystem Betrug und strafbare Handlungen

  • Compliance der ILB Compliance der ILB für Ihre Hinweise zu Betrug oder strafbaren Handlungen an die Ombudsstelle
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