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Reduzierung des CO2-Ausstoßes im Verkehr (Mobilitätsrichtlinie)

Reduzierung des CO2-Ausstoßes im Verkehr (Mobilitätsrichtlinie)

Für dieses Förderprogramm können Sie derzeit keine neuen Anträge stellen.

Mit dem Förderprogramm unterstützt Sie das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg (MIL) über die ILB bei Strategien zur Senkung des CO2-Ausstoßes einschließlich einer nachhaltigen Mobilität.

Fördernehmer Kommunen,
Unternehmen, mit genehmigten Linienverkehren nach § 42 PBefG sowie
juristische Personen des öffentlichen und privaten Rechts (zum Beispiel Landesbetrieb Straßenwesen Brandenburg).
Förderthemen investive und nicht investive Maßnahmen zur Senkung des CO2-Ausstoßes
Förderart Zuschuss
Fördergeber Land Brandenburg, Richtlinie des Ministeriums für Infrastruktur und Landesplanung zur Senkung des CO2-Ausstoßes im Verkehr gemäß Operationellem Programm des Landes Brandenburg für den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) in der Förderperiode 2014-2020
Mittelherkunft Europäischer Fonds für regionale Entwicklung (EFRE)

Ziel des Programms ist die Förderung der Strategien zur Senkung des CO2-Ausstoßes einschließlich einer nachhaltigen Mobilität.

  • Helfen Sie mit, den Verwaltungsaufwand in der Kohäsionspolitik weiter zu verringern

    Der elektronische Informationsaustausch zwischen Begünstigten und Behörden ist eine der Maßnahmen zur Vereinfachung der Umsetzung der europäischen Förderpolitik. Mit dem Ziel der Vereinfachung und Verringerung des Verwaltungsaufwands hat die Generaldirektion Regionalpolitik und Stadtentwicklung (GD REGIO) der Europäischen Kommission die Evaluierung der elektronischen Kommunikation (von der elektronischen Antragstellung bis zum Abschluss der Förderprojekte) für die auslaufende Förderperiode 2014-2020 eingeleitet.

    Es soll untersucht werden, wie elektronische Datenaustauschsysteme in den Regionen genutzt werden und wie benutzerfreundlich und effektiv diese Systeme sind.

    Die GD REGIO lädt Sie ein, an der Umfrage teilzunehmen und Ihre Meinung zur Funktionsfähigkeit dieser Systeme abzugeben. Die Ergebnisse dieser Umfrage werden Stärken und Schwächen elektronischer Datenaustauschsysteme in der gesamten EU ermitteln und in die Politikentwicklung für die Programmperiode 2021-2027 einfließen. Daher ist Ihr Beitrag sehr wichtig, da er die einzige Quelle ist, um solche Informationen zu erhalten. Die Europäische Kommission erhält nur Zugriff auf aggregierte Umfrageergebnisse.

    Wenn Sie eine Förderung während der Programmperiode 2014-2020 aus einem EFRE-kofinanzierten Programm erhalten haben, folgen Sie bitte diesem Link zur Umfrage für Begünstigte:

    Wir bitten Sie, die Umfrage bis zum 24. August 2021 online auszufüllen. Die Dauer der Umfrage beläuft sich auf ungefähr 20 Minuten. Bitte beachten Sie, dass Sie die Umfrage in allen offiziellen EU-Sprachen ausfüllen können (die Schaltfläche „Sprache“ befindet sich in der oberen rechten Ecke des Bildschirms).

    Im Fragebogen werden Sie u.a. nach dem Operationellen Programm gefragt, aus dem die letzte Förderung erfolgte. Wenn es sich um eines der untenstehenden Förderprogramme handelt, wählen Sie bitte „Brandenburg – „ERDF (CCI 2014DE16RFOP004)“ aus.

    Folgende Förderprogramme wurden in der Förderperiode 2014-2020 EFRE-kofinanziert:

    • Förderung der Infrastruktur für Forschung, Entwicklung und Innovation (InfraFEI)
    • Stärkung der technologischen und anwendungsnahen Forschung an Wissenschaftseinrichtungen (StaF-Richtlinie)
    • ProFIT
    • Wissens- und Technologietransfer und Clustermanagement
    • Gründung innovativ
    • Unternehmensnachfolge
    • Markterschließungsrichtlinie
    • Markterschließung im Ausland und Messen (M2)
    • RENplus 2014 – 2020
    • Reduzierung von Treibhausgasen auf Deponien
    • Moorschutzprogramm
    • Reduzierung des CO2-Ausstoßes im Verkehr (Mobilitätsrichtlinie)
    • Nachhaltige Entwicklung von Stadt und Umland
    • BIG Digital

    Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

  • Antragsannahmestopp im Förderprogramm Mobilität

    Aufgrund der gegenwärtigen Antragslage können wir aktuell keine Anträge auf Förderung entgegen nehmen.

    Unser Kundenportal wird für die Antragstellung im Förderprogramm Mobilität geschlossen.

    Um regelmäßig Informationen über Veränderungen in den Förderprogrammen oder über neue Förderangebote zu erhalten, tragen Sie sich auf www.ilb.de in den ILB-Newsletter ein.

  • Änderung der Richtlinie Reduzierung des CO2-Ausstoßes im Verkehr (Mobiliitätsrichtlinie)

    Die Änderungen der Richtlinie Reduzierung des CO2-Ausstoßes im Verkehr (Mobilitätsrichtlinie) wurden mit dem Amtsblatt vom 03.07.2019 veröffentlicht. Mit den Änderungen ergeben sich für Sie veränderte und vereinfachte Förderbedingungen:

    • Im Fördertatbestand 2.2.3 entfällt die Einschränkung im Hinblick auf den Stadt-Umland-Wettbewerb
    • Die Förderobergrenzen im Leitfaden der Richtlinie wurden angepasst
  • Honorarodnung für Architekten und Ingenieure (HOAI)

    Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat kürzlich in einem Urteil vom 4. Juli 2019 (Rs. C-377/17) entschieden, dass die in der HOAI festgelegten Mindest- und Höchsthonorarsätze ein Verstoß gegen die eruoparechtlich garantierte Dienstleistungsfreiheit darstellen und damit europarechtswidrig sind. Dies bedeutet für diejenigen Zuwendungsempfänger, die im Rahmen ihrer Bauvergaben die HOAI anwenden, und damit insbesondere für die öffentlichen Auftraggeber, dass diese ab dem 04.07.2019 die Einhaltung der in der HOAI festgelegten Mindest- und Höchsthonorarsätze nicht zu einem unbedingten bzw. absoluten Zuschlagskriterium machen dürfen. So darf insbesondere bei der Vergabe von Bauleistungen durch öffentliche Auftraggeber, bei denen regelmäßig die HOAI zur Anwendung gelangt, der Zuschlag nicht mehr aufgrund der Tatsache verweigert werden, dass die angebotenen Preise unterhalb der Mindesthonorarsätze oder oberhalb der Höchsthonorarsätze der HOAI liegen. Der EuGH hat aber auch die von der EU-Kommission vorgeschlagene Vorgehensweise, potentiellen Leistungserbringern (Bietern) "Preisorientierungen für die verschiedenen von der HOAI genannten Kategorien von Leistungen zur Verfügung zu stellen" anerkannt und damit diesen Umgang mit der HOAI als europarechtskonform befunden.

  • Änderung der Richtlinie Reduzierung des CO2-Ausstoßes im Verkehr (Mobilitätsrichtlinie)

    Die Änderungen der Richtlinie Reduzierung des CO2-Ausstoßes im Verkehr (Mobilitätsrichtlinie) wurden mit dem Amtsblatt vom 30.05.2018 bekanntgegeben. Mit den Änderungen ergeben sich für Sie veränderte und vereinfachte Förderbedingungen:

    • Die Mindestsummen der zuwendungsfähigen Ausgaben wurden erheblich verringert. Sie betragen für Verknüpfungsstellen nur noch 50.000 EUR. Für Bike+Ride-Anlagen und alle anderen Fälle nur noch 5.000 EUR. Maßnahmen an unterschiedlichen Standorten können zusammengefasst werden, sofern sie Bestandteil eines verkehrlichen Gesamtkonzeptes zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse sind. Das bedeutet das auch einfache Radabstellanlagen an Haltestellen förderfähig sind.
    • Zugangs- und Verknüpfungsstellen an Straßenbahnen sind förderfähig.
    • Der Nachweis der CO2-Reduzierung wird wesentlich vereinfacht. Bei Bike&Ride- und Park&Ride-Anlagen an Zugangs- oder Verknüpfungsstellen zum ÖPNV wird davon ausgegangen, dass diese immer einen Beitrag zur CO2-Reduzierung leisten und somit auf einen gesonderten Nachweis verzichtet werden kann. Für den pauschalen Nachweis der Reduzierung von 1 t/a CO2 sind je Vorhaben mindestens drei Radabstellplätze oder ein PKW-Stellplatz zu realisieren.
  • Start neues Förderprogramm: Reduzierung des CO2-Ausstoßes im Verkehr (Mobilitätsrichtlinie)

    Ab sofort unterstützt das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg (MIL) über die ILB Brandenburger Kommunen und Unternehmen bei Maßnahmen zur Senkung des CO2-Ausstoßes. Gefördert werden unter anderem Mobilitätskonzepte, Investitionsvorhaben des ÖPNV und energieeffiziente und klimafreundliche Antriebe im ÖPNV.

    Die Beantragung erfolgt über das ILB-Kundenportal. Bei Fragen wenden Sie sich an die Kundenberater der ILB, die Sie über das Infotelefon Wirtschaft und Infrastruktur 0331 660-2211 erreichen.

Wer wird gefördert?

Das MIL-Förderprogramm Mobilität unterstützt Sie, wenn Sie zu einer der folgenden Gruppen gehören:

  • Kommunen
  • Unternehmen mit genehmigten Linienverkehren nach § 42 PBefG
  • juristische Personen des öffentlichen und privaten Rechts (zum Beispiel Landesbetrieb Straßenwesen Brandenburg)

Was wird gefördert?

Das MIL-Förderprogramm Mobilität unterstützt Sie bei folgenden Maßnahmen:

  • Mobilitätskonzepte und –management von öffentlich–rechtlichen Gebietskörperschaften
  • Vorhaben zur Verbesserung der Erreichbarkeit der Städte und Regionen Brandenburgs im Radverkehr
  • Investitionsvorhaben des ÖPNV
  • Energieeffiziente und klimafreundliche Antriebe im ÖPNV

Wer oder was wird nicht gefördert?

Nicht zuwendungsfähige Ausgaben sind in der Anlage zur Richtlinie detailliert aufgeführt.

Wie wird gefördert?

Grundsätzlich beträgt die Förderung in Form eines Zuschusses bis zu 80 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben.

Für die Förderung von energieeffizienten und klimafreundlichen Antrieben im ÖPNV sowie Modellvorhaben für deren Einsatz gelten abweichende Fördersätze.

Wie ist das Antragsverfahren?

Die Anträge können ab 08.09.2016 online über das ILB-Kundenportal (siehe Online-Antragsverfahren unter www.ilb.de) gestellt werden.

Geltungsdauer

Die Richtlinie trat am 08.09.2016 in Kraft und gilt bis zum 31. Dezember 2020.

Wer erteilt weitere Auskünfte?

Mitarbeiter der Investitionsbank des Landes Brandenburg und des Ministeriums für Infrastruktur und Landesplanung (MIL) helfen Ihnen bei der Beantwortung Ihrer Fragen.

Bei Fragen wenden Sie sich an die Förderberater der ILB, die Sie über das Infotelefon Wirtschaft und Infrastruktur 0331 660-2211 erreichen.

Bei der Vergabe von Aufträgen sind die Regelungen der Allgemeinen Nebenbestimmungen für Zuwendungen für aus den EU-Fonds (EFRE, ELER, EMFF und ESF) finanzierte Vorhaben in der Förderperiode 2014 bis 2020 (ANBest-EU) zu beachten und anzuwenden.

Programminformationen

Ergänzende Informationen

Formulare

Informationen zur Auftragsvergabe

Informationen zur Ausgabenbelegprüfung

Informationen zu Beschaffungsvorgängen

Rechtshinweise

ILB-Kundenportal

Link zum ILB-Kundenportal

Online-Zugang zum ILB-Kundenportal

Technische Unterstützung unter 0331 660-2999
(8.00-17.00 Uhr)

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Kontakt

  • Jens Ramm Jens Ramm Referatsleiter
    Tel.: 0331 660-1540
    Fax: 0331 660-61540
    E-Mail Kontakt
  • Katharina Dombrowski Katharina Dombrowski Tel.: 0331 660-1221
    Fax: 0331 660-61221
    E-Mail Kontakt
  • Infotelefon Wirtschaft & Infrastruktur Infotelefon Wirtschaft & Infrastruktur Tel.: 0331 660-2211
    Fax: 0331 6606-1694
    E-Mail Kontakt

Weitere Ansprechpartner

  • Thomas Tamm-Blechschmidt Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung (MIL)
    Referat 42
    Tel.: 0331 866 8261
    E-Mail Kontakt