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Natürliches Erbe und Umweltbewusstsein

Natürliches Erbe und Umweltbewusstsein

Das Förderprogramm Gewährung von Zuwendungen für die Förderung des natürlichen Erbes und des Umweltbewusstseins dient der Förderung von Vorhaben zur nachhaltigen Sicherung und Entwicklung der biologischen Vielfalt im Land Brandenburg und Berlin.

Die Richtlinie unterteilt sich in sechs Förderschwerpunkte (Teil A - F).

Fördernehmer Je nach Förderschwerpunkt: juristische Personen des öffentlichen Rechts, juristische Personen des privaten Rechts, gemeinnützige juristische Personen des öffentlichen und privaten Rechts, natürliche Personen
Förderthemen Vorhaben zur nachhaltigen Sicherung und Entwicklung der Biologischen Vielfalt im Land Brandenburg und Berlin
Förderart Zuschuss
Fördergeber Land Brandenburg, Richtlinie des Ministeriums für ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft über die Gewährung von Zuwendungen für die Förderung des natürlichen Erbes und des Umweltbewusstseins im Land Brandenburg und Berlin
Mittelherkunft Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER), Land Brandenburg, Bund

Mit der Förderung wird das Ziel verfolgt, dem Rückgang der biologischen Vielfalt insbesondere durch die Umsetzung der europäischen Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie und der europäischen Vogelschutzrichtlinie entgegenzuwirken und das Bewusstsein in der Bevölkerung für Natur und Umwelt zu verbessern.

  • Aufruf zur nächsten Antragsrunde

    Vom 1. November bis zum 31. Dezember 2019 können Sie Fördergelder für das Programm: Natürliches Erbe und Umweltbewusstsein beantragen. In dieser Antragsrunde werden nur Vorhaben der Teile B-F (ohne D.1.4. GAK) gefördert. Bitte reichen Sie die Unterlagen vollständig und formgebunden in 2-facher Ausfertigung bei der ILB ein. Die fachliche Stellungnahme des LfU wird von der ILB angefordert. Es wird daher empfohlen, das LfU vor Antragstellung im Hinblick auf das Vorhaben zu konsultieren.

    Als gemeinsames Budget für die Richtlinienteile C-F sowie für die Verwaltungsvorschrift II-IV stehen 4,3 Mio. Euro zur Verfügung. Das Budget für den Richtlinienteil B beträgt 1,2 Mio. Euro.

    In dieser Förderperiode ist noch ein weiterer Aufruf für den Teil A geplant. Für Vorhaben nach D.1.4 (GAK) sind jeweils im 1. Quartal des Jahres weitere Aufrufe geplant. Die Einzelheiten sind der Richtlinie zu entnehmen.

    Vorhaben zur Erhaltung von Altbäumen (D.1.2) werden in dieser Antragsrunde nicht gefördert. Die Förderung erfolgt ab 2019 über den Vertragsnaturschutz im Wald.

    Hinweis: Es können nur Vorhaben bewilligt werden, die ab Herbst 2020 begonnen und bis spätestens Ende 2022 abgeschlossen sein werden.

    Bitte verwenden Sie unsere aktuellen Formulare unter Konditionen, Formulare und Dokumente.

  • Hinweise zur Förderfähigkeit von Kosten für die Durchführung von Vergabeverfahren

    Bei Neuantragstellungen sind ab sofort für investive Vorhaben die Kosten für die Durchführung von Vergabeverfahren zuschussfähig. Die Findung eines Anbieters muss nach den vergaberechtlichen Bedingungen per Ausschreibung bzw. durch Einholung von Angeboten erfolgen (Beachtung der Nr. 3 ANBest-EU).

    Bitte beachten Sie unsere Ergänzungen unter "Wie wird gefördert?"

Wer wird gefördert?

Je nach Förderschwerpunkt können die Antragsteller

  • juristische Personen des öffentlichen Rechts,
  • juristische Personen des privaten Rechts,
  • gemeinnützige juristische Personen oder
  • natürliche Personen sein.

Was wird gefördert?

Teil B
Vorhaben zur Umweltsensibilisierung in Natura 2000-Gebieten und für Arten der FFH- und Vogelschutzrichtlinie und deren Betreuung auf Grundlage von Natura 2000-Managementplänen in Brandenburg.

Teil C
Vorhaben zur Förderung des Umweltbewusstseins in Brandenburg.

Teil D
D.1.1-1.3: Vorhaben zur Erhaltung, Wiederherstellung und Verbesserung des natürlichen Erbes in Brandenburg:

  • Gefördert werden Vorhaben, die keine landwirtschaftlich genutzten bzw. landwirtschaftlich nutzbaren Flächen einschließlich Offenland betreffen.
  • D.1.2 "Erhaltung von Altbäumen": Die Förderung zur Erhaltung von Altbäumen erfolgt ab dem Jahr 2019 über den Vertragsnaturschutz im Wald.

Teil E
Errichtung und Ausstattung von Besucherinformationszentren der Nationalen Naturlandschaften in Brandenburg.

Teil F
Vorhaben der Freizeitinfrastruktur für Natura 2000-Gebiete sowie sonstige Gebiete mit hohem Naturwert zur Erhöhung der Akzeptanz von Natura 2000 in Brandenburg

Für alle Richtlinienteile gilt: Kosten für die Durchführung von Vergabeverfahren durch Dritte gelten als förderfähig.

Es können nur Vorhaben bewilligt werden, die ab Herbst 2020 begonnen und bis spätestens Ende 2022 abgeschlossen sein werden.

Wie wird gefördert?

Je nach Förderschwerpunkt, Antragsteller, Vorhabensausgestaltung und/oder Investitionsort können unterschiedliche Zuwendungen gewährt werden:

  • Zuschüsse in Höhe von 100 %,
  • Zuschüsse in Höhe von 85 % oder
  • Zuschüsse in Höhe von 75 %.

Gemeinkosten können in Höhe von 15 % der förderfähigen projektbezogenen Personalausgaben anerkannt werden.

Allgemeine Aufwendungen, etwa für Architektur- und Ingenieurleistungen sowie für Beratungen, Betreuung von baulichen Investitionen sind zuwendungsfähig, wenn nachgewiesen kann, dass ein Leistungs- und/oder Preiswettbewerb (mindestens drei Angebote) vorab erfolgt ist. Diese Kosten sind bis zu einer Höhe von insgesamt 20 von Hundert der förderfähigen Gesamtausgaben zuwendungsfähig.

Für investive Vorhaben sind die Kosten für die Durchführung von Vergabeverfahren zuschussfähig. Die Findung eines Anbieters muss nach den vergaberechtlichen Bedingungen per Ausschreibung bzw. durch Einholung von Angeboten erfolgen (Beachtung der Nr. 3 ANBest-EU).

Wie ist das Antragsverfahren?

Die Anträge sind vollständig und formgebunden in 2-facher Ausfertigung inklusive aller Stellungnahmen, mit Ausnahme der Stellungnahme des LfU, bei der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) zu stellen.

Welche Stellungnahmen für die entsprechenden Anträge notwendig sind, ist der Richtlinie unter 7.1.4 zu entnehmen.

Geltungsdauer

Die Richtlinie trat mit Wirkung zum 1. August 2017 in Kraft und gilt bis zum 31. Dezember 2020.

  • Eine Zuwendung kann grundsätzlich nur bewilligt werden, wenn die Zuwendung mehr als 5.000 Euro beträgt. Ausnahmen sind im Teil D der Richtlinie geregelt.
  • Die Projektauswahl erfolgt anhand von Auswahlkriterien mittels festgelegtem Punktesystem. Die Bewilligung der Anträge erfolgt in absteigender Reihenfolge bis zur Ausschöpfung der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel.
  • Dem Antrag ist ab einem Investitionsvolumen von 50.000 Euro eine Bestätigung der Hausbank über die Sicherung der Gesamtfinanzierung beizufügen.
  • Die Mehrwertsteuer ist förderfähig, für den Fall, dass der Zuwendungsempfänger über den Zeitraum der Zweckbindung des Vorhabens nicht vorsteuerabzugsberechtigt ist.
  • In Bezug auf die Anwendung der vergaberechtlichen Vorschriften gelten die einschlägigen Festlegungen in den ANBest EU gemäß Paragraf 44 LHO.

Programminformationen

Ergänzende Informationen

Formulare

Informationen zur Auftragsvergabe

Informationen zur Ausgabenbelegprüfung

Rechtshinweise

Kontakt

  • Dr. Manja Dollase Dr. Manja Dollase Referatsleiterin
    Tel.: 0331 660-1577
    Fax: 0331 660-62402
    E-Mail Kontakt
  • Danny Reckardt Danny Reckardt Stellvertretender Referatsleiter
    Tel.: 0331 660-1310
    Fax: 0331 660-62402
    E-Mail Kontakt
  • Sandra Kupke Sandra Kupke Tel.: 0331 660-1565
    Fax: 0331 660-62408
    E-Mail Kontakt

Weitere Ansprechpartner

  • Herbst Detlef Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz
    Referat 43
    Tel.: 0331 866-7756
    E-Mail Kontakt

Ansprechpartner für fachliche Stellungnahmen (Antragsunterlagen bitte auch per E-Mail)

  • Bodo Schwiegk Landesamt für Umwelt
    Abteilung N
    Tel.: 033201 442-410
    Fax: 033201 442-631
    E-Mail Kontakt