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Natürliches Erbe und Umweltbewusstsein

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Das Förderprogramm Gewährung von Zuwendungen für die Förderung des natürlichen Erbes und des Umweltbewusstseins dient der Förderung von Vorhaben zur nachhaltigen Sicherung und Entwicklung der biologischen Vielfalt im Land Brandenburg und Berlin.

Die Richtlinie unterteilt sich in sechs Förderschwerpunkte (Teil A - F).

Fördernehmer Je nach Förderschwerpunkt: juristische Personen des öffentlichen Rechts, juristische Personen des privaten Rechts, gemeinnützige juristische Personen des öffentlichen und privaten Rechts, natürliche Personen
Förderthemen Vorhaben zur nachhaltigen Sicherung und Entwicklung der Biologischen Vielfalt im Land Brandenburg und Berlin
Förderart Zuschuss
Fördergeber Land Brandenburg, Richtlinie des Ministeriums für ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft über die Gewährung von Zuwendungen für die Förderung des natürlichen Erbes und des Umweltbewusstseins im Land Brandenburg und Berlin
Mittelherkunft Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER), Land Brandenburg, Bund

Mit der Förderung wird das Ziel verfolgt, dem Rückgang der biologischen Vielfalt entgegenzuwirken - insbesondere durch die Umsetzung der europäischen Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie und der europäischen Vogelschutzrichtlinie - und das Bewusstsein in der Bevölkerung für Natur und Umwelt zu verbessern.

In der überarbeiteten Richtlinie wurde der nichtproduktive investive Naturschutz gemäß GAK-Rahmenplan in Punkt D 1.4 übernommen.

Wer wird gefördert?

Je nach Förderschwerpunkt können die Antragsteller

  • juristische Personen des öffentlichen Rechts,
  • juristische Personen des privaten Rechts,
  • gemeinnützige juristische Personen oder
  • natürliche Personen sein.

Was wird gefördert?

  • Teil AAusarbeitung der Managementpläne für Natura 2000-Gebiete und Gebiete von hohem Naturwert.
    • Dieser Richtlinienteil ist bis auf Weiteres geschlossen!
  • Teil BVorhaben zur Umweltsensibilisierung in Natura-2000-Gebieten und für Arten der FFH- und Vogelschutzrichtlinie und deren Betreuung auf der Grundlage von Natura-2000-Managementplänen.
  • Teil C
    Vorhaben zur Förderung des Umweltbewusstseins.
  • Teil D
    Vorhaben zur Erhaltung, Wiederherstellung und Verbesserung des natürlichen Erbes.
    Neu D.1.4 Nichtproduktiver investiver Naturschutz gemäß GAK-Rahmenplan:
    Schaffung, Wiederherstellung und Entwicklung von Lebensräumen sowie Lebensstätten wildlebender Tier- und Pflanzenarten der Agrarlandschaft.
  • Teil E
    Errichtung und Ausstattung von Besucherinformationszentren der Nationalen Naturlandschaften.
  • Teil FVorhaben der Freizeitinfrastruktur für Natura-2000-Gebiete sowie sonstige Gebiete mit hohem Naturwert zur Erhöhung der Akzeptanz von Natura 2000.
    • Dieser Richtlinienteil ist bis auf Weiteres geschlossen!

Wie wird gefördert?

Je nach Förderschwerpunkt, Antragsteller, Vorhabensausgestaltung und/oder Investitionsort können unterschiedliche Zuwendungen gewährt werden:

  • Zuschüsse in Höhe von 100 %,
  • Zuschüsse in Höhe von 85 % oder
  • Zuschüsse in Höhe von 75 %.

Gemeinkosten können in Höhe von 15 % der förderfähigen projektbezogenen Personalausgaben anerkannt werden.

Allgemeine Aufwendungen, etwa für Architektur- und Ingenieurleistungen sowie für Beratungen, Betreuung von baulichen Investitionen sind zuwendungsfähig, wenn nachgewiesen kann, dass ein Leistungs- und/oder Preiswettbewerb (mindestens drei Angebote) vorab erfolgt ist. Diese Kosten sind bis zu einer Höhe von insgesamt 20 von Hundert der förderfähigen Gesamtausgaben zuwendungsfähig.

Wie ist das Antragsverfahren?

Die Anträge sind vollständig und formgebunden inklusive aller Stellungnahmen, mit Ausnahme der Stellungnahme des LfU, bei der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) zu stellen.

Die Antragsfrist für das laufende Haushaltsjahr wird auf den Internetseiten des MLUL sowie der ILB veröffentlicht.

Dem Antrag ist (außer bei Vorhaben gemäß D.1.2 zur Erhaltung von Altbäumen) eine Dokumentation des Ausgangszustandes beizufügen.

Welche Stellungnahmen für die entsprechenden Anträge notwendig sind, ist der Richtlinie unter 7.1.4 zu entnehmen.

Geltungsdauer

Die Richtlinie tritt mit Wirkung zum 1. August 2017 in Kraft und gilt bis zum 31. Dezember 2020.

  • Eine Zuwendung kann grundsätzlich nur bewilligt werden, wenn die Zuwendung mehr als 5.000 Euro beträgt. Ausnahmen sind im Teil D der Richtlinie geregelt.
  • Die Projektauswahl erfolgt anhand von Auswahlkriterien mittels festgelegtem Punktesystem. Die Bewilligung der Anträge erfolgt in absteigender Reihenfolge bis zur Ausschöpfung der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel.
  • Vorhaben nach Ziffer D.1.4 (GAK), die keinen Flächenkauf beinhalten werden gegenüber Vorhaben mit Flächenkauf vorrangig bewilligt. Die Bewilligung erfolgt in der jeweiligen Prioritätsgruppe nach Antragseingang.
  • Dem Antrag ist ab einem Investitionsvolumen von 50.000 Euro eine Bestätigung der Hausbank über die Sicherung der Gesamtfinanzierung beizufügen.
  • Die Mehrwertsteuer ist förderfähig, für den Fall, dass der Zuwendungsempfänger über den Zeitraum der Zweckbindung des Vorhabens nicht vorsteuerabzugsberechtigt ist.
  • In Bezug auf die Anwendung der vergaberechtlichen Vorschriften gelten die einschlägigen Festlegungen in den ANBest EU gemäß Paragraf 44 LHO.

Programminformationen

Ergänzende Informationen

Formulare

Informationen zur Auftragsvergabe

Informationen zur Ausgabenbelegprüfung

Kontakt

  • Dr. Manja Dollase Dr. Manja Dollase Referatsleiterin
    Tel.: 0331 660-1577
    Fax: 0331 660-62402
    E-Mail Kontakt
  • Günter Schneider Günter Schneider Tel.: 0331 660-1531
    Fax: 0331 660-62402
    E-Mail Kontakt
  • Sandra Kupke Sandra Kupke Tel.: 0331 660-1565
    Fax: 0331 660-62408
    E-Mail Kontakt

Weitere Ansprechpartner

  • Detlef Herbst Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft
    Referat 43
    Tel.: 0331 866-7756
    Fax: 0331 866-7158
    E-Mail Kontakt

Ansprechpartner für fachliche Stellungnahmen (Antragsunterlagen bitte auch per E-Mail)

  • Bodo Schwiegk Landesamt für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz, Abteilung N
    Tel.: 033201 442-410
    Fax: 033201 442-631
    E-Mail Kontakt

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