RENplus 2014 - 2020

RENplus 2014 - 2020

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Überblick

Mit dem Förderprogramm RENplus 2014 - 2020 unterstützt Sie das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Energie des Landes Brandenburg (MWAE) über die ILB bei der Senkung der energiebedingten CO2-Emissionen im Rahmen der Umsetzung der Energiestrategie des Landes Brandenburg.

Fördernehmer Unternehmen und Kommunen
Förderthemen Investive Maßnahmen:
(z.B. Anlagen zur Energierückgewinnung, Speichersysteme, Fernwärmesysteme, Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen)
Nicht investive Maßnahmen:
(z.B. Energieberatungen, Energieaudits, Energiekonzepte)
Förderart Zuschuss
Fördergeber Land Brandenburg, Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Energie (MWAE)
Mittelherkunft Europäischer Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), Land Brandenburg

Ziel des Programms

Das Ziel des Programms ist die Senkung des Energieverbrauchs sowie die Senkung von CO2-Emissionen. Hierzu werden Zuwendungen für Vorhaben gewährt, die eine Steigerung der Energieeffizienz sowie die Nutzung von Erneuerbaren Energien zum Ziel haben oder erwarten lassen. Insbesondere folgende Maßnahmen gefördert:

  • Vorhaben in den Bereichen Energieeffizienz und Speichersysteme
  • Vorhaben zur Integration Erneuerbarer Energien
  • Investitionen in Energieinfrastrukturen
  • Erarbeitung von Studien sowie Energie- und Klimaschutzstrategien

Aktuelle Meldungen

Förderbudgets derzeit ausgeschöpft

Aufgrund der besonders hohen Nachfrage nach Fördermitteln aus dem Programm RENplus 2014 - 2020 sind die Förderbudgets derzeit ausgeschöpft. Es können daher ab dem 1. Juli 2021 keine Anträge mehr angenommen werden.

Information zur Antragsbearbeitung und zur Frist für die Umsetzung

Die Nachfrage nach Zuschüssen aus dem Förderprogramm RENplus 2014-2020 ist weiterhin hoch. Aktuell konzentriert sich die Bearbeitung nur auf Anträge, die zum 14.08.2020 mit vollständigen und prüffähigen Unterlagen bei uns vorlagen. Derzeit gehen wir davon aus, dass noch im 2. Quartal 2021 mit den Prüfungen der Anträge ab dem 15.08.2020 begonnen werden kann.

Bitte beachten Sie, dass die Fördermaßnahmen der Förderperiode 2014-2020 bis zum 30.06.2022 umgesetzt sein müssen. Eine Maßnahme ist umgesetzt, wenn die von ihr umfassten Waren und Leistungen vollständig geliefert bzw. erbracht wurden und genutzt werden können. Die finale Abrechnung der Fördermaßnahmen gegenüber der ILB erfolgt innerhalb von 6 Monaten nach Umsetzung der Maßnahme. Die Festlegung der Zeiträume und Fristen wird bei positiver Antragsprüfung in Abhängigkeit von den Antragsangaben im Zuwendungsbescheid festgelegt.

Verlängerung der Richtlinien

Mit Veröffentlichung der geänderten Richtlinien im Amtsblatt für Brandenburg ist eine Verlängerung der Geltungsdauer der Richtlinien bis zum 31.12.2022 in Kraft getreten. Somit können auch im neuen Jahr 2021 Anträge zur Senkung der CO2-Emissionen gestellt werden.

Honorarodnung für Architekten und Ingenieure (HOAI)

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat kürzlich in einem Urteil vom 4. Juli 2019 (Rs. C-377/17) entschieden, dass die in der HOAI festgelegten Mindest- und Höchsthonorarsätze ein Verstoß gegen die eruoparechtlich garantierte Dienstleistungsfreiheit darstellen und damit europarechtswidrig sind. Dies bedeutet für diejenigen Zuwendungsempfänger, die im Rahmen ihrer Bauvergaben die HOAI anwenden, und damit insbesondere für die öffentlichen Auftraggeber, dass diese ab dem 04.07.2019 die Einhaltung der in der HOAI festgelegten Mindest- und Höchsthonorarsätze nicht zu einem unbedingten bzw. absoluten Zuschlagskriterium machen dürfen. So darf insbesondere bei der Vergabe von Bauleistungen durch öffentliche Auftraggeber, bei denen regelmäßig die HOAI zur Anwendung gelangt, der Zuschlag nicht mehr aufgrund der Tatsache verweigert werden, dass die angebotenen Preise unterhalb der Mindesthonorarsätze oder oberhalb der Höchsthonorarsätze der HOAI liegen. Der EuGH hat aber auch die von der EU-Kommission vorgeschlagene Vorgehensweise, potentiellen Leistungserbringern (Bietern) "Preisorientierungen für die verschiedenen von der HOAI genannten Kategorien von Leistungen zur Verfügung zu stellen" anerkannt und damit diesen Umgang mit der HOAI als europarechtskonform befunden.

Wer, was und wie wird gefördert

Wer wird gefördert?

Das MWAE-Förderprogramm RENplus 2014-2020 unterstützt Sie, wenn Sie zu einer der folgenden Gruppen gehören:

  • juristische Personen des öffentlichen Rechts im Rahmen ihrer wirtschaftlichen und nicht wirtschaftlichen Tätigkeit (mit Ausnahme des Bundes und Bundeseinrichtungen sowie der unmittelbaren Landesverwaltung),
  • juristische Personen des privaten Rechts im Rahmen ihrer wirtschaftlichen Tätigkeit, u.a. Vereine, Verbände und Stiftungen,
  • Einzelunternehmen und Personengesellschaften.
  • Juritische Personen des öffentlichen Rechts im Rahmen ihrer wirtschaftlichen und nicht wirtschaftlichen Tätigkeit, wie z.B. Kommunen, Landkreise und Kirchen.

Was wird gefördert?

Das MWAE-Förderprogramm RENplus 2014-2020 unterstützt Sie bei folgenden Maßnahmen:

Investive Maßnahmen für wirtschaftlichen und nicht wirtschaftliche Tätigkeiten, wie z.B.:

  • Energieeffizienzverbesserungen in technischen Prozessen und in öffentlichen Gebäuden, die sich im Besitz oder Eigentum der öffentlichen Hand oder einer gemeinnützigen Organisation befinden,
  • Energierückgewinnungssysteme,
  • Speichersysteme,
  • Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen,
  • Integration und Nutzung Erneuerbarer Energien,
  • Errichtung und Netzanschluss von Ladeinfrastrukturen für Elektrofahrzeuge.

In unseren programmbezogenen Merkblättern (zu finden unter "Konditionen, Formulare und Dokumente") finden Sie Angaben zu den zuwendungsfähigen Ausgaben.

Nicht investive Maßnahmen

für wirtschaftliche und nicht wirtschaftliche Tätigkeiten, wie z.B.:

  • Erarbeitung/Erstellung von Konzepten und Studien

für nicht wirtschaftliche Tätigkeiten, wie z.B.:

  • Informations-, Kommunikations- und Beratungsmaßnahmen

für wirtschaftliche Tätigkeiten, wie z.B.:

  • Energieaudits nach DIN EN 16247 - 1
  • Energieberatung

Eine abschließende Aufzählung finden Sie in Ziffer 2 der Richtlinien.

Wer oder was wird nicht gefördert?

Nicht gefördert werden insbesondere folgende Maßnahmen:

  • die gesetzlich vorgeschrieben sind / oder behördlich angeordnet wurden,
  • die eine Amortisationszeit unter drei Jahren haben,
  • die vor Antragstellung begonnen worden sind,
  • deren Zuwendungsbetrag unter 2.500,00 EUR liegt.

Nicht gefördert werden insbesondere folgende Ausgaben:

  • Umsatzsteuer, sofern eine Vorsteuerabzugsberechtigung vorliegt,
  • Finanzierungskosten sowie regelmäßige Rechts- und laufende
    Steuerberatungskosten.

Weitere Details finden Sie in Ziffer 5.5 der Richtlinien.

Wie wird gefördert?

Die Förderung erfolgt als Projektförderung.

Zuwendungen werden in Form von Zuschüssen gewährt.

Bei der Höhe der Zuwendung wird danach unterschieden, ob in Bezug auf die Maßnahme eine wirtschaftliche oder nicht wirtschaftliche Tätigkeit vorliegt:

Juristische Personen des öffentlichen und privaten Rechts, Einzelunternehmen und
Personengesellschaften mit wirtschaftlicher Tätigkeit in Bezug auf die Maßnahme

  • 35 - 80 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben,
    maximal 15 Mio. EUR abhängig vom Fördergegenstand
  • 80 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben bei Förderung nach Maßgabe der De-minimis-Verordnung (maximal 200.000 EUR)

Juristische Personen des öffentlichen und privaten Rechts, die im Rahmen der Maßnahmenumsetzung nicht wirtschaftlich tätig sind

  • bis zu 80 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben, maximal 15 Mio. EUR

Ablauf / Verfahren

Geltungsdauer

Diese Richtlinien treten mit Wirkung vom 01. Januar 2018 in Kraft und gelten bis zum 31. Dezember 2022.

Was ist noch zu beachten

Wir möchten Sie an dieser Stelle noch auf einige wichtige Aspekte hinweisen:

  • In der Regel sind technische Kriterien vor allem hinsichtlich der Energieeffizienz zu erfüllen.
  • Bei einigen Fördertatbeständen ist die Wirtschaftlichkeit nachzuweisen.
  • Alle erforderlichen Genehmigungen sowie der Nachweis der gesicherten Gesamtfinanzierung sollten mit Antragsstellung vorgelegt werden bzw. sollen beantragt sein.
  • Für die Abrechnung der Ausgaben gilt das Erstattungsprinzip, dass heißt es werden nur Ausgaben gefördert, die vom Zuwendungsempfänger bereits bezahlt wurden.
  • In Bezug auf die Anwendung der Vergaberechtsvorschriften gelten die einschlägigen Festlegungen gemäß ANBest-EU bzw. ANBest-G in Verbindung mit den Merkblättern zu den Vergabebestimmungen.
  • Bei geförderten Investitionsvorhaben ist eine Zweckbindungsfrist von 5 Jahren (nach der letzten Auszahlung durch die ILB) einzuhalten.

Zu allen genannten Punkten finden Sie Informationen in den programmbezogenen Merkblättern. Außerdem sind die Themen zum Großteil auch Inhalt der Vorabberatung.

Bei investiven Vorhaben deren voraussichtliche Gesamtausgaben 75.000 EUR übersteigen, empfehlen wir eine Vorabberatung vor Antragstellung.

Hierfür reichen Sie bitte bei der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) vorab per E-Mail eine Projektskizze ein. Diese soll eine Kurzbeschreibung der geplanten Maßnahme(n), ggf. technische Kennzahlen sowie Angaben zum Antragsteller enthalten. Wir verweisen außerdem auf unsere "Checkliste", diese finden Sie in den Programminformationen unter dem Punkt "Konditionen, Formulare und Dokumente".

Im Rahmen der Vorabberatung wird keine Vorauswahl für zu fördernde Projekte und keine Entscheidung über eine Förderung getroffen. Ziel ist die optimale Vorbereitung Ihres Antrags und Verbesserung der Aussicht auf eine positive Förderentscheidung.

Bei der Beantwortung von Fragen helfen Ihnen gerne unsere Mitarbeiter.

Sprechen Sie uns bitte so früh wie möglich an. Wir beantworten nicht nur Detailfragen. Wir unterstützen Sie gern bei formalen Aspekten der Antragstellung.

Formulare / Downloads

Programminformationen

Antragsunterlagen

Ergänzende Informationen

Formulare

Informationen zur Auftragsvergabe

Informationen zur Ausgabenbelegprüfung

Informationen zu Beschaffungsvorgängen

Rechtshinweise