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Erstausbildung und Berufsvorbereitung im Justizvollzug

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Mit dem Förderprogramm unterstützt die ILB im Auftrag des Ministeriums der Justiz und für Europa und Verbraucherschutz inhaftierte Jugendliche und Erwachsene durch Erstausbildungen und vorberufliche Qualifizierungsmaßnahmen die Arbeits- und Ausbildungschancen nach ihrer Haftentlassung zu verbessern.

Fördernehmer Juristische Personen des öffentlichen oder privaten Rechts sowie rechtsfähige Personengesellschaften, die Träger von Bildungsmaßnahmen sind
Förderthemen Erstausbildung und Berufsvorbereitungsmaßnahmen für jugendliche und erwachsene Inhaftierte
Förderart Zuschuss
Fördergeber Land Brandenburg, Ministerium der Justiz und für Europa und Verbraucherschutz (MdJEV)
Mittelherkunft Land Brandenburg
Ansprechpartner Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB)

Wir unterstützen Projekte, die die Arbeits- und Ausbildungschancen für inhaftierte Jugendliche und Erwachsene verbessern. Dies soll durch eine leistungsdifferenzierte und den zielgruppenspezifischen Besonderheiten angepasste berufliche Qualifizierung gegebenenfalls in Verbindung mit lebenspraktischen Lernübungen und der Vermittlung von sozialen Alltagskompetenzen erreicht werden.

Wer wird gefördert?

Juristische Personen des öffentlichen oder privaten Rechts sowie rechtsfähige Personengesellschaften, die Träger von Bildungsmaßnahmen sind

Was wird gefördert?

1. Erstausbildung zur Herstellung von Chancengleichheit junger männlicher Inhaftierter beim Zugang zum Arbeitsmarkt nach der Entlassung

2. Maßnahmen der beruflichen Qualifizierung zur Verbesserung der Vermittlungschancen Inhaftierter nach der Haftentlassung

3. Maßnahmen zur beruflichen Förderung oder beruflichen Vorbereitung zur Herstellung, Erhaltung oder Erweiterung der Vermittlungschancen erwachsener Inhaftierter nach der Haftentlassung oder zur Vorbereitung von jungen Inhaftierten auf eine berufliche Erstausbildung

Wie wird gefördert?

Es werden Projekte in Form einer Fehlbedarfsfinanzierung gefördert.

Die förderfähigen Gesamtausgaben umfassen projektbezogene Personal- und Sachausgaben.

Die Förderung für Maßnahmen der Erstausbildung unter 1. beträgt bis zu 6 Euro je Teilnehmerstunde. Die Maßnahmen der beruflichen Qualifizierung unter 2. und der Berufsvorbereitung unter 3. werden mit bis zu 5 Euro je Teilnehmerstunde gefördert.

Wie ist das Antragsverfahren?

Die Antragstellung für die neue Richtlinie endete am 03.03.2017.
Die Maßnahmen können am 01.04.2017 beginnen und werden bis 31.03.2019 gefördert.

Der Antragsteller hat ein Konzept gemäß Anlage zur Richtlinie zu erstellen und mit dem Antrag einzureichen. Die Antragsauswahl erfolgt durch die ILB unter Einbeziehung eines fachlichen Votums des Ministeriums der Justiz und für Europa und Verbraucherschutz.

Geltungsdauer

Die Richtlinie gilt vom 01.01.2016 und endet am 31.03.2017.
Die neue Richtlinie tritt mit Wirkung vom 01.01.2017 in Kraft und am 31.03.2019 außer Kraft.

Wer erteilt weitere Auskünfte?

Die Mitarbeiter der ILB helfen Ihnen bei der Beantwortung Ihrer Fragen. Ihre Ansprechpartner bei der ILB erreichen Sie über das Infotelefon Arbeit 0331 - 660-2200.

Antragstellende, die bisher noch nicht in den betroffenen Haftanstalten tätig waren, informieren sich bitte vorab über die besonderen Ausbildungsumstände in der jeweiligen Justizvollzugsanstalt. Dazu sollten die Antragstellenden in Absprache mit der Leitung der jeweiligen Justizvollzugsanstalt einen Vor-Ort-Termin vereinbaren, um eine Beurteilung der Maßnahme und der für die Durchführung maßgeblichen Begleitumstände vornehmen zu können. Für die Teilnahme am Vor-Ort-Termin ist von jedem Teilnehmenden ein gültiges Personaldokument (Personalausweis oder Pass) vorzuhalten.

Online-Antragstellung

Kontakt

  • Infotelefon Arbeit Infotelefon Arbeit Mo.- Do. 8.00-17.00, Fr. 8.00-16.00 Uhr
    Tel.: 0331 660-2200
    Fax: 0331 660-2400
    E-Mail Kontakt

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    Ministerium der Justiz und für Europa und Verbraucherschutz (MdJEV) des Landes Brandenburg

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