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Förderung der beruflichen Weiterbildung im Land Brandenburg

Förderung der beruflichen Weiterbildung im Land Brandenburg

Mit dem Förderprogramm verfolgt die ILB im Auftrag des MASGF das Ziel, den Erhalt und die Verbesserung der Beschäftigungsfähigkeit von Beschäftigten sowie die Stabilisierung und den perspektivische Aufbau von Arbeitsplätzen, insbesondere in kleinen und mittleren Unternehmen zu unterstützen.

Für dieses Förderprogramm können Sie derzeit keine Förderung im Bereich Bildungsscheck beantragen.

Fördernehmer - Beschäftigte mit Erstwohnsitz im Land Brandenburg (natürliche Personen)
- Unternehmen mit einer Betriebsstätte im Land Brandenburg im Sinne von § 12 Abgabenordnung
- rechtsfähige Vereine mit Vereinssitz im Land Brandenburg
- öffentliche und freie Träger der Kinder- und Jugendhilfe im Land Brandenburg
Förderthemen Gefördert wird die Teilnahme an Maßnahmen zur individuellen und arbeitsplatzunabhängigen beruflichen Weiterbildung von Beschäftigten sowie die Teilnahme von Beschäftigten an beruflichen Weiterbildungsmaßnahmen zur Kompetenzentwicklung in Unternehmen und Vereinen.
Förderart Zuschuss
Fördergeber Land Brandenburg, Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie (MASGF)
Mittelherkunft Europäischer Sozialfonds (ESF)

Die kontinuierliche Beteiligung an beruflicher Weiterbildung, insbesondere von bildungsbenachteiligten und älteren Beschäftigten, soll erhöht werden. Die Richtlinie verfolgt einen integrierten Ansatz von betrieblicher und individueller Kompetenzentwicklung.

  • Antragstellung für den Bildungsscheck ab 1. April 2017 wieder möglich

    Die überarbeitete Weiterbildungsrichtlinie wird wie geplant am 1. April 2017 mit geänderten Konditionen für Privatpersonen und Unternehmen in Kraft treten. Eine Antragstellung für den Bildungsscheck Brandenburg wird dann wieder möglich sein.

  • Vom 01.10.2016 bis voraussichtlich 01.04.2017 ist die Antragstellung für den Bildungsscheck nicht möglich

    Die Weiterbildungsrichtlinie des Landes Brandenburg weist weiterhin ein erfreulich hohes Antragsaufkommen auf. Die Förderung der Weiterbildung durch die Bildungsschecks wird hierbei im besonderen Maße angenommen. Die bisherigen Erfahrungen zeigen aber auch, dass die Richtlinie angepasst werden sollte. Das Arbeitsministerium wird die Förderung einfacher, besser verständlich und weniger bürokratisch gestalten und überarbeitet die Richtlinie.
    Um die zügige Bearbeitung aller bereits vorliegenden Anträge sicherzustellen ist es notwendig, die Antragstellung im Bereich der Förderung „Bildungsscheck Brandenburg für Beschäftigte“ (Förderelement 2.1) vorübergehend vom 01. Oktober 2016 bis zum Inkrafttreten der überarbeiteten Richtlinie (voraussichtlich am 1. April 2017) auszusetzen. Die Antragstellung für die anderen Förderelemente der Richtlinie, inklusive der Förderung der betrieblichen Weiterbildung (Förderelement 2.2.1), ist weiterhin bei der ILB möglich.

  • 4. Antragsrunde für die Förderung von Kooperationen zur Entwicklung modellhafter Weiterbildungsmaßnahmen vom 15.08.2016 - 20.09.2016

    Für die nächste Antragsrunde zur Förderung von Kooperationen zur Entwicklung modellhafter Weiterbildungsmaßnahmen in spezifischen Themenbereichen (Punkt 2.3 der Richtlinie) wird am 15.08.2016 das Portal geöffnet. Eine Antragstellung ist vom 15.08.2016 bis zum 20.09.2016 möglich.

  • Ab dem 01.08.2016 ist eine Antragstellung für Unternehmen wieder möglich.

    Aufgrund des hohen Antragsaufkommens im Bereich der Förderung der betrieblichen Weiterbildungsmaßnahmen (Punkt 2.2.1 der Richtlinie) wurde die Antragstellung vom 15.03.2016 - 31.07.2016 ausgesetzt.

    Ab dem 01.08.2016 wird eine Antragstellung für Unternehmen aus Brandenburg zur Qualifizierung ihrer Mitarbeiter wieder möglich sein. Bitte berücksichtigen Sie bei der Beantragung die Fristen für die Antragstellung.

  • Weiterbildungsrichtlinie - betriebliche Weiterbildungsmaßnahmen (Förderelement 2.2.1)

    Die Weiterbildungsrichtlinie des Landes Brandenburg weist derzeit im Bereich der Förderung betrieblicher Weiterbildungsmaßnahmen (Förderelement 2.2.1) ein erfreulich hohes Antragsaufkommen auf. Um die zügige Bearbeitung aller bereits vorliegenden Anträge sicherzustellen, ist es notwendig, die Antragstellung vorübergehend vom 15. März bis 31. Juli 2016 für diesen Bereich der Weiterbildungsrichtlinie auszusetzen. Spätestens ab dem 1. August 2016 ist eine Antragsstellung bei der ILB wieder möglich.

    Die Antragstellung für die anderen Förderelemente der Richtlinie, dazu zählt auch die individuelle Weiterbildung mit dem Bildungsscheck Brandenburg, ist weiterhin möglich.

  • Neue Antragsrunde für Modellvorhaben in der Förderung der beruflichen Weiterbildung

    Anträge nach Nr. 2.3 (Modellvorhaben) der Richtlinie können vom 15. Februar 2016 bis zum 31. März. 2016 gestellt werden (dritte Antragsrunde). Bitte beachten Sie die verlängerten Bearbeitungszeiten für alle anderen Förderungen.

  • Große Nachfrage nach Förderung mit der Weiterbildungsrichtlinie

    Seit dem 1. Juni 2015 können über das Internetportal der Bewilligungsbehörde - Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) - Anträge für die neue Weiterbildungsrichtlinie gestellt werden. Genaue Informationen zu den konkreten Fördermöglichkeiten für Beschäftigte, Unternehmen, Vereine sowie öffentliche und freie Träger der Kinder- und Jugendhilfe erhalten Sie auf der ILB-Website unter dem Register Arbeit / Programme im OP 2014-2020 / Förderung der beruflichen Weiterbildung im Land Brandenburg.

    Die Weiterbildungsrichtlinie stößt auf ein sehr großes Interesse. Bei der ILB ist ein Antragseingang zu verzeichnen, der noch deutlich über den Erwartungen liegt.

    Längere Bearbeitungszeiten einplanen

    Die hohen Antragszahlen belegen den großen Bedarf an Weiterbildungen im Land Brandenburg. Die positive Resonanz zur Weiterbildungsrichtlinie hat teilweise eine verlängerte Antragsbearbeitung zur Folge. Damit Ihre Weiterbildung bzw. Ihr Projekt zum geplanten Termin beginnen kann, werden vollständig eingereichte Anträge nach dem vorgesehenen Beginn der jeweiligen Maßnahme bearbeitet. Wir bitten um Verständnis für diese Maßnahme und werben für Ihre Unterstützung zur Überbrückung der aktuellen Antragsspitze, indem Sie Ihren Antrag nach Möglichkeit bereits mindestens 8 -10 Wochen vor dem geplanten Weiterbildungsbeginn bei der ILB einreichen.

    Um in die Bearbeitung übernommen zu werden, müssen die Anträge fristgerecht (mindestens sechs Wochen vor geplantem Beginn der Qualifizierung) online über das Kundenportal der ILB eingereicht werden und es muss ein unterschriebener Papierantrag bei der ILB vorliegen. Termine für Anmeldefristen bei den Bildungsanbietern sollten mit ausreichendem zeitlichen Spielraum berücksichtigt werden. Wenn Sie sich vor der Zustimmung der Bewilligungsbehörde verbindlich für eine Weiterbildungsmaßnahme anmelden, können Sie rückwirkend leider keine Förderung erhalten! Ausnahmen wären ein Vorbehalt im Vertrag, der einen Rücktritt bei Ausbleiben der Förderung zusichert oder eine Zustimmung zum vorzeitigen Maßnahmebeginn durch die ILB. Ein vorzeitiger Maßnahmebeginn muss schriftlich bei der ILB beantragt werden.

    Legitimationsprüfung des Antragstellenden im Rahmen des Antragsverfahren

    Aufgrund der für Banken geltenden gesetzlichen Vorgaben erfolgt die Identifizierung juristischer Personen und Personengesellschaften bei der ILB nach banküblichen Sorgfaltspflichten. Unternehmen und Vereine müssen eine aktuelle Kopie des Registerauszugs - soweit zutreffend - und des Gesellschaftervertrages/Satzung bzw. des Gründungsdokuments oder der öffentlichen Bekanntmachung vorlegen. Die handelnden Personen müssen sich zudem durch zuverlässige Dritte identifizieren lassen. Dafür steht auf der ILB-Website ein Formular für Sie bereit. Die Bestätigung der Identität soll vom zuverlässigen Dritten direkt an die ILB geschickt werden. Für Antragsteller eines Bildungsschecks ist abweichend die Vorlage der Kopie des Personalausweises (beidseitig) zugelassen, insofern der beantragte Zuschuss 15 T€ nicht übersteigt. Selbstverständlich können Sie sich auch direkt in der ILB identifizieren lassen.

    Für weitere Fragen stehen Ihnen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Infotelefon Arbeit unter 0331 660-2200 gern zur Verfügung.

Wer wird gefördert?

1.) Beschäftigte mit Erstwohnsitz im Land Brandenburg (natürliche Personen)

2.) Unternehmen, die eine Betriebsstätte im Land Brandenburg im Sinne von § 12 Abgabenordnung haben

3.) rechtsfähige Vereine mit Vereinssitz im Land Brandenburg

4.) öffentliche und freie Träger der Kinder- und Jugendhilfe im Land Brandenburg

Was wird gefördert?

  • zu 1.) Förderfähig sind Ausgaben für individuelle und arbeitsplatzunabhängige berufliche Weiterbildungsmaßnahmen inklusive Prüfungsgebühren in Höhe von bis zu 70% der förderfähigen Gesamtausgaben.
  • zu 2.) Förderfähig sind Ausgaben für externe Weiterbildungsleistungen inklusive Prüfungsgebühren für Beschäftigte, die in einer Betriebsstätte im Land Brandenburg tätig sind, sowie von Solo-Selbständigen und Freiberuflerinnen und Freiberuflern, die im Land Brandenburg steuerpflichtig sind. Darüber hinaus sind im Unternehmen mitarbeitende Betriebsinhaberinnen und -inhaber förderfähig.
  • zu 3.) Förderfähig sind Ausgaben für externe Weiterbildungsleistungen inklusive Prüfungsgebühren für Weiterbildungsmaßnahmen zur Erhöhung der erwerbsbezogenen fachlichen und sozialen Kompetenzen von haupt- und ehrenamtlich Tätigen in rechtsfähigen Vereinen mit Vereinssitz im Land Brandenburg.
  • zu 4.) Förderfähig sind Ausgaben für externe Weiterbildungsleistungen inklusive Prüfungsgebühren für berufliche Weiterbildungsmaßnahmen für von bei öffentlichen und freien Trägern der Kinder- und Jugendhilfe im Land Brandenburg Beschäftigten und ehrenamtlich Tätigen.

Zuschuss für kleine Unternehmen: bis zu 70 %

Zuschuss für mittlere Unternehmen: bis zu 60 %

Zuschuss für große Unternehmen: bis zu 50 %

Zuschuss für Vereine mit wirtschaftlicher Tätigkeit: entsprechend Unternehmenseinstufung

Zuschuss für öffentliche und freie Träger der Kinder- und Jugendhilfe: entsprechend Unternehmenseinstufung

Zuschuss für Vereine ohne wirtschaftliche Tätigkeit: bis zu 90 %

Wer oder was wird nicht gefördert?

Von der Förderung ausgeschlossen sind:

  • berufsabschlussbezogene Qualifikationen (Ausnahme s. Richtlinie Pkt. 4.7.2)
  • Angebote, die der Erholung, der Unterhaltung, der privaten Haushaltsführung, der sportlichen oder künstlerischen Betätigung dienen. Weiterhin sind Schulungen zu Produkten ausgeschlossen, die bereits im Preis des Produktes inbegriffen sind oder die im Rahmen von Serviceverträgen verbindlich festgelegt sind.
  • Kurse, die dem Erwerb von Fahrerlaubnissen (ausgenommen Bedienberechtigungen) dienen, sowie Maßnahmen der Steuer-, Rechts- oder Unternehmensberatung.
  • Maßnahmen der individuellen Gesundheitsprävention, sowie Maßnahmen, die als Einzelunterricht durchgeführt werden.
  • Beschäftigte des öffentlichen Dienstes (mit Ausnahme der Maßnahmen nach Nummer 2.2.3 und 2.3 der Richtlinie).
  • Auszubildende, Studierende (Ausnahme: Beschäftigte, die berufsbegleitend studieren, können nach Nummer 4.7.2 der Richtlinie gefördert werden, wenn die sonstigen Fördervoraussetzungen erfüllt sind).
  • Unternehmen der Land- und Forstwirtschaft.
  • Zuwendungsempfänger als auch Maßnahmen, die Inhalte oder Methoden oder die Technologie von L. Ron Hubbard anwenden, lehren oder in sonstiger Weise verbreiten.
  • Zuwendungsempfänger als auch Maßnahmen, die menschenverachtendes, rassistisches, extremistisches oder sexistisches Gedankengut lehren oder in sonstiger Weise verbreiten.

Wie wird gefördert?

Es können bis zu zwei Anträge auf Förderung pro Jahr gestellt werden.

Bagatellgrenzen und Förderhöchstsätze entnehmen Sie bitte dem Richtlinientext.

Für Förderungen zur Umsetzung des Brandenburger Servicepakets für Ansiedlung, Erweiterung und Umstrukturierung (Pkt. 2.2.4 der Richtlinie) ist vor Antragstellung die ZAB ZukunftsAgentur Brandenburg GmbH, Bereich ZAB Arbeit, zu kontaktieren.

Anträge nach Nummer 2.3 der Richtlinie können zu zwei Stichtagen pro Kalenderjahr eingereicht werden. Die Bekanntmachung der Stichtage erfolgt über das Internetportal der ILB (siehe Online-Antragsverfahren unter www.ilb.de).

Wie ist das Antragsverfahren?

Anträge sind online über das ILB-Kundenportal zu stellen. Der Antrag ist zeitnah auszudrucken und unterschrieben an die ILB zu senden.

Anträge nach Nr. 2.3 der Richtlinie können bis zum 31. März 2016 gestellt werden (dritte Antragsrunde). Die Antragstellung ist ab 01. März möglich. Weitere Antragsrunden werden rechtzeitig bekannt gegeben.

Anträge sind mindestens sechs Wochen vor Beginn der geplanten Maßnahmen einzureichen.

Vor Zustimmung der Bewilligungsstelle ILB dürfen keine Verträge verbindlich abgeschlossen werden.

Geltungsdauer

Die Richtlinie tritt am 31. Dezember 2020 außer Kraft.

Wer erteilt weitere Auskünfte?

Die Mitarbeiter der ILB helfen Ihnen bei der Beantwortung Ihrer Fragen. Ihre Ansprechpartner bei der ILB erreichen Sie über das Infotelefon Arbeit 0331 - 660-2200.

Programminformationen

Ergänzende Informationen

Formulare

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  • Infotelefon Arbeit Infotelefon Arbeit Mo.- Fr. 8.00-17.00 Uhr
    Tel.: 0331 660-2200
    Fax: 0331 660-2400
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